Diese Vögel suchen noch Paten

Es braucht keine Begründung dafür, warum einem das eine oder andere Tier besonders am Herzen liegt - es kann bis zu seinem Umzug Begleiter des eigenen Lebens gewesen sein, das Schicksal des Tieres kann ebenso bewegen wie sein derzeitiger Zustand, der Vogel erinnert stark an einen eigenen Wellensittich, ist besonders tapfer und lebensfroh undundund...

Mit einer Patenschaft für einen Hürdenwelli helfen Sie diesem Vogel direkt, indem Sie ihn bei den Behandlungskosten unterstützen, sobald diese anfallen. Sie können aber auch ganz persönlich Anteil an seiner Entwicklung nehmen, denn die Pflegestellenbetreuer halten gerne den regelmäßigen Kontakt zu Ihnen, wenn Sie dies wünschen, und informieren Sie über alle Ereignisse im Leben "Ihres" Hürdenwellies.

Mit jeder Patenschaft ermögliches Sie es übrigens einem anderen bedürftigen Vogel, ebenfalls ein Hürdenwelli zu werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Chipsy

Geschlecht: m

Schlupf: 2007

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: normal Grün

Chipsy ist ein normal grüner Wellihahn , der schon 2007 geschlüpft ist . Aus seinem vorherigen Leben ist kaum etwas bekannt. Bis vor ein paar Monaten lebte er mit einem anderen Hahn zusammen , der dann leider verstarb. Chipsy blieb alleine zurück und fing an , sich am Bauch zu rupfen. Dazu fiel ihm das Fliegen sehr schwer ; zum Schluss hat er es fast völlig eingestellt. Die Wachshaut zeigt den Beginn einer bräunlichen Verfärbung , wobei bei dem Eingangscheck kein Hinweis auf einen Tumor gefunden wurde. Da Chipsy insgesamt sehr dünn ist, wurde von einer Blutentnahme vorerst abgesehen. Chipsy kam aus Berlin zu uns in die Hamburger Pflegestelle.

Chipsy ist eher ängstlich und zurückhaltend. Allerdings beobachtet er seine Umgebung sehr genau und zeigt reges Interesse am Geschehen im Vogelzimmer. Hier bekommt er nun alle Zeit der Welt , um in Ruhe anzukommen , sich zurecht zu finden und ein richtiges Schwarmleben kennen zu lernen.


Puppi

Geschlecht: w

Schlupf: ca. 2008

Einzug: 2018

Pflegestelle: Ibbenbüren

Farbe: blau / grün

Puppi zog im April 2018 zusammen mit ihrer Freundin Petra in die Pflegestelle.
Sie leidet an Muskelschwäche und ist daher Flugunfähig, zu Fuß ist sie aber sehr schnell unterwegs. Sie hat sich sehr gut eingelebt und ist sehr verträglich.
Ein Ei hat sie schon am ersten Tag in der Pflegestelle gelegt. Puppi kann sehr schön erzählen. Sie hat sofort verstanden, wie sie auf die Spielplätze kommt, und auch die Leiter vom Boden hat sie umgehend gefunden. Sie ist sehr gelenkig, wenn sie Flugversuche macht, sieht es aus, als würde sie wie ein Flummi über den Boden hüpfen.


Petra

Geschlecht: w

Schlupf: 2005

Einzug: 2018

Pflegestelle: Ibbenbüren

Farbe: normal hellblau

Petra zog im April 2018 zusammen mit ihrer Freundin Puppi in die Pflegestelle.

Sie hatte vor ca. 8 Jahren PDD, ist seit dem Symptomlos. Sie hat schwere Arthrose in den Knien. Petra ist sehr aktiv, sie sitzt immer wieder irgendwo anders. Sie ist sehr verträglich mit dem Schwarm. Sie fliegt sehr gut und war vom ersten Tag an in Ibbenbüren zuhause. Petra kann sehr schön erzählen.


Fluffy

Geschlecht: m

Schlupf: 2012

Einzug: Januar 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: normal grün

Fluffy, ein 6 jähriger normal grüner Hahn und zeigte immer wieder Veränderungen an seinem linken Auge. Bei einer tierärztlichen Untersuchung, wurde die Vorbesitzerin mit der Verdachtsdiagnose Mykobakterien konfrontiert.Sofort veranlasste Sie eine Biopsie, die die Diagnose bestätigte. Wie auch bei Barney und Berni musste sich die Halterin mit der Frage auseinander setzten, ob man den Minischwarm einschläfern lässt, oder eine kompetente Haltung sucht. Die Hamburger Pflegestellenbetreuerin traute sich nach all der Haltungserfahrung die Sie mit Barney und Berni gemacht hat nun zu , auch diese drei aufzunehmen.

Dem kleinen Fluffy geht es hervorragend. Er ist etwas ängstlich, was sich auch bei der Ankunft im Vogelzimmer von Barney und Berni zeigte. Aber er fliegt gerne, futtert gut und nimmt auch die Nahrungsergänzungen ohne Probleme über das Futter und Grünzeug auf. Sein einziges Manko seinerzeit: es gab in dem Zimmer keine Henne für ihn und er saß nun mit 2 Hähnepärchen zusammen, die aber auch gerne einen Schnack mit ihm hielten. Besonders Berni hat es ihm angetan, der aber Barney darüber nicht vergessen hat.

Als Berni sehr stark unter dem Verlust von Barney litt, war es Fluffy der ihn stets aufmunterte und dazu animierte wieder am Schwarmleben teil zu nehmen. Heute sind Fluffy und Berni ein eingeschworenes Team! Wenn Berni seine Ruhepausen braucht, spielt Fluffy gerne mit Muffin und Pietri.


Pietri

Geschlecht: m

Schlupf: 2014

Einzug: Januar 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: weiß

 

Pietri, ein stattlicher weißer Wellensittichhahn und lebte schon einige Zeit mit Fluffy zusammen. So gilt er als infiziert mit Mykobakterien und bringt auch noch eigene Erkrankungen mit. Bei ihm wurde eine Nieren- und Leberproblematik diagnostiziert, so dass er mit 2 verschiedenen Präparaten über das Futter und Wasser, versorgt wird. Diese kleinen Zipperlein hindern ihn aber nicht am geselligen Leben mit den drei anderen Hähnen. Auch er fliegt gerne seine Runden, plauscht gerne und schmust mit seinem besten Freund Muffin. Die Körnchen und das Gemüse schmecken, so dass die Medikamente darüber gut aufgenommen werden.


Kuki

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2009

Einzug: 2012

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

Kuki zog Ende 2012 in die Pflegestelle nachdem er drei Jahre in Einzelhaltung gelebt hatte. Die ersten Jahre hatte er regelrechte Schreiattacken, die sich erst legten, als der Schwarm auf über sechs Tiere anwuchs.

Ende 2015 wurde er schließlich ein Hürdenwelli, weil er von einem Tag auf den anderen mit einem gelähmten Bein dasaß. Obwohl vom Röntgenbild, Ultraschall und Blutbild her alles untersucht wurde, konnte nur festgestellt werden, dass er in dem nicht gelähmten Bein starke Arthrosen besaß. So blieb nur, Kuki Boxenruhe zu verordnen und Schmerzmittel zu geben. Zwischenzeitlich durfte er kurz fliegen, um beim Landen das Greifen wieder zu üben. Nach einigen Wochen ging die Lähmung dann nach und nach zurück.

Mit zunehmendem Alter wird er nun mehr und mehr von Arthrosen in den Beinen geplagt und erlitt im März 2018 einen Luftsackriss. Mittlerweile ist dieser abgeheilt, aber es ist fraglich, ob er jemals wieder richtig fliegen kann.

Seit Kurzem ist er der feste Partner von Hürdenwelli Hildegard.


Keanu

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2009

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hannover

Farbe: hellgelb mit hellbau

Keanu zog als Wellisenior im Sommer 2017 in die Pflegestelle ein, da die fürsorgliche Vorbesitzerin ihre Wellensittichhaltung aufgab, als Keanus letzter Partnervogel verstarb.

Seit Beginn 2018 stürzt Keanu immer häufiger ab und überschlägt sich z.T. auch. Die Tierärztin stellte Verkalkungen und Verkürzungen der Flügelspannhäute beidseits fest und eine sich auflösende Schultergürtelfraktur links. Ein neurologisches Problem wird zudem auch vermutet. Es ist unklar, was zuerst vorhanden war, die mechanischen Einschränkungen oder die neurologischen und was somit zur Flugunfähigkeit geführt hat.

Da er aber weiterhin froh und lebenslustig ist und mit seinem Partner Kadir das Vogelzimmer unsicher macht, darf er solange in Hannover bleiben, bis Einschränkungen seiner Lebensqualität auftreten, um ihn dann zu erlösen.

Kilian (50%)

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2010

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: blau-violett

 

Patin: Dagmar Agte aus Poing

Kilian zog Anfang Januar in die Pflegestelle als letzter übrig gebliebener Wellensittich einer Paar-Haltung. Eine erneute Vergesellschaftung mit einer Henne schlug fehl, sodass sich die Besitzer aufgrund seines fortgeschrittenen Alters für die Abgabe in einen größeren Schwarm entschieden.

Ein riesiges Lipom erstreckt sich vom Kropf bis auf die Oberschenkel, welches auch zu einem Pendelkropf geführt hat. Zusätzlich leidet Kilian durch die Fettleibigkeit an einer erschwerten Atmung, was eine Erklärung für seine häufigen Ruhephasen sein kann.

Durch sein enormes Gewicht leiden seine Gelenke und er hat entzündlich veränderte Stellen an den Füßen.

Um die verfettete Leber in ihrer Funktion zu unterstützen, bekommt Kilian leberunterstützende Präparate über das Trinkwasser und das Futter verabreicht und ein pflanzliches Schmerzmittel.

Der Trubel im Schwarm hält ihn in Bewegung, was ihm sehr gut tut.


Henriette

Geschlecht: w

Schlupf: unbekannt

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: blau mit violett

Henriette zog Ende April in die Pflegestelle ein, nachdem sie als Fundvogel im Tierheim abgegeben worden war.

Laut der Tierärztin ist sie auch schon ein älteres Semester, deformierte Gelenke und entzündliche Druckstellen an den Füßen sprechen für eine vorherige bewegungsarme Haltung. Dazu hat sie bedingt durch ein Brustbeinlipom einen Pendelkropf, der momentan keine Probleme macht, aber gut beobachtet werden muss, da er leicht zu Kropfentzündungen führen kann.

Henriette ist ein eher ruhiger Vogel, die aber trotzdem in ihren Aktivitätsphasen voll da ist und alle Ecken des Vogelzimmers nutzt. Den Kontakt von Artgenossen duldet sie, legt aber keinen Wert darauf.


Frau Holle

Geschlecht: w

Schlupf: 2014

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: schneeweiß

Frau Holle zog Ende April mit ihrem Bruder Kolbi in die Pflegestelle, da sich die Beiden nicht mehr verstanden und die Tierärztin Stress als Ursache für das Federrupfen nicht ausschließen konnte.

Hier gehen die Geschwister tatsächlich größtenteils getrennter Wege.

Ihre anfängliche Hektik hat Frau Holle überwiegend abgelegt und scheint sich von Monat zu Monat wohler zu fühlen.

So bleibt zu hoffen, dass so keine weiteren Stellen kahl gerupft werden. Sollte das dennoch der Fall sein, muss eine organische Ursache mit weiterführenden Untersuchungen ausgeschlossen werden.


Felix

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2007

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

 

Felix zog als einziger Hahn mit seinen Damen Luki, Hildegard und Illa ein.

Der Gentleman ist zu einer wirklichen Bereicherung des Schwarms geworden, denn er kümmert sie liebevoll um einsame Wellimännerherzen.

Das ist eine erstaunliche Leistung, denn Felix ist als echter Senior durch starke Arthrosen in beiden Schultergelenken auch noch flugunfähig und leidet schnell an Atemnot, die bei den Vorbesitzern durch eine Pilzbehandlung verbessert werden konnte und hier immer seltener auftritt.

Felix bekommt ein Schmerzmittel über das Trinkwasser verabreicht und ist ein fester Bestandteil der Hannoveraner "Fußgängerzone" geworden.


Hildegard

Geschlecht: w

Schlupf: ca. 2011

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: blau-grün

Partner: Kuki

Hildegard zog zusammen mit Felix und Luki ein. Sie ist eine sehr zurückhaltende und eher schreckhafte Henne, die aber gut im Schwarm zurecht kommt. Einen festen Verehrer in ihrer Nähe duldet sie schon, den Hürdenwelli Kuki.

Sie ist aufgrund einer Gefiedererkrankung und ihres hohen Gewichtes fllugunfähig.

Mittlerweile hat sie durch die Bewegungsanreize durch die anderen Schwarmmitglieder schon deutlich abgespeckt, sodass sie nicht mehr wie am Anfang wie ein Stein von oben runterfällt.

Auch sie profitiert von den täglichen Schmerzmittelgaben über das Trinkwasser und einem Tee, der das Immunsystem stärken soll.