Diese Vögel suchen noch Paten

Es braucht keine Begründung dafür, warum einem das eine oder andere Tier besonders am Herzen liegt - es kann bis zu seinem Umzug Begleiter des eigenen Lebens gewesen sein, das Schicksal des Tieres kann ebenso bewegen wie sein derzeitiger Zustand, der Vogel erinnert stark an einen eigenen Wellensittich, ist besonders tapfer und lebensfroh undundund...

Mit einer Patenschaft für einen Hürdenwelli helfen Sie diesem Vogel direkt, indem Sie ihn bei den Behandlungskosten unterstützen, sobald diese anfallen. Sie können aber auch ganz persönlich Anteil an seiner Entwicklung nehmen, denn die Pflegestellenbetreuer halten gerne den regelmäßigen Kontakt zu Ihnen, wenn Sie dies wünschen, und informieren Sie über alle Ereignisse im Leben "Ihres" Hürdenwellies.

Mit jeder Patenschaft ermögliches Sie es übrigens einem anderen bedürftigen Vogel, ebenfalls ein Hürdenwelli zu werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Berny (noch 50%) und Barney (Noch 75%)

Geschlecht: m

Schlupf: 2007/2010

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Schecke blau Gelbgesicht / Normal grün

 

Paten: NN

Das Schicksal der beiden Hamburger Jungs ist untrennbar miteinander verwoben, deshalb werden sie auch hier zusammen vorgestellt. Denn beide tragen das Mycobacterium in sich, den Erreger der Geflügel-Tbc. Barney (grün) ist daran erkrankt, der Erreger wurde mittels Biopsie am Auge nachgewiesen.

 

Beide sollten auf tierärztliche Empfehlung deswegen eingeschläfert werden, denn die Ansteckungsgefahr ist hoch, es gibt keine Heilungsmöglichkeiten, man kann die Gefahr eines Ausbruchs lediglich durch eine langwierige und aufwändige Therapie mit mehreren Antibiotika eindämmen - ohne jedoch die Erreger zu eliminieren, was eine Weitergabe an nicht infizierte Vögel bedeuten würde.

 

Die Vorbesitzerin, die sehr an beiden hängt, konnte sie wegen einer möglichen Übertragung auf den Menschen nicht bei sich behalten. Vor der endgültigen Entscheidung gegen das Leben der zwei putzmunteren Wellies suchte sie verzweifelt nach einer Unterbringungsmöglichkeit, die sich in der Hamburger Betreuungsstelle im Gästezimmer abseits des bestehenden Schwarms fand.

 

Es müssen strenge Hygiene- und Quarantänebedingungen eingehalten werden. Ein Aufstocken der kleinen Gesellschaft ist nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen, hauptsächlich um die Gesundheit ihrer Betreuerin nicht zu gefährden. Da es auch verschiedene Bakterienstämme gibt, kann man an Tbc erkrankte Vögel nicht einfach so zusammensetzen, um sie nicht gegenseitig weiteren Belastungen auszusetzen.

 

Berny und Barney werden sehr umfangreich und ausgewogen mit ausgesuchten Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien versorgt, um ihr Immunsystem zu stärken; auch gibt es eigens für sie eine bestimmte Futtermischung. Inzwischen gewöhnen sie sich mehr und mehr daran und erfreuen sich ihres Daseins im neuen Zuhause.

 

Was einmal passiert, wenn einer von ihnen verstirbt, muss dann mit bis dahin hoffentlich weiteren und positiven Erkenntnissen neu entschieden werden.


Rosi (25 oder 50% - sehr kostenintensiv!)

Geschlecht: w
Schlupf: 2008
Einzug: 2016

Pflegestelle: Ibbenbüren
Farbe: normal grün

Partner: Sammy

 

Paten: Susanne B. aus K.

Rosi ist im Dezember 2016 in die Pflegestelle gezogen und somit am kürzesten dort. In ihrer letzten Haltung hatte sie es offenkundig gut, sie wurde nach dem Tod ihres letzten Partners vermittelt, um nicht allein bleiben zu müssen.


Aufgrund eines vermuteten früheren Arthroseschubs oder einer Schulterverletzung bereits als Nestling sind ihre Flügel-/Schulterpartien versteift, weshalb sie ihr Leben lang schon flugunfähig war.
Dennoch versucht sie mit den Anderen mitzuflattern, wenn diese auffliegen, nimmt aber sowohl die Aufstiegshilfen als auch das Fingertaxi im Anschluss gut an.

Insgesamt hat sie sich dank ihrer Neugier rasch eingelebt.
Nach einigen Monaten offenbarte sich jedoch eine massive Hormonstörung, mit der Rosi mehrmals jährlich sehr kostenintensive Hormonimplantate erhalten muss, die aufgrund der Schwere der Störung leider nicht lange wirken.