Diese Vögel suchen noch Paten

Es braucht keine Begründung dafür, warum einem das eine oder andere Tier besonders am Herzen liegt - es kann bis zu seinem Umzug Begleiter des eigenen Lebens gewesen sein, das Schicksal des Tieres kann ebenso bewegen wie sein derzeitiger Zustand, der Vogel erinnert stark an einen eigenen Wellensittich, ist besonders tapfer und lebensfroh undundund...

Mit einer Patenschaft für einen Hürdenwelli helfen Sie diesem Vogel direkt, indem Sie ihn bei den Behandlungskosten unterstützen, sobald diese anfallen. Sie können aber auch ganz persönlich Anteil an seiner Entwicklung nehmen, denn die Pflegestellenbetreuer halten gerne den regelmäßigen Kontakt zu Ihnen, wenn Sie dies wünschen, und informieren Sie über alle Ereignisse im Leben "Ihres" Hürdenwellies.

Mit jeder Patenschaft ermögliches Sie es übrigens einem anderen bedürftigen Vogel, ebenfalls ein Hürdenwelli zu werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Pytti

Geschlecht : w

Schlupf  : 2015

Einzug : 2018

Farbe :

 

 

Bereits Ende März schneite die kleine Pytti in die Hamburger Pflegestelle herein. Sie kommt aus einer sehr liebevollen Haltung in Berlin und hat natürlich ihren 7 jährigen Mann namens Zini mitgebracht. In ihrem alten Zuhause kam das zweite Pärchen mit dem kleinen Handicap von Pytti nicht gut zurecht und die kleine Maus wurde gemobbt und immer wieder von Ästen, Zweigen und Schaukeln vertrieben .So sah sich die Halterin gezwungen , nach einem anderen Zuhause für Pytti und ihrem Schatz zu gucken..

 

Pytti ist erst 2 Jahre alt, hat aber in ihrem kurzen Leben schon einiges mit machen müssen. So musste Pytti schon 2 massive Beifälle mit Trichomonaden überstehen und hat dadurch einen vergrößerten Kropf zurück behalten. Zudem hat sie eine Fußfehlstellung des rechten Beines, so dass ihr das Landen auf Zweigen zeitweilig schwer fällt und sie gerne auf Brettchen liegt. Bei dem Eingangscheck der noch in Berlin statt gefunden hat , kam dann heraus, warum die kleine Maus so gerne auf Brettchen liegt. Sie hat Rachitis und das rechte Hüftgelenk ist kaum noch auszumachen, auch das Kniegelenk ist betroffen. Dieses verursacht ihr Dauerschmerzen, die aber zur Zeit mit einem biologischem Schmerzmittel gut zu behandeln sind.

 

Da der komplette Eingangscheck bei Beiden ansonsten unauffällig war durften sie nach einem Eingewöhnungstag gleich zu den Anderen ! Dort haben sich beide gut eingelebt und schon einige Freundschaften geschlossen !

 

 


Fräulein Grün

Geschlecht : w

Schlupf :

Einzug : 2017

Pflegestelle : Hamburg

Farbe :

 

Die zierliche kleine oliv- farbene Henne zog Mitte Dezember 2017 in die Hamburger Pflegestelle ein. Sie stammt aus einer Beschlagnahme und kam über das hiesige Tierheim. Daher ist über ihr bisheriges Leben nichts bekannt, auch zum Alter ist nichts bekannt, sie ist aber wohl schon eine ältere Henne.

 

Den Eingangscheck durchlief sie ohne Probleme, so dass sie schnell in den Schwarm durfte

 

Fräulein Grün hat ein verkrüppeltes Füßchen und erlitt im Tierheim einen Unfall, so dass sie leider flugunfähig wurde. Sie ist eine ängstliche kleine Henne, die beim Klettern, vereinzelt auf Grund des Füßchens, Probleme bekommt. Trotzdem will auch sie immer hoch hinaus und sitzt gerne auf einer Brücke zwischen zwei Volieren. Immer an ihrer Seite ist Tommi, ein sehr liebevoller Hahn, der sich der kleinen Henne sehr schnell annahm..


Chipsy

Geschlecht : m

Schlupf : 2007

Einzug : 2018

Pflegestelle : Hamburg

Farbe : normal Grün

Chipsy ist ein normal grüner Wellihahn , der schon 2007 geschlüpft ist . Aus seinem vorherigen Leben ist kaum etwas bekannt. Bis vor ein paar Monaten lebte er mit einem anderen Hahn zusammen , der dann leider verstarb. Chipsy blieb alleine zurück und fing an , sich am Bauch zu rupfen. Dazu fiel ihm das Fliegen sehr schwer ; zum Schluss hat er es fast völlig eingestellt. Die Wachshaut zeigt den Beginn einer bräunlichen Verfärbung , wobei bei dem Eingangscheck kein Hinweis auf einen Tumor gefunden wurde. Da Chipsy insgesamt sehr dünn ist, wurde von einer Blutentnahme vorerst abgesehen. Chipsy kam aus Berlin zu uns in die Hamburger Pflegestelle.

Chipsy ist eher ängstlich und zurückhaltend. Allerdings beobachtet er seine Umgebung sehr genau und zeigt reges Interesse am Geschehen im Vogelzimmer. Hier bekommt er nun alle Zeit der Welt , um in Ruhe anzukommen , sich zurecht zu finden und ein richtiges Schwarmleben kennen zu lernen.


Wallis

Geschlecht: m

Schlupf:

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Normal blau

Wallis zog mit zwei weiteren Wellensittichen von Duisburg nach Hamburg .

Die dortige Haltung wurde aus persönlichen Gründen aufgegeben. Um nicht alleine zurück zu bleiben , durfte Wallis

als " Paar Mediator " mit in die Hamburger Pflegestelle ziehen. Da die zwei Wellensittiche zwischenzeitlich verstorben sind , avancierte Wallis vom Paar Mediator zum Streitschlichter .  Man könnte Wallis als sehr sozialen Hahn beschreiben.                       Kleinere Unstimmigkeiten im Schwarm schlichtet er mit seinem ruhigem und besonnenem Wesen sehr schnell. Deshalb ist er sowohl bei den Hähnen , als auch bei den Hennen sehr beliebt.

Man findet Wallis stets bei seinen Artgenossen , wo er in die Plaudereien mit einbezogen wird. Ist Wallis gerade mal nicht  bei seinen Schwarmfreunden zu finden , ist er sehr wahrscheinlich am Futterplatz anzutreffen. Für ein leckeres Körnchen ist Wallis stets zu haben. Da Wallis ein kleines Wohlstandsbäuchlein hat , konnte ihn die Pflegestellenbetreuerin für Gräser , wie z.B. Knaulgras begeistern. Diese kleine Leckerei liebt Wallis zwischenzeitlich sehr , so das einer weiteren Gewichtzunahme vorgebeugt wurde.

Gerne verbringt der gemütliche Bär seine Ruhepausen auf einer Baumwoll - Seilspirale . Von dort oben hat er seinen Schwarm und das übrige Geschehen im Vogelzimmer stets im Blick .

              


Berny (noch 50%)

Geschlecht: m

Schlupf: 2010

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Schecke blau Gelbgesicht

 

 

Das Schicksal der beiden Hamburger Jungs ist untrennbar miteinander verwoben, deshalb werden sie auch hier zusammen vorgestellt. Denn beide tragen das Mycobacterium in sich, den Erreger der Geflügel-Tbc. Barney (grün) ist daran erkrankt, der Erreger wurde mittels Biopsie am Auge nachgewiesen.

 

Beide sollten auf tierärztliche Empfehlung deswegen eingeschläfert werden, denn die Ansteckungsgefahr ist hoch, es gibt keine Heilungsmöglichkeiten, man kann die Gefahr eines Ausbruchs lediglich durch eine langwierige und aufwändige Therapie mit mehreren Antibiotika eindämmen - ohne jedoch die Erreger zu eliminieren, was eine Weitergabe an nicht infizierte Vögel bedeuten würde.

 

Die Vorbesitzerin, die sehr an beiden hängt, konnte sie wegen einer möglichen Übertragung auf den Menschen nicht bei sich behalten. Vor der endgültigen Entscheidung gegen das Leben der zwei putzmunteren Wellies suchte sie verzweifelt nach einer Unterbringungsmöglichkeit, die sich in der Hamburger Betreuungsstelle im Gästezimmer abseits des bestehenden Schwarms fand.

 

Es müssen strenge Hygiene- und Quarantänebedingungen eingehalten werden. Ein Aufstocken der kleinen Gesellschaft ist nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen, hauptsächlich um die Gesundheit ihrer Betreuerin nicht zu gefährden. Da es auch verschiedene Bakterienstämme gibt, kann man an Tbc erkrankte Vögel nicht einfach so zusammensetzen, um sie nicht gegenseitig weiteren Belastungen auszusetzen.

 

Berny und Barney werden sehr umfangreich und ausgewogen mit ausgesuchten Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien versorgt, um ihr Immunsystem zu stärken; auch gibt es eigens für sie eine bestimmte Futtermischung. Inzwischen gewöhnen sie sich mehr und mehr daran und erfreuen sich ihres Daseins im neuen Zuhause.

 

Was einmal passiert, wenn einer von ihnen verstirbt, muss dann mit bis dahin hoffentlich weiteren und positiven Erkenntnissen neu entschieden werden.


Rosi (25 oder 50% - sehr kostenintensiv!)

Geschlecht: w
Schlupf: 2008
Einzug: 2016

Pflegestelle: Ibbenbüren
Farbe: normal grün

Partner: Sammy

 

Paten: Susanne B. aus K.

Rosi ist im Dezember 2016 in die Pflegestelle gezogen und somit am kürzesten dort. In ihrer letzten Haltung hatte sie es offenkundig gut, sie wurde nach dem Tod ihres letzten Partners vermittelt, um nicht allein bleiben zu müssen.


Aufgrund eines vermuteten früheren Arthroseschubs oder einer Schulterverletzung bereits als Nestling sind ihre Flügel-/Schulterpartien versteift, weshalb sie ihr Leben lang schon flugunfähig war.
Dennoch versucht sie mit den Anderen mitzuflattern, wenn diese auffliegen, nimmt aber sowohl die Aufstiegshilfen als auch das Fingertaxi im Anschluss gut an.

Insgesamt hat sie sich dank ihrer Neugier rasch eingelebt.
Nach einigen Monaten offenbarte sich jedoch eine massive Hormonstörung, mit der Rosi mehrmals jährlich sehr kostenintensive Hormonimplantate erhalten muss, die aufgrund der Schwere der Störung leider nicht lange wirken.

Flug-Hansi

Geschlecht: m

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau
Partner: Petry

 

 

Hansi war bei der durch das Fernsehen begleiteten Vermitlung aus Eisenach eigentlich gar nicht für die Gelsenkirchener Pflegestelle vorgesehen, denn so wirkt er recht fit und überhaupt nicht wie ein Hürdenwelli. Am Tag des Umzugs und der Untersuchung kollabierte er jedoch fast, was auf eine Herzerkrankung schließen ließ, und solte keinen weiteren Umzügen mehr ausgesetzt werden.

 

In der Pflegestelle fand er sofort seinen Petry, die beiden waren vom ersten Moment an sehr ineinander verliebt und seitdem ein Paar.


Räppelchen

Geschlecht: w

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau

Partner: Karlchen

 

 

Räppelchen ist gemeinsam mit ihrem Partner Karlchen und mit Flug-Hansi in die Pflegestelle gezogen. Während der vormalige Halter noch von einer Gefiederstörung ausging, zeigte die Eingangsuntersuchung hierfür keine Belege. Vielmehr scheint sie eine waschechte Rupferin zu sein, deren Haut mittlerweile so geschädigt ist, dass kein allzu üppiges Federkleid mehr nachwachsen würde, selbst wenn sie sofort mit dem Rupfen aufhören sollte.

Sie wirkt sehr scheu und nervös, eine Eigenschaft, der sie wohl auch ihren Namen zu verdanken hat - sie kriegt einen Rappel. Dennoch war sie die Erste der drei Eisenacher, die sich auf die nächtliche Unterbringung in der Schlafvoliere einlassen konnte und dort auch sofort ihre eigene Schaukel erobert hat.


Karlchen

Geschlecht: m

Schlupf: 2008

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: grün

Partnerin: Räppelchen

 

 

Karlchen zog aus einer vom Fernsehen begleiteten Haltungsauflösung in Eisenach nach Gelsenkirchen. Er leidet an einer deutlichen Arthose in den Beinenund vermutlich auch in den Schultern, die den zehnjährigen Hahn schwerfällig in seinen Bewegungen aussehen lässt und ihm nicht mehr allzu intensive Flüge erlaubt.
Dennoch ist er recht munter und gesprächig und ein Herz und eine Seele mit seiner Räppelchen.