Quasimodo

Geschlecht: m

Schlupf: ?

Einzug: September 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: blau

Partnerin: Esmeralda

 

Paten: Thomas + Stephanie Marbach ,  Hamburg

Auch Quasimodo kam mit seiner Esmeralda von den Münsteraner Tierfreunden.; dort sind beide gelandet, weil seine vorherige Haltung verringert werden musste. Da auch Quasimodo und Esmeralda an Trichomonaden erkrankt waren, wurden sie noch in der Ibbenbürener Pflegestelle dagegen behandelt. Da Quasimodo sehr zart gewachsen, und auch als Untergewichtig und Unterentwickelt zu bezeichnen ist, bekam er wahrscheinlich von dem vielem Stress einen Megaschub. So wurde Quasimodo in Ibbenbüren noch zusätzlich mit allerlei Medikamenten versorgt und mit Aufzuchtnahrung zugefüttert . Dort konnte er mit viel Einfühlungsvermögen von 29gr auf 32gr aufgepäppelt werden. So war es an der Zeit, um sich mit Esmeralda auf den Weg in die Hamburger Pflegestelle zu machen; seinem endgültigem letzten Zuhause.Obwohl Quasimodo während der Fahrt der agilste war, hat der Reisestress wieder einmal dafür gesorgt, das er an Gewicht verloren hat. Da Quasimodo leider so ziemlich alles an Körnerfutter verweigerte, musste er auch hier nun weiter mehrmals täglich zugefüttert werden. Nach 4 Wochen,und einem für Quasimodos Verhältnissen stolzem Gewicht von 33 gr. wurde er mit seiner Esmeralda ins Vogelzimmer entlassen. Hier soll er nun im großen Schwarm wieder das fressen lernen. Nach einer Woche „ Freiheit“ wurde Quasimodos Gewicht kontrolliert; da es immer noch bei      33 gr liegt, können wir guter Hoffnung sein, das er sich im großem Schwarm sicher und geborgen fühlt, und so vorerst kein erneuter Megaschub zu befürchten ist.


Esmeralda

Geschlecht: w

Schlupf: ca 2016

Einzug: September 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: grün/gelb

Partner: Quasimodo

Esmeralda kam mit ihrem Partner Quasimodo über die Münsteraner Tierfreunde nach Hamburg.

Die ca. 2 jährige Henne musste in dieser kurzen Zeit schon sehr viel überstehen. Ein unversorgter Bruch im rechtem Knie der verschoben zusammen gewachsen ist und vermutlich auch ein unversorgter Bruch in der Schulter führten dazu, das Esmeralda einen dauerhaften Verlust des Greifreflexes hat. Das ganze Ausmaß zeigt sich besonders in der Rückenansicht; denn Esmeralda hat eine sehr schiefe Sitzhaltung. Ein vergrößertes Nasenloch deutet zudem auf einen nicht behandelten Infekt hin. Zum Glück fliegt Esmeralda sehr gut und gerne! Nur an der Ausdauer muss Esmeralda noch arbeiten, denn Sie saß auch nach ihrer Ankunft mit ihrem Partner Quasimodo fast 4 Wochen im Krankenkäfig, da auch Sie vermutlich an Megabakterien erkrankt ist. Alle Anzeichen sprachen dafür, und so hat Sie diesen Schub sehr gut überstanden und erfreut sich nun an ihrer neugewonnenen Freiheit. Esmeralda spielt sehr gerne und ist ( typisch Henne ) damit beschäftigt alles auf Schnabel-Tauglichkeit zu testen

 


Flecki

Geschlecht: m

Schlupf: 2014

Einzug: September 2018

Pflegestelle: Hamburg

Frabe: grün/gelb

Partnerin: Zaza

Flecki ist einer von vielen Wellensittichen, die im August 2018 aus 2 Notfall – Haltungsauflösung vom Hürdenwellies e.V. aufgenommen wurden. Wie auch all die anderen Wellensittiche, mussten sich Flecki und seine Zaza einer Behandlung gegen den Trichomonaden Befall unterziehen. Während der gesamten 10 tägigen  Behandlungsdauer wurden alle Wellensittiche  kompetent und liebevoll in unserer Pflegestelle in Ibbenbüren betreut. Schließlich durften Flecki und Zaza mit einem weiterem Pärchen am 16.09 ihre Reise in einen neuen Lebensabschnitt antreten. Auf halber Strecke trafen sich die Ibbenbürener und Vereinsmitglieder in Delmenhorst, um die zukünftigen Hamburger Hürdenwellies in Empfang zu nehmen.

In ihrem neuem Zuhause angekommen, wurden Flecki und Zaza vorerst in einem Quarantänekäfig untergebracht. Mit großen Knopfaugen beäugte Flecki durch die Gitterstäbe sein neues Paradies. Flecki hat ( schlauerweise) sofort die so überlebenswichtigen Futterplätze gefunden, weshalb er nun ein klitzekleines Wohlstandsbäuchlein hat, was er sich aber bestimmt ganz schnell wieder „abfliegen“ wird.Flecki hat zudem einen Kloackentumor, dessen Ausmaß und Behandlungsmöglichkeit noch von Tierärztlicher Seite aus abgeklärt werden muss.

Seit Flecki mit seiner Zaza den Krankenkäfig verlassen durfte, erkunden Beide voller Neugier das Vogelzimmer, und nehmen langsam Kontakt zu den neuen Federfreunden auf. Dabei zeigt unser Flecki sehr gerne, was für ein stolzer und hübscher Wellimann er ist. Seine Zaza zu beschützen, Sie liebevoll und voller Hingabe zu versorgen und zu verwöhnen scheint Flecki dabei ein großes Bedürfnis zu sein. Flecki scheint glücklich zu sein, ist aber seiner Pflegestellenbetreuerin gegen über immer noch sehr zurückhaltend. Aber im Schutze des Schwarmes, hoffen wir sehr, das Flecki diesbezüglich etwas lockerer wird.

 

 


Olli

Geschlecht: ?

Schlupf: Mai 2018

Einzug: August 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: grau

 

Patin: Sandra Kautz aus Oberhausen (50%)

Olli zog zusammen mit Otti von Oberhausen nach Hamburg.Wie auch bei seiner kleinen Schwester fehlen Olli die Schwanz- und Schwungfedern. Auch hier kann man sicher von einer Polyoma und/oder PBFD Erkrankung ausgehen.

Olli ist im Gegensatz zu Otti eher schüchtern und zurückhaltend. Das mag vielleicht seiner Statur geschuldet sein, als vermutlicher Schauwellensittich ist er leider etwas „kurz“ geraten. Bemerkbar macht sich das an Olli's Kopf, die kleinen Knopfaugen sind sehr weit seitlich und unter vielen dicken Federn verborgen. Deshalb versteckt Olli sich am liebsten, seine Unternehmungen beschränken sich darauf, alles zurückhaltend und abwartend zu beobachten, was in der Nähe so passiert. Olli wird aber stets von den neugierigen Wellensittichen der Pflegestelle besucht und auch seine kleine Schwester Otti nimmt ihren Bruder des öfteren an „die Flügel“. Mit Otti zusammen traut er sich dann auch mal auf die Volierendächer. Von dort oben betrachtet Olli voller Stolz sein neues Reich.Es bleibt abzuwarten, ob Olli an Selbstbewusstsein durch die Sicherheit des Schwarmgefüges gewinnen wird, um so eines Tages von alleine auf Entdeckungstour zu gehen.

Olli's Geschlecht wurde hier mit einem „?“ angegeben, denn selbst die Vogelkundige Tierärztin kann nicht mit 100% Sicherheit sagen, ob Olli nun ein Bub oder ein Mädel ist.Für alle Fälle hat sich die Pflegestellenbetreuerin deshalb für den Namen „ Olli“ entschieden, denn mit einem weiteren „E“ wird aus dem Olli eine kleine Ollie … so bleibt Olli noch für eine Zeit lang ein kleines Überraschungs- Küken !

 


Otti

Geschlecht: w

Schlupf: Mai 2018

Einzug: August 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: grau

 

Patin: Sandra Kautz aus Oberhausen (50%)

Das ca. 3 Monate alte Welliküken zog Mitte August mit ihrem Bruder in ein liebevolles Zuhause. Die kleine Oberhausenerin wurde als gesund aber nicht fliegend abgegeben. Da Otti und Olli weder Schwanz- noch Schwungfedern besaßen, wurden Otti und Olli in der Essener Taubenklinik den Vogelkundigen Tierärzten vorgestellt. Da Polyoma sicher diagnostiziert, aber PBFD nicht ausgeschlossen werden konnte, wandten sich die Besitzer hilfesuchend an den Hürdenwellies e.V.

So zog Otti mit ihrem Bruder zusammen von Nordrhein Westfalen in den hohen Norden, um zukünftig Hanseaten zu sein.

Otti ist extrem neugierig und an allem was in der Umgebung passiert sehr interessiert.Schon in ihrer Eingewähnungsvoliere war der fast-Teenager unternehmungslustig und kletterte auf den höher angebrachten Sitzgelegenheiten herum. Nach einem Eingangscheck, den Otti natürlich problemlos bestand, ging die lütte Deern zielstrebig und selbstbewusst auf Entdeckungstour durch das Vogelzimmer. Wirklich jede Voliere wurde von Otti besucht, inspiziert und genauestens untersucht.

Zu den „Fliegern“ hält Otti einen Sicherheitsabstand, diese Flattermänner und Frauen sind ihr noch nicht so ganz geheuer...umso lieber hält sich Otti im Kreise der weniger flugbegeisterten Freunde auf. Für Otti scheint jeder Tag ihres neuen Lebens einfach nur spannend und voller Überraschungen zu sein. Welche Abenteuer wohl noch auf Otti warten... für Otti und die Pflegestellenbetreuerin jeden Tag aufs Neue ein kleine Überraschung!

 


Plüschi

Geschlecht: m

Schlupf: 2014

Einzug: Juli 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: grün/gelb

 

 

Plüschi ist ein ca. 4 jähriger Grünling, dessen Federkleid außergewöhnlich ist. Es ist durchzogen von langen und weißen Federboas, die zwischen dem Deckgefieder sitzen. Der kleine Grünling zog aus dem Tierheim in die Hamburger Pflegestelle. Abgegeben wurde er dort, weil er über 4 Monate mausern würde. Deshalb wurde Plüschi auch sofort der Vogelkundigen Tierärztin vorgestellt. Die Federboas konnten ohne Aufwand und Schmerzen ausgezupft werden. Der kleine Grünling hat ein massives Leberproblem, was derzeit mit Futterzusätzen und homöopathischen Medikamenten behandelt wird. Zudem steht die Verdachtsdiagnose „ Diabetes“ im Raum. Die weiter abgeklärt werden muss. Zur Zeit geht es Plüschi sehr gut, so das der auffällige Glucosewert wohl wegen dem Stress und der Aufregung so hoch war. Fliegend erkundet Plüschi sein neues Reich, dabei ist sehr aufmerksam und extrem neugierig.Aufgeschlossen geht er auf seine gefiedertenMitbewohner zu, und schließt recht schnell neue Freundschaften. Neuerdings hat der Grünling das klettern für sich entdeckt, bevorzugt an und um Frl. Grüns Fußgängervoliere.

 


Pytti

Geschlecht: w

Schlupf: 2015

Einzug: März 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe:

 

Pate:  Markus H aus Unterhaching

 

Die kleine Pytti „schneite“ mit ihrem 7 jährigen Mann namens Zini aus einer Berliner Haltung in die Hamburger Pflegestelle herein. Die kleine Maus wurde dort regelrecht gemobbt, da das zweite Pärchen mit Pytti's Handicap nicht zurecht kam.

Pytti ist erst 2 Jahre alt, hat aber in ihrem doch so jungen Leben schon einiges erleben müssen. Bei ihrem Einzug brachte Pytti scheinbar ihre eigene Krankenakte mit !  Eine Fußfehlstellung des rechten Beines, Rachitis und eine Mehrzahl durch Arthrose veränderte Gelenke  sind nur ein Bruchteil dessen, was wir hier aufzählen könnten.

Pytti ist trotzdem im Schwarm sehr aktiv unterwegs, braucht aber dennoch viele Liegebrettchen zum ausruhen. Die kleine Henne trifft man stets in einer Gruppe stattlicher Hähne an, da Sie doch ganz offensichtlich sehr begehrt ist. Zur Zeit ist Sie nun aber wieder vermehrt an der Seite ihres Mannes Zini zu sehen.

 


WalL- E

Geschlecht: m

Schlupf: 2017

Einzug: Februar 2018

Pflegestelle:  Hamburg

Farbe: Schecke weiß-grau

 

Patin:  Michaela G. aus Willingen/Schwenningen

 

 

 

Wall-E wurde im Februar 2018 vermutlich ausgesetzt und ist von einer jungen Frau gefunden und mit genommen worden. Liebevoll päppelte Sie das auf ca. 3 Monate geschätzte Küken auf.

Der kleine Wall-E leidet an einer Gefiederstörung, so dass die langen Schwanzfedern zwar wachsen,aber leider vorzeitig wieder abbrechen. Auch die Flügel sind etwas kümmerlich, so dass es leider nur zum propellern reicht. So schafft es Wall-E zu mindestens eine kurze Stecke segelnd zurück zu legen. Wall-E erforscht den Rest seines neuen Zuhauses trotzdem frohen Mutes zu Fuß!

Leider musste seine Besitzerin die Wellensittich-Haltung aufgeben; und so zog der kleine Wall-E zusammen mit seiner ebenfalls sehr jungen Gefährtin Eve im März 2018 in die Hamburger Pflegestelle ein.

Wall-E ist gut im Schwarm angekommen und aufgenommen worden. Der kleine erkundet seine Umgebung sehr neugierig und ist dabei keinesfalls ängstlich.

Bereits im Mai 2018 sind seine Schwanzfedern nachgewachsen und nicht wieder ausgefallen, so das Wall-E nun fliegen kann. So ist er nun immer öfter in luftiger Höhe bei seinen Flieger-Kumpels zu finden.

 

 


Chipsy

Geschlecht:  m

Schlupf: 2007

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: normal Grün

 

Patin: Christin Jürgens aus Magdeburg

Chipsy ist ein normal grüner Wellihahn, der schon 2007 geschlüpft ist . Aus seinem vorherigen Leben ist kaum etwas bekannt. Bis vor ein paar Monaten lebte er mit einem anderen Hahn zusammen , der dann leider verstarb. Chipsy blieb alleine zurück und fing asich am Bauch zu rupfen. Dazu fiel ihm das Fliegen sehr schwer ; zum Schluss hat er es fast völlig eingestellt. Die Wachshaut zeigt den Beginn einer bräunlichen Verfärbung, wobei bei dem Eingangscheck kein Hinweis auf einen Tumor gefunden wurde. Da Chipsy insgesamt sehr dünn ist, wurde von einer Blutentnahme vorerst abgesehen. Chipsy kam aus Berlin zu uns in die Hamburger Pflegestelle.

Chipsy ist eher ängstlich und zurückhaltend. Allerdings beobachtet er seine Umgebung sehr genau und zeigt reges Interesse am Geschehen im Vogelzimmer. Hier bekommt er nun alle Zeit der Welt, um in Ruhe anzukommen , sich zurecht zu finden und ein richtiges Schwarmleben kennen zu lernen.

Mittlerweile hat Chipsy die Vorzüge eines intakten Schwarmlebens kennen gelernt und sogar einen Freund gefunden. Malik heisst sein Freund und Beschützer, den er noch aus der Beliner Haltung kennt. Zu zweit schmecken nun auch die leckersten Körnchen wirklich viel besser! Wir freuen uns sehr, das die Beiden nun wieder zusammen sind.


Fräulein Grün

Geschlecht: w

Schlupf: unbekannt

Einzug: Dezember 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: bläulich-grün

 

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

Die zierliche kleine oliv-farbene Henne stammt aus einer Beschlagnahme und wurde über das hiesige Tierheim als Notfall vermittelt. Frl. Grün erlitt noch kurz vor der Vermittlung einen Unfall, so dass Sie nun leider flugunfähig ist. Zusätzlich erschwert ihr ein verkrüppeltes Füßchen das klettern. Trotzdem möchte die doch sehr ängstliche Henne immer hoch hinaus, und sitzt gerne auf einer Brücke zwischen den Volieren. Frl. Grün hat sich nun gut eingelebt und hat mit Tommi(einen nicht Hürdenwelli) einen liebevollen Hahn an ihrer Seite, der sich rührend um Sie kümmert.

Im Mai 2018 erlitt Frl. Grün nun zusätzlich einen Bruch der rechten Schnabelhälfte. Auch ihre Arthrose in den Knie- und Fußgelenken verschlechterte sich leider weiter, weshalb Sie nun in einer extra für Sie eingerichtete Fußgängervoliere einzieht. Frl. Grün erhält auch dort stets Besuch von ihren Freunden, so das Sie auch weiterhin ein fester Bestandteil des Sachwarmgefüges ist.

 


Smila

Geschlecht: w

Schlupf:

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Spangle blau

 

Paten: Maik und Daniela Blom aus Ibbenbüren

Smila, eine hübsche lila Hellflügel Dame stammt aus dem Hamburger Tierheim. Da Smila als Fundvogel ins Tierheim kam, ist das Alter unbekannt. Im Tierheim wurde Smila einem Eingangscheck unterzogen.  Dort fiel eine Schwellung am Auge auf,  die mehrfach behandelt wurde. Da sich trotz aller Maßnahmen keine Besserung einstellte, wurde Sie zur Vermittlung freigegeben. Die hübsche Dame hätte mehrfach vermittelt werden können,  doch die Interessenten entschieden sich letztlich, wegen der Schwellung am Auge gegen Smila .

Beim großen Herbstfest des Tierheimes,  bei dem auch der Hürdenwellies e.V. mit einem Infostand vertreten war , wurde man auf Smila's Schicksal aufmerksam. Smila wurde dem Hürdenwellies e.V. anvertraut und konnte in die Hamburger Pflegestelle ziehen.  Der Pflegestellenbetreuerin kam ziemlich schnell der Verdacht , das es sich auch hier, wie bei dem bereits verstorbenen Barney, um eine Erkrankung mit Mykobakterien handeln könnte.

Bei der Untersuchung durch die betreuende Vogelkundige Tierärztin wurde der Verdacht bestätigt. So zog Smila zu Barney und Bernie ins Quarantänezimmer.

Die sehr aktive Dame zeigte  Barney und Bernie sehr schnell, wer die Federhosen an hat. Smila bestimmte von nun an,  wer zuerst die leckersten Körnchen naschen durfte und vertrieb die beiden Jungs von ihren geliebten Schlafschaukeln. Da es für die beiden Jungs doch etwas zu viel Stress war, entschied die Pflegestellenbetreuerin, Smila vorerst im Gästezimmer unterzubringen.

Smila fühlt sich dort sehr wohl und hat zwischenzeitlich auch einen Mann für's Leben gefunden.

" Piet " heisst er,  und ist Smila's Traumprinz! Die beiden sind sehr verliebt und glücklich. Es wird den ganzen Tag geturtelt, geschmust und geschnäbelt.


Green

Geschlecht: m

Schlupf: 2014

Einzug: Oktober 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Schecke gelb-grün

 

Patin :  Carmen W. aus G.

Green verbrachte die erste Zeit seines Lebens alleine in einer Voliere auf dem Balkon. Aus seinem vorherige Leben ist nicht viel bekannt, lediglich das Green unter einem massiven Milbenbefall litt. Der Milbenbefall konnte gut behandelt werden, es blieb seinerzeit lediglich ein federloser Bereich am Auge zurück.

Als Green ein Hürdenwelli wurde, fiel in der Pflegestelle sofort die aufgeschwemmte Kopfhaut auf.Auch der Bereich um die Augen war deutlich kahler und die Augenumgebung deutlich gerötet. Green war auffallend ruhig und zog sich vom Schwarmleben zurück. Bei der Vorstellung Green's in der betreuenden Vogelkundigen Tierarztpraxis wurde ein Biopsat entnommen. Green hat nach Auswertung des Biopsates ein Xanthogranulom; eine entzündliche Reaktion der Haut infolge von Ablagerungen kleiner Cholesterinkristalle unter der Haut. Eine Ursache ist, wie das Krankheitsbild selber, unbekannt. Es wird zur Zeit versucht den Stoffwechsel der Leber zu verbessern und zu unterstützen. Dazu bekommt Green ein Präparat zur Leberunterstützung über sein Körnerfutter. Green geht es zur Zeit sehr gut, wie es weitergeht kann nur abgewartet werden.

 


Wallis

Geschlecht: m

Schlupf: unbekannt

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Normal blau

 

Paten: die Brüder Juri + Marek Will aus HH

Wallis zog mit zwei weiteren Wellensittichen von Duisburg nach Hamburg.

Die dortige Haltung wurde aus persönlichen Gründen aufgegeben. Um nicht alleine zurück zu bleiben, durfte Wallis

als " Paar Mediator " mit in die Hamburger Pflegestelle ziehen. Da die zwei Wellensittiche zwischenzeitlich verstorben sind, avancierte Wallis vom Paar Mediator zum Streitschlichter. Man könnte Wallis als sehr sozialen Hahn beschreiben.                       Kleinere Unstimmigkeiten im Schwarm schlichtet er mit seinem ruhigem und besonnenem Wesen sehr schnell. Deshalb ist er sowohl bei den Hähnen, als auch bei den Hennen sehr beliebt. Man findet Wallis stets bei seinen Artgenossen, wo er in die Plaudereien mit einbezogen wird. Ist Wallis gerade mal nicht  bei seinen Schwarmfreunden zu finden,  ist er sehr wahrscheinlich am Futterplatz anzutreffen. Für ein leckeres Körnchen ist Wallis stets zu haben. Da Wallis ein kleines Wohlstandsbäuchlein hat, konnte ihn die Pflegestellenbetreuerin für Gräser, wie z.B. Knaulgras begeistern. Diese kleine Leckerei liebt Wallis zwischenzeitlich sehr,  so das einer weiteren Gewichtzunahme vorgebeugt wurde. Gerne verbringt der gemütliche Bär seine Ruhepausen auf einer Baumwoll - Seilspirale. Von dort oben hat er seinen Schwarm und das übrige Geschehen im Vogelzimmer stets im Blick .

Zwischenzeitlich hat nun auch unser Wallis seine Herzdame gefunden. Obwohl er bei den Hennen so sehr beliebt ist, hat er sich in Sabi verliebt. Gemeinsam verbringen die beiden nun den Alltag als festes Paar.            


Caruso

Geschlecht: m

Schlupf:  2014

Einzug: Mai 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Normal grün

 

Paten: NN

 

 

Caruso zog aus einer sehr liebevollen Haltung mit seiner Partnerin Ninya in die Hamburger Pflegestelle ein. Caruso war bei seiner Übernahme ein richtiger Pfundskerl, der stolze 70gr. Federgewicht auf die Waage brachte.Deshalb wurde er hier in Hamburg auch zeitweise liebevoll Pavarotti gerufen. Unter seinem Gewicht litt leider auch die Flugfähigkeit, denn der kleine Brummer konnte so nicht mehr gut abheben und die Höhe halten. Ein extra ausgearbeiteter Fitness und Ernährungsplan, sowie engmaschige Kontrollen durch die betreuende Vogelkundige Tierärztin zeigten schon bald erste Erfolge. Caruso verließ nun öfters die Voliere, erkundete so jede Ecke seines neuen Zuhauses und nimmt regen Anteil am Schwarmleben. Auch das Fliegen verbesserte sich stetig. Leider verstarb seine Partnerin Ninya im Oktober 2017, so das Caruso sich nach einer Trauerphase aber an eine neue Henne binden konnte. Auch diese hat sich anderweitig orientiert, so das Caruso nun nach sehr langem Werben das Herz von Layla gewinnen konnte. Die beiden sind sehr verliebt und verbringen ihren Alltag nun Flügel an Flügel.

 


Mykobakterienschwarm (Geflügel TBC)

 

Barney und Berni, unsere Ur-Gesteine des Mykobakterienschwarmes, zogen 2017 in das Gästezimmer der Hamburger Pflegestelle ein. Dieses wurde extra und sehr liebevoll für die zwei Hamburger Jungs eingerichtet, um sie vom restlichem Schwarm strikt getrennt zu halten.

 

Barney (grün) ist daran erkrankt, der Erreger wurde mittels einer Biopsie am Auge nachgewiesen. Die behandelnde Vogelkundige Tierärztin riet zum einschläfern der Beiden, da die Ansteckungsgefahr hoch ist, und es keine Heilungsmöglichkeiten gibt. Man kann die Gefahr einer Ansteckung lediglich durch eine langwierige und aufwändige Therapie mit mehreren Antibiotika eindämmen – ohne den Erreger zu eliminieren, was trotzdem eine Weitergabe an nicht infizierte Vögel bedeuten würde. Es wurde sich seinerzeit mit fachkundigen Ärzten, Kliniken und Universitäten ausgetauscht, so dass man 2017 den großen Schritt wagte und bewusst einen an Mykobakterien erkrankten Schwarm in einer Pflegestelle zu halten.

Es müssen selbstverständlich strenge Hygiene- und Quarantänebedingungen eingehalten werden.

Zudem wird der Mykobakterien Schwarm sehr umfangreich und ausgewogen ernährt. Dazu gehören ausgesuchte Vitamine, Nährstoffe, Mineralien und Tee um das Immunsystem zu stärken. Des weiteren bekommen Sie frische Kräuter und Gemüsesorten, Grünpflanzen wie z.B. Golliwog und eine eigens für Sie zusammengestellte Futtermischung.

2018 verstarb Barney infolge mehrerer Schlaganfälle. Die größte Sorge,was einmal passiert, wenn einer von beiden sterben sollte, hatte sich zum Glück schon vorher erledigt. Denn im Januar 2018 zogen drei weitere an Mykobakterien erkrankte Wellensittiche in die Hamburger Pflegestelle ein.

So waren bereits zu Barneys Tod die vier zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen gewachsen.

Aktuell besteht der kleine Schwarm aus: Berni, Fluffy, Muffin und Pietri !


Berni

Geschlecht: m

Schlupf: 2006

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: Schecke blau/ Gelbgesicht

 

Patin: NN

Patin: Claudia Sch. aus Lüneburg

Pate: Markus H. aus Unterhaching

 

Berni kam mit seinem Partner Barney aus einer liebevollen Haltung in die Pflegestelle.

Aufgrund ihrer privaten und familiären Situation konnten die Beiden leider nicht in ihrem Zuhause bleiben. Die Beiden waren von Beginn an sehr eng miteinander und haben sich super ergänzt.

Berni entwickelte in der Pflegestelle eine Vorliebe fürs Geschichten erzählen und entdeckte sogar das spielen für sich. Stundenlang konnte er sich mit seinem Holzspielzeug mit Leder und Schelle beschäftigen. Als im Januar 2018 seine neuen Freunde einzogen, quatschte er stattdessen lieber mit Fluffy.

Im Februar 2018 musste Berni ein Bein amputiert werden; ein riesiger Einschnitt in seinem kleinen Leben. Gleichzeitig,mit seinem eigenen Überlebenskampf, musste er sich mit dem Verlust seines langjährigen Freundes Barney auseinander setzten. Berni war sehr still und teilnahmslos. Nur durch die ständige Animation von Fluffy, Muffin und Pietri, fand Berni langsam ins Leben zurück.

 Heute fliegt und zwitschert er wieder sehr gerne, braucht aber auch vermehrt Ruhepausen.


Fluffy

Geschlecht: m

Schlupf: 2012

Einzug: Januar 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: normal grün

Fluffy, ein 6 jähriger normal grüner Hahn und zeigte immer wieder Veränderungen an seinem linken Auge. Bei einer tierärztlichen Untersuchung, wurde die Vorbesitzerin mit der Verdachtsdiagnose Mykobakterien konfrontiert.Sofort veranlasste Sie eine Biopsie, die die Diagnose bestätigte. Wie auch bei Barney und Berni musste sich die Halterin mit der Frage auseinander setzten, ob man den Minischwarm einschläfern lässt, oder eine kompetente Haltung sucht. Die Hamburger Pflegestellenbetreuerin traute sich nach all der Haltungserfahrung die Sie mit Barney und Berni gemacht hat nun zu , auch diese drei aufzunehmen.

Dem kleinen Fluffy geht es hervorragend. Er ist etwas ängstlich, was sich auch bei der Ankunft im Vogelzimmer von Barney und Berni zeigte. Aber er fliegt gerne, futtert gut und nimmt auch die Nahrungsergänzungen ohne Probleme über das Futter und Grünzeug auf. Sein einziges Manko seinerzeit: es gab in dem Zimmer keine Henne für ihn und er saß nun mit 2 Hähnepärchen zusammen, die aber auch gerne einen Schnack mit ihm hielten. Besonders Berni hat es ihm angetan, der aber Barney darüber nicht vergessen hat.

Als Berni sehr stark unter dem Verlust von Barney litt, war es Fluffy der ihn stets aufmunterte und dazu animierte wieder am Schwarmleben teil zu nehmen. Heute sind Fluffy und Berni ein eingeschworenes Team! Wenn Berni seine Ruhepausen braucht, spielt Fluffy gerne mit Muffin und Pietri.


Pietri

Geschlecht: m

Schlupf: 2014

Einzug: Januar 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: weiß

 

Patin: Christin Jürgens aus Magdeburg

 

Pietri, ein stattlicher weißer Wellensittichhahn und lebte schon einige Zeit mit Fluffy zusammen. So gilt er als infiziert mit Mykobakterien und bringt auch noch eigene Erkrankungen mit. Bei ihm wurde eine Nieren- und Leberproblematik diagnostiziert, so dass er mit 2 verschiedenen Präparaten über das Futter und Wasser, versorgt wird. Diese kleinen Zipperlein hindern ihn aber nicht am geselligen Leben mit den drei anderen Hähnen. Auch er fliegt gerne seine Runden, plauscht gerne und schmust mit seinem besten Freund Muffin. Die Körnchen und das Gemüse schmecken, so dass die Medikamente darüber gut aufgenommen werden.


Muffin

Geschlecht: m

Schlupf:

Einzug: Januar 2018

Pflegestelle: Hamburg

Farbe: hellblau/weiß

 

Patin: Claudia L. aus HH

Muffin ist der beste Freund von Pietri und zog daher natürlich auch mit ein. Er ist ein hübscher hellblauer Hellflügel der leider zusätzlich an Macrorhabtiose leidet. Einen ersten Schub hat er noch in seinem alten Zuhause gut überstanden. Muffin ist der neugierigste Hahn im Trio. der keine Angst kennt, alles untersucht und ausprobiert. Natürlich ist er auch am Futternapf stets der Erste und sucht sich die leckersten Körnchen heraus. Als Megas- Patient darf er das auch gerne. Dazu fliegt und klettert er ausgesprochen gut, erkundet alles und hatte am Anfang leichte Schwierigkeiten in der neuen Schwarmkonstellation. Als Sozial- Welli hat er aber schnell erkannt, dass man sich arrangieren muss und so klappt das zusammen leben nun hervorragend. Im April 2018 hatte Muffin seinen zweiten Megaschub, den er abermals sehr gut überstanden hat. Zwischenzeitlich hat er auch sein Einzugsgewicht wieder erreicht.