Lilian

Geschlecht: w

Schlupf: ca. 2007

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hannover

Farbe: Lutino

Lilian kommt aus einer privaten Haltung und zog mit ihrem liebevollen Partner Kalil ein.

Neben mehreren Lipomen und Federbalgzysten hat sie verkrüppelte Füße und ist dazu auch noch blind. Da sie flugunfähig und eine schlechte Kletterin ist, verbringt sie die meiste Zeit auf dem Käfigboden in der Buchenholzspäne. Sitzmöglichkeiten nimmt sie trotz verschiedener Angebote nicht an.

Auf dem Boden ist sie aber nicht allein, denn ihr bester Freund, Verehrer und Versorger Kalil leistet ihr fast durchgehend Gesellschaft. Spätestens, wenn sie nach ihm ruft oder sich hektisch bewegt, wenn ihr ein anderer Welli zu nahe kommt, eilt er herbei und hält die anderen gegebenfalls auf Abstand. Lilian kann alleine fressen, wird aber meistens von Kalil gefüttert. Auch gegenseitiges Kraulen steht ganz hoch im Kurs.

Aufgrund ihres hohen Alters, der unveränderten Größe der Umfangsvermehrungen und ihres problemlosen Lebens im Schwarm, wird von einer Operation vorerst abgesehen.


Käpt´n

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2008

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

Käpt´n zog im Frühsommer 2017 mit seiner ebenfalls fast flugunfähigen Partnerin Louisé aus einer privaten Haltung ein. Louisé ist im Winter 2017 schon verstorben, was Käpt´n aber nicht daran hindert, weiterhin ein lebenslustiges Kerlchen zu sein.

Ganz kurze Strecken kann er flattern und obwohl er rechts nur einen Beinstumpf hat, auch recht gut klettern. Mit ihm haben einige Leitern Einzug gehalten, die waagerecht angebracht neben Sitzseilen seine Lieblingsplätze sind.

An seinem Beinstumpf befindet sich ein Xanthom. Diese Hautveränderung führt dazu, dass es regelmäßig zu Blutungen kommt. Diese kommen aber immer wieder selbst zum Stillstand.

Käpt´n ist immer für ein Pläuschchen zu haben und verträgt sich mit allen gut.


Kuki

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2009

Einzug: 2012

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

Kuki zog Ende 2012 in die Pflegestelle nachdem er drei Jahre in Einzelhaltung gelebt hatte. Die ersten Jahre hatte er regelrechte Schreiattacken, die sich erst legten, als der Schwarm auf über sechs Tiere anwuchs.

Ende 2015 wurde er schließlich ein Hürdenwelli, weil er von einem Tag auf den anderen mit einem gelähmten Bein dasaß. Obwohl vom Röntgenbild, Ultraschall und Blutbild her alles untersucht wurde, konnte nur festgestellt werden, dass er in dem nicht gelähmten Bein starke Arthrosen besaß. So blieb nur, Kuki Boxenruhe zu verordnen und Schmerzmittel zu geben. Zwischenzeitlich durfte er kurz fliegen, um beim Landen das Greifen wieder zu üben. Nach einigen Wochen ging die Lähmung dann nach und nach zurück.

Mit zunehmendem Alter wird er nun mehr und mehr von Arthrosen geplagt und erlitt im März 2018 mit einen Luftsackriss. Mittlerweile ist dieser abgeheilt, aber es ist fraglich, ob er jemals wieder richtig fliegen kann.


KEANU

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2009

Einzug: 2017

Pflegestelle: Hannover

Farbe: hellgelb mit hellbau

Keanu zog als Wellisenior im Sommer 2017 in die Pflegestelle ein, da die fürsorgliche Vorbesitzerin ihre Wellensittichhaltung zugunsten einer noch besseren Kaninchenhaltung aufgab, als Keanus letzter Partnervogel verstarb.

Seit Beginn 2018 stürzt Keanu immer häufiger ab und überschlägt sich z.T. auch. Da er aber weiterhin froh und lebenslustig ist und mit seinem Partner Kadir das Vogelzimmer unsicher macht, hat sich die Felo entschieden, vorerst weiter zu beobachten.

Sollten irgendwelche Einschränkungen seiner Lebensqualität auftreten, werden natürlich sofort alle Maßnahmen getroffen werden, um ihm zu helfen.


Kiwi

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2003

Einzug: 2014

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

Kiwi zog im Sommer 2014 mit 10 Jahren aus dem Tierheim Leipzig ein, um den damals sehr beschaulichen Schwarm zu bereichern.

Bis auf plötzlich auftretende neurologische Ausfälle 2017, die mit Infusionen und B-Vitaminen wieder in den Griff bekommen wurden, war Kiwi in seinem langen Leben nie ernsthaft krank.

Mit zunehmendem Alter wird er etwas von der Stockmauser geplagt. Mögliche Mangelerscheinungen durch Dysfunktionen der Organe werden durch passende Futterzusätze ausgeglichen.

Kiwi lebt problemlos im Schwarm, pflegt aber keine Beziehungen mehr. Bis auf gelegentliche Gesangseinlagen und kurze Rundflüge ist er sehr ruhig geworden, schläft viel und gehört als Methusalem zum festen Schwarmbild.


Henry

Geschlecht: m

Schlupf: 2009

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: hellblau

Henry zog als erster Hürdenwelli zusammen mit seiner Partnerin Hilde nach Hannover. Beide kamen mit extremen Übergewicht an, weswegen Henry sich auch rupft. Denn das riesige Lipom und die Xanthomatose wurden durch die Adipositas begünstigt.

Seitdem er hier ist, rupft er sich nicht weiter. Auch Hildes plötzlicher Tod hat daran nichts geändert.

Mittlerweile hat er sich einen neuen violetten Kumpel gesucht, der ebenfalls durch sein Übergewicht schnell außer Atem ist. Wenn die Beiden fliegen, hört sich das an wie kleine Hubschrauber.

Mit Bewegung und gesunder Ernährung kann Henry trotz seines Alters noch eine schöne Zeit im Schwarm haben.


Henriette

Geschlecht: w

Schlupf: unbekannt

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: blau mit violett

Henriette zog Ende April in die Pflegestelle ein, nachdem sie als Fundvogel im Tierheim abgegeben worden war.

Laut der Tierärztin ist sie auch schon ein älteres Semester, deformierte Gelenke und entzündliche Druckstellen an den Füßen sprechen für eine vorherige bewegungsarme Haltung. Dazu hat sie bedingt durch ein Brustbeinlipom einen Pendelkropf, der momentan keine Probleme macht, aber gut beobachtet werden muss, da er leicht zu Kropfentzündungen führen kann.

Die Quarantäne und Eingangsuntersuchung hat sie gut überstanden und darf sich nun langsam im Vogelzimmer einleben.


LUKI

Geschlecht: w

Schlupf: ca. 2010

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: hellblau-grau

Partner: Felix

Lukis Vorbesitzer konnten ihre Tiere wegen einer Trennung nicht mehr adäquat versorgen und so zog sie zusammen mit ihren drei Freunden, die auch alle die Hürdenwellikriterien erfüllen, kurzerhand nach Hannover.

Luki hat seit über einem Jahr eine Wucherung am Flügel, weswegen sie flugunfähig geworden ist. Trotz regelmäßiger Schmerzmittelgabe scheint sie unter dem enormen Gewicht des Flügels zu leiden.

Daher wird sie sich vielleicht in Zukunft einer Flügelamputation unterziehen müssen, um ihre Lebensqualität aufrecht erhalten zu können.

Sie hat sich bereits gut eingelebt und freut sich, dass sie neben ihrem Partner Felix auch mit den beiden Freundinnen Hildegard und Illa umziehen durfte. Das Korkschreddern hat sie für sich entdeckt und nimmt auch schon Kontakt zum vorhandenen Schwarm auf.


Felix

Geschlecht: m

Schlupf: ca. 2007

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: normal grün

Partner: Luki

Felix zog als einziger Hahn mit seinen Damen Luki, Hildegard und Illa ein. Obwohl es im neuen Schwarm auch schon andere Herren gibt, die sich um die Drei bewerben, verteilt er seine Liebe sehr gleichmäßig.

Das ist eine erstaunliche Leistung, denn Felix ist als echter Senior durch starke Arthrosen in beiden Schultergelenken auch noch flugunfähig und leidet schnell an Atemnot, die bei den Vorbesitzern durch eine Pilzbehandlung verbessert werden konnte.

Felix bekommt ein Schmerzmittel über das Trinkwasser verabreicht und kann sich frei im Vogelzimmer bewegen, da er weiß, dass er seine Flügel nicht mehr benutzen kann und so vorsichtig von Lieblingsast zu Lieblingsstelle klettert.


Hildegard

Geschlecht: w

Schlupf: ca. 2011

Einzug: 2018

Pflegestelle: Hannover

Farbe: blau-grün

Hildegard zog zusammen mit Felix und Luki ein. Sie ist eine sehr zurückhaltende und eher schreckhafte Henne, die aber gut im Schwarm zurecht kommt. Verehrer weist sie momentan noch ab, das kann ja aber noch werden.

Sie ist aufgrund einer Gefiedererkrankung fllugunfähig und ist mit ihren fast 70g viel zu dick.

Daher darf sie sich als Fußgängerin frei im Zimmer bewegen, da sie dringend aus gesundheitlichen Gründen abnehmen muss.

Auch sie profitiert von den täglichen Schmerzmittelgaben über das Trinkwasser und einem Tee, der das Immunsystem stärken soll.