(Schnee-) Urmel

Geschlecht: m

Schlupf: 2015

Einzug: 2019

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: weiß

 

Patin:

Beschreibung folgt


Falbala

Geschlecht: w

Schlupf: 2018

Einzug: 2019

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Rainbow

 

Paten: Fam. Julius, Marl

 

Beschreibung folgt


Isabella

Geschlecht: w

Schlupf: 2018

Einzug: 2019

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke gelb

 

Paten: Fam. Julius, Marl

Beschreibung folgt


(Schlumpfeis-) Urmel

Geschlecht: m

Schlupf: 2012

Einzug: 2019

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke hellblau

 

Patin: Yvonne Z. aus B.

Urmel suchte ein neues Zuhause, nachdem sein letzter, flugunfähiger Kumpel verstorben war. Da Urmel seinetwegen die letzten Jahre kaum noch aus dem Käfig kam, war es günstig, dass er sich in der Pflegestelle erst einmal ausprobieren konnte.
Er hat ein abnormes Schnabelwachstum, bedingt wahrscheinlich durch eine Leberschädigung, und bei der Eingangsuntersuchung fanden sich ein paar wenige Megas, die aber vorerst nicht intensiver behandelt werden müssen.

Bei der Ankunft in der Pflegestelle zeigte er sich in seiner Transportbox spindeldünn wie ein Bleistift, auch erschrak er ob der großen Anzahl an neuen Mitbewohnern, so dass er sich tatsächlich erst mal bei den Fußgängern akklimatisieren sollte. Am zweiten Tag begann er dort, die Nähe erst zu Eddi, dann zu Walti zu suchen, mit dem sich in den wenigen Stunden schon eine ganz innige Freundschaft entwickelte. Auch wenn Urmel inzwischen bei den Fliegern und dort sehr zufrieden, freundlich und ausgelassen wirkt, finden die Besuche Waltis am Gitter zur Fußgängervoliere weiterhin statt.

Durch seine lange Flugpause zeigt er sich sowohl im Flug als vor Allem auch bei der Landung noch sehr ungelenk. Das wird sicher mit etwas Übung noch besser. Auch ist noch nicht ganz klar, ob er auf einem Auge eingeschränkt sieht, was vor Allem in der Dämmerung deutlich wird. Das muss weiter beobachtet werden.


Paulchen

Geschlecht: m

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau

 

 

Patin:

Als im Spätsommer 2018 seine letzten beiden Schwarmkollegen plötzlich verstarben, sollte die Haltung, in die viele Jahre lang Tierschutzvögel aufgenommen wurden, beendet werden. Paulchen suchte eine Zeit lang und fand schließlich den Weg in die Gelsenkirchener Pflegestelle.

Er ist vom Verhalten her völlig unkompliziert und zugänglich; allerdings bevorzugt er, der bisher nur Nachtruhe draußen im Vogelzimmer kannte, noch den Schutz der Schlafvoliere der Flieger, auch tagsüber.

Paulchen hat eine Leberschädigung und muss seine Krallen und den Schnabel gelegentlich kürzen lassen.


Sina

Geschlecht: w

Schlupf: unbek.

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Rainbow blau

Partner: Maxi

 

Patin: Saskia O. aus Bochum

 

Sina zog im August aus einer tierschützerischen Haltung ein, die sich aus eigenen gesundheitlichen Gründen drastisch reduzieren musste. Durch diese Notfallsituation wurden nicht ganz so strenge Maßstäbe an die Aufnahmekriterien eines Hürdenwellies gelegt.
Ihren Partner Maxi brachte sie gleich mit.

Laut Aussage der Halterin leidet Sina an einer Störung des Magen-Darm-Trakts, ohne dass Megas nachgewiesen werden konnten. Hier zeigt sie auch etwas voluminösen Kot, aber bisher keine Einschränkungen dabei.
Allerdings wurde bei ihr und ihrem Partner ein starker Befall mit Trichomonaden festgestellt, der erstmal in separater Unterbringung behandelt werden musste.

Nach erfolgter Quarantäne zeigte Sina sich offen für alles - eine richtige Henne eben, die alles mal im Schnabel haben musste, überall ordentlich aufräumte und, wenn sie könnte, gerne auch in den Tapetenwald fliegen würde, um dort ein paar Bäume zu schreddern.


Maxi

Geschlecht: m

Schlupf: unbek.

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke grün-gelb
Partnerin: Sina

Patin: Susanne B. aus K.

Maxi zog mit seiner Sina im August 2018 aus einer tierschützerischen Haltung, die sich aus gesundheitlichen Gründen deutlich reduzieren musste. Seine Halterin hatte bei ihm unter Stress ein aggressives Verhalten mit Fremdrupfen beobachtet, das sich in der Pflegestelle bisher jedoch nicht zeigte.

Im Gegenteil zeigt Maxi sich als ein aufgeschlossener und freundlicher Hahn, der Kontakt zu seinen neuen Mitbewohnern sucht und den wenigen Fliegerhähnen auch gern ein bisschen Arbeit bei der Versorgung der vielen Hennen abnimmt.
Hierbei behält er seine Sina jedoch immer im Blick und ist meistens auch dicht bei ihr zu finden.

Maxi ist ein stolzer und stattlicher Kerl. In der Vergangenheit hat er offenbar immer ein paar Ersatzkörnchen für Sina zurückbehalten, die bei ihm ansetzten. Er ist aber auch mit dem Übergewicht ein sicherer und wendiger Flieger.


Walti

Geschlecht: m

Schlupf: 2012

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: grau

Paten: Daniela und Maik Blom, Ibbenbüren

Walti stammt aus dem Haushalt einer sehr betagten Dame, die seine Versorgung nicht mehr fortführen konnte.
So wollte sie ihn im Tierheim abgeben, wo zu der Zeit jedoch kein Platz für den Handicap-Hahn war; denn Walti ist querschnittsgelähmt, er kann seine Füße nicht mehr bewegen oder benutzen.

 

Kurze Strecken kann er fliegen, und er kann auf seinen Fußgelenken sitzen und etwas klettern, so dass für ihn die geschützte Unterbringung bei den Fußgängern die beste Umgebung ist und er auch viele Möglichkeiten findet, sich auszuruhen.

 

Von Ruhe konnte nach seinem Einzug aber noch keine Rede sein - denn weil er die letzten drei Jahre alleine war, freut er sich hier seitdem über jeden Ton eines Mitwellies ganz doll. So freut er sich den ganzen Tag! Noch teilt er diese Freude mit einem Sitzbrettchen, weil er sich an fremde Schnäbel noch nicht herantraut. Angebote gibt es aber schon, und ganz bestimmt wird er eines davon bald auch annehmen.


Amy

Geschlecht: w

Schlupf: 2018

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau
Partner: Flip

Paten: Daniela und Maik Blom, Ibbenbüren

Amy ist eine Zufliegerin, deren Finder sie vor dem Integrieren in ihren eigenen Schwarm auf Gefiederstörungen testen ließen. Leider war der PBFD-Test positiv, so dass Amy dort nicht bleiben konnte.
Nach einiger Zeit des Alleinseins bei Nachbarn und einem zusätzlichen Wurmtest konnte sie in die Pflegestelle einziehen. Sie zeigt keinerlei Krankheitsanzeichen.

 

Amy ist noch sehr jung und entsprechend chaotisch und frech. Sie zeigt aber auch, dass sie viel von den Älteren lernen will. Und noch wachsen. Entsprechend stürmisch ist sie immer die erste an den Futternäpfen.


Flip

Geschlecht: m

Schlupf: 2018

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau
Partnerin: Amy

Patin: Christin Jürgens, Magdeburg

Flip wurde als Fußgänger-Fundvogel im Tierheim abgegeben, deshalb ist über seine Vorgeschichte nichts bekannt.
Da er stark zerzauste Federn bei der Abgabe hatte und diese auch brachen, hatte das Tierheim bereits eine Federtestung durchführen lassen, die positiv auf PBFD ansprach. Daraufhin musste er dort einsam in Quarantäne sitzen und konnte nicht vermittelt werden.

In Gelsenkirchen wurde er durch seinen Aufenthalt als Fundvogel im Freien noch auf Würmer getestet; solange leistete ihm wenigstens Choco etwas Beistand im Krankenkäfig im Vogelzimmer. Als ein paar Tage später die Entwarnung kam, durften beide wieder in die Fußgängervoliere.

Flip scheint noch sehr jung zu sein, mit großer Wahrscheinlichkeit erst 2018 geschlüpft. Möglich wäre, dass er seine Flugfähigkeit noch einmal wiedererlangt, wenn er mit der Jungmauser durch ist.

Derweil erkundet er offen und neugierig die Möglichkeiten in der Fußgängervoliere und zeigt sich den gesetzteren Herrschaften dort gegenüber auch schon sehr selbstbewusst.


Flug-Hansi

Geschlecht: m

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau
Partner:

 

Paten: Fam. Julius, Marl

Hansi war bei der durch das Fernsehen begleiteten Vermitlung aus Eisenach eigentlich gar nicht für die Gelsenkirchener Pflegestelle vorgesehen, denn so wirkt er recht fit und überhaupt nicht wie ein Hürdenwelli. Am Tag des Umzugs und der Untersuchung kollabierte er jedoch fast, was auf eine Herzerkrankung schließen ließ, und solte keinen weiteren Umzügen mehr ausgesetzt werden.

 

In der Pflegestelle fand er sofort seinen Petry, die beiden waren vom ersten Moment an sehr ineinander verliebt und seitdem ein Paar.


Räppelchen

Geschlecht: w

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: blau

Partner: Eddi

 

Patin: Daniela G., Nürnberg

Räppelchen ist gemeinsam mit ihrem Partner Karlchen und mit Flug-Hansi in die Pflegestelle gezogen. Während der vormalige Halter noch von einer Gefiederstörung ausging, zeigte die Eingangsuntersuchung hierfür keine Belege. Vielmehr scheint sie eine waschechte Rupferin zu sein, deren Haut mittlerweile so geschädigt ist, dass kein allzu üppiges Federkleid mehr nachwachsen würde, selbst wenn sie sofort mit dem Rupfen aufhören sollte.

Sie wirkt sehr scheu und nervös, eine Eigenschaft, der sie wohl auch ihren Namen zu verdanken hat - sie kriegt einen Rappel. Dennoch war sie die Erste der drei Eisenacher, die sich auf die nächtliche Unterbringung in der Schlafvoliere einlassen konnte und dort auch sofort ihre eigene Schaukel erobert hat.


Batman

Geschlecht: m

Schlupf: 2016

Einzug: 2018

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: grün

 

Patin: Familie S., Essen

Batty wurde aus einer Zucht freigekauft, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen im unbeleuchteten Keller betrieben wurde. Nach seiner Rettung wurde er erst liebevoll gepäppelt, sein Nährstoff- und Lichtmangel behoben und Bewegungsübungen mit ihm durchgeführt, bevor er in die Gelsenkirchener Pflegestelle umziehen konnte.
Er hat deutliche Spreizbeine, ist dabei aber flugfähig.

Batman kennt Schwarm und Gesellschaft, und so dauerte es nicht lange, bis er sich in der Fußgängergruppe der Pflegestelle bekannt gemacht hatte und lose Freundschaften insbesondere zu Matti knüpfte. Aber auch mit einigen Fliegern ist er inzwischen in regen Gesprächen.
Er kommt mit seinen Spreizbeinchen sehr gut zurecht und findet schnell Flug- und Kletterwege, wenn er irgendwo hinmöchte. Das für ihn eingerichtete Liegeseil hat er sofort angenommen.


Jodocus

Geschlecht: m

Schlupf: 2017

Einzug: 2017

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: grün

 

Patin: Sabine K. aus S.

Jodi wurde als futterfestes Küken aus einer Zucht gerettet, wo er wegen eines Hüftschadens und flugunfähig auf dem Boden der Gemeinschaftsvoliere kauerte. Er zeigte sich anfangs sehr ängstlich auch seinen neuen Mitbewohnern in der Fußgängervoliere gegenüber und gab jegliche Kletterversuche sofort auf, wenn ihm ein anderer Vogel zu Nahe kam.
Durch den inzwischen verstorbenen (Grün-) Hansi lernte Jodocus Vertrauen in seine Mitbewohner und übte fleißig das Klettern, so dass er nach einigen Wochen überall hin und auch an die erstaunlichsten Orte in der geschützten Unterbingung kam.

Möglicherweise ist Jodi noch zu jung für eine feste Beziehung; einem fröhlichen Schwätzchen mit anderen Hähnen ist er aber nie abgeneigt.


Bibo

Geschlecht: m

Schlupf: 2012

Einzug: 2017

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Normal grün

Partner:

Bibo wurde ehemals einem Züchter abgenommen, der den kleinen Fußgänger entsorgen wollte. Er lebte daraufhin mangels Aufklärung 5 Jahre lang alleine, bevor er in die Pflegestelle ziehen durfte.
Nach einer sehr kurzen Orientierung von nur zwei Tagen verliebte er sich sofort in Hansi, die beide seitdem sehr innig zusammen sind.

Bibo ist mit 30 Gramm sehr leicht. Sein Gefieder weist zudem einige Schäden auf, die nicht mit seiner Gefiederstörung zu erklären sind. Vermutlich hat er sie sich in seiner Einsamkeit selbst zugefügt. Wir hoffen sehr, dass sich seine Rupferei in Gesellschaft und mit seinem Partner legt.


Chico

Geschlecht: m

Schlupf:

Einzug: 2017

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Wildfarben
Partnerin: Fritzi

 

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

 

Chico zog gemeinsam mit Schatzi aus einer guten Haltung, in der sich die Halterin jedoch zunehmend überfordert fühlte, in die Pflegestelle.

Er ist an Mykoplasmose erkrankt, zeigte in den ersten Monaten nach seinem Einzug aber noch keine Symptome. In seinem vorherigen Zuhause wurde keine dauerhafte antibiotische Behandlung durchgeführt; diese kann hier erst erfolgen, wenn er wieder einen Schub erleidet.

 

Er wirkte anfangs sehr zurückhaltend bis scheu und war nur um seine Partnerin bemüht. Im Laufe der Wochen gewann er zusehends an Sicherheit und zeigt nun das urtümliche vielseitige Verhalten des selbstbewussten wilden Grünlings in vollem Umfang. So ist er bei den Hennen und auch bei diversen Hähnen im Schwarm sehr begehrt.


Schatzi

Geschlecht: w

Schlupf:

Einzug: 2017

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: hellblau

Partner:

 

 

Schatzi ist das klassische Beispiel für die Fehlinterpretation eines Verhaltens als Krankheit. Somit ist sie eigentlich kein Hürdenwelli. Wäre dies vorher bekannt gewesen, hätte sie natürlich wegen ihrer Ansteckung mit der Mykoplasmose und als Begleiterin Chicos dennoch einziehen dürfen.

 

Sie zeigt einen Tick, indem sie häufig extrem nervös und flatterig wirkt, so als ob sie gerne losfliegen wollte, aber sich nicht traut. Es gab deswegen in der Vergangenheit eine Odyssee durch verschiedene Tierarztpraxen, in einer wurde Blut abgenommen und tatsächlich ein Proteinmangel festgestellt. Ob dieser ausreicht, eine Leberschädigung mit Funktionsstörungen des Nervensystems zu begründen, sei dahingestellt.
Denn andererseits zeigt Schatzi dieses Verhalten in der Pflegestelle nur an einem einzigen Platz, auf ihrem Lieblingsast am Fenster an einer ganz bestimmten Stelle. Nicht 10 cm links davon, nicht 20 cm rechts davon, und sonst auch nirgendwo anders.

 

Ihre anfängliche extreme Scheu, die soweit ging, dass sie ihr Futter, Wasser und Hirse an ihren Lieblingsplatz bekam, weil sie sich von dort nicht wegtraute, hat sie mittlerweile abgelegt. Im Schwarm fühlt sie sich offenbar sehr sicher, nage- und entdeckungsfreudig, und sie ist nun eine entspannte Erzählerin, die auch vor menschlicher Nähe nicht mehr flüchten muss.


Niki

Geschlecht: m

Schlupf: 2016

Einzug: 2017

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke blau-weiß
Partnerin: Dagmar

 

Patin: Sabine K. aus S.

Baby Niki zog noch vor seiner Jungmauser in die Pflegestelle ein, weshalb sein Geschlecht anfangs noch nicht klar war.

Bei den Vorbesitzern verlor das Küken immer wieder Großfedern und damit seine Flugfähigkeit und wurde so immer ängstlicher und schreckhafter, was die Halter zur Abgabe in eine Fußgängerhaltung bewog.

 

Niki fand hier schnell Ruhe und Sicherheit und wurde immer entdeckungsfreudiger. Im Laufe der Wochen zeigte sich in der geräumigen Fußgängervoliere, dass es auch erste erfolgreiche Flugversuche gab. Kurz darauf konnte Niki unter anfänglichem Protest zu den Fliegern umziehen, wo es für einen kleinen, neugierigen und lebenshungrigen Wellischnabel noch viel mehr zu entdecken gab.
Da war dann auch kein Platz mehr für Angst mehr da.


Fritzi

Geschlecht: w

Schlupf: 2015

Einzug: 2016

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke grün-gelb

Partner: Chico

 

Pate: Markus P. aus E.

Fliegerin Fritzi zog mit 8 Wochen zu einem damals 5jährigen Hahn, der aufgrund von PBFD flugunfähig war. So konnte sie sich kaum etwas an Sicherheit und Flugverhalten von ihm abgucken, was sie extrem ängstlich machte. Als beide aus persönlichen Gründen aus der ansonsten guten Haltung vermittelt werden sollten, konnten sie getrennt untergebracht werden, da sie aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit nicht verpaart waren. Während Willi, der ältere Fußgänger, in die Lünener Pflegestelle zog, fand Fritzi hier in Gelsenkirchen ihren Fliegerschwarm und viele Möglichkeiten, an Sicherheit zu gewinnen.

Von Anfang an zeigt sie sich sehr lernbegierig und nimmt alles an, was ihr von ihren Mitwellies vorgemacht wird.


Bella

Geschlecht: w

Schlupf: 2013

Einzug: 2016

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Hellolivgrün?

Bella verlor im Laufe eines Jahres ihren kompletten Schwarm aus Wellies und Nymphen. Bei ihrem Einzug wurde sie gründlich durchuntersucht, es konnte jedoch nichts Ansteckendes gefunden werden. Leider auch nicht der Grund für ihre Flugunfähigkeit.

Ohne Schwarm ist sie extrem ängstlich und baute in der Zeit ihres Umzugs und der Quarantäne massiv ab, so dass sie trotz eines möglichen Ansteckungsrisikos einen Kumpel mit in ihren Krankenkäfig bekam und der im Vogelzimmer stand.

Mittlerweile hat sie wieder Normalgewicht und ist bei den Fußgängern angekommen.


Hanni

Geschlecht: w

Schlupf: 2013

Einzug: 2016

Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: Schecke mauve

 

Hanni zog ein, nachdem ihr Partner an Megas verstorben war. Sie selbst zeigte Symptome, deren Ursache bis heute nicht geklärt sind. So hat sie unter Anderem in 3 Monaten 20g zugenommen und hat durch ihr Übergewicht gelegentlich deutliche Beschwerden mit dem Kotabsatz.

Dennoch ist sie eine fröhliche Henne, die immer viel zu erzählen hat, gerne badet und Hirsekolben zerstört.


Edvard

Geschlecht: m
Schlupf: 2013
Einzug: 2014

Pflegestelle: Gelsenkirchen
Farbe: normal blau-gelb
Partnerin: Räppelchen

 

Patin: Regine L. aus H.

Eddie wurde flugschwach von einem Züchter abgegeben. Ein Flügel steht nach einer Verletzung im Ruhezustand hoch; die ersten Jahre konnte er damit noch fliegen, mittlerweile kann er jedoch nur noch abwärts segeln und sitzt bei den Fußgängern.
Er ist ein lebhafter und immerfröhlicher Winzling, der mit lauter Stimme wunderschön singen und erzählen kann; ein Leichtgewicht, was aber wohl nicht viel mit seinem leichten Megas-Befall zu tun hat.


Manni

Geschlecht: m
Schlupf: 2008
Einzug: 2012
Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: normal grau

 

 

 

 

Pate: Markus P. aus E.

Manni ist nicht zahm. Er hat Angst vor der Hand, besteigt sie aber, wenn er auf dem Boden gelandet ist und nicht weiter weiß.

Aufgrund seines üppigen Gefieders kann er jeweils nur mit einem Auge sehen, wo er hinwill. Entfernungen kann er so nicht abschätzen, was ihn bei Sprüngen oder kurzen Flatterflügen sehr verunsichert. Deshalb lässt er es ganz, seine Flügel könnten das Schwergewicht vermutlich auch nicht tragen.

2015 wurden bei ihm eine Lungenschädigung, Herzprobleme und Arthrose festgestellt. Für das Herz bekommt er seitdem zweimal täglich Medizin, was ihm gar nicht gefällt.


Pitrie

Geschlecht: m

Schlupf: 2009?

Einzug: 2015
Pflegestelle: Gelsenkirchen

Farbe: dunkelblau

 

Patin: Regine L. aus H.

 

 

Pitrie zog zusammen mit Sally in die Pflegestelle. Über sein Alter und die Vorgeschichte ist nichts weiter bekannt als dass die beiden sich im Tierheim kennenlernten und verliebten.
Nach dem Einzug gingen sie getrennte Wege; Pitrie orientiert sich in der Gelsenkirchener Pflegestelle sehr an Gustav, schaut sich aber auch viele Verhaltensweisen der Anderen ab.


Choco

Geschlecht: m
Schlupf: 2011?
Einzug: 2014

Pflegestelle: Gelsenkirchen
Farbe: gelb
Partnerin:

 

 Paten: Markus P. aus E.

            Sabrina D. aus Krefeld

Choco ist ein Fußgänger aus dem Tierheim. Er wurde dort mit seinen 3 Kumpeln abgegeben, nachdem seine hochbetagte Besitzerin verstarb.
Seine Freunde konnten schnell vermittelt werden, im Gegensatz zu dem kleinen, aufmerksamen Polyomahahn, der es liebt, Gurken zu vernichten.


Dagmar

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2014

Pflegestelle: Gelsenkirchen
Farbe: Schecke blau-gelb
Partner: Niki

 

Paten: Markus P. aus E.

           Carmen W. aus G.

           

Daggi hatte im Alter von ca. 3 Monaten schon ihr viertes Zuhause: Züchter-Händler-Vorbesitzer-Pflegestelle. Bei den Vorbesitzern, die definitiv keine Krankheiten im Schwarm haben wollen, wurde positiv auf Polyoma und PBFD getestet, dort saß sie deshalb auch schon knapp 4 Wochen alleine.
Hier zeigte sie anfangs Atemprobleme und einen vergrößerten Kropf, so dass immer wieder Untersuchungen anstehen.
Dagmar ist sehr aufgeschlossen den anderen gegenüber.