TOP 14.3 Satzungsänderung: Teilöffentliche Einrichtungen

Antrag auf Änderung der Vereinssatzung

 

 

Antragsteller: Vorstand des Hürdenwellies e.V.

 

 

Antrag:
Die Mitglieder des Hürdenwellies e.V. mögen auf ihrer Mitgliederversammlung vom 15.4.2018 darüber beraten und beschließen,

 

neben der satzungsgemäßen Unterbringung von zu betreuenden Vögeln in privat geführten Endpflegestellen auch eine Unterbringung in teilöffentlichen selbst betriebenen oder öffentlichen Einrichtungen zu ermöglichen.

 

 

Begründung:
Bisher konnten die zu betreuenden Vögel nur in privat geführten Haltungen untergebracht werden. Dieses Prinzip hat sich insgesamt auch bewährt.

Es erweist sich jedoch als schwierig, geeignete Haltungen als Pflegestellen zu gewinnen, auch wenn die finanziellen Möglichkeiten des Vereins dies mehr als zuließen.

 

Deshalb soll in der Satzung auch die Möglichkeit eröffnet werden, andere Formen der Unterbringung nach Einzelfallentscheidung zu wählen. Im konkreten Fall geht es um den geplanten „Plappergarten“ in Gelsenkirchen, aber auch Kooperationen mit Tierheimen o.Ä. könnten künftig hiermit eingegangen werden.

 

 

Hiermit verbunden ist auch eine Öffnung des Ausschlussvermerks zur Übernahme von Raumkosten, um die Finanzierung solcher Projekte und Kooperationen überhaupt ermöglichen und sicherstellen können.

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Susanne Schimming (Sonntag, 04 März 2018 18:28)

    Bezüglich der Kooperation mit Tierheimen hätte ich Bedenken. Aus meiner Perspektive sind Wellensittiche, ganz besonders die mit Einschränkungen, besser in Privathaushalten untergebracht. Zuhause werden die Wellensittiche vermutlich mehr beobachtet, Veränderungen werden schneller wahrgenommen und es kann schneller reagiert werden, weil eine konstante Person mehr Zeit mit ihnen verbringt.
    Für die Kooperation mit Tierheimen (also die Unterbringung von Hürdenwellies in Tierheimen oder die Umwandlung von Tierheimwellies in Hürdenwellies, die dann im Tierheim verbleiben) spricht, dass mehr Tieren geholfen werden könnte. Doch ich habe Bedenken, ob das zu Lasten der Qualität geht.

  • #2

    Andreas Oeser (Dienstag, 06 März 2018 07:29)

    Hallo Susanne,
    Deine Bedenken sind absolut berechtigt! Nach heutigem Stand wüsste ich überhaupt nur sehr wenige Tierheime, die Wellies und Vögel insgesamt nicht nur nebenher laufen lassen (oder gar verstecken), sondern sie fachkundig betreuen.
    Aber darum soll es in diesem Jahr auch gar nicht gehen - es gibt noch überhaupt keine Überlegungen der Kooperation in diese Richtung.
    Vor einem Jahr allerdings konnten wir uns auch nicht vorstellen, dass so ein Konstrukt wie der Plappergarten funktionieren könnte. Es hat unheimlich viele Detailgespräche gegeben und gibt sie auch immer noch, um etwas zu gestalten, von dem unsere Schützlinge ohne Abstriche profitieren können. An manchen Punkten stoßen wir dabei an die Grenzen unserer jetzigen Satzung, und das könnte auch bei weiteren, künftigen Projekten passieren.
    Unser Konto könnte platzen, aber wir dürften nicht einen einzigen Euro für derartige Vorhaben ausgeben.
    Da wir die Satzung nicht jährlich ändern wollen und sollten, und da detaillierte Beschreibungen einzelner Projekte in unseren Vereinsordnungen besser aufgehoben sind, soll mit der Satzungsänderung nur die grundsätzliche Möglichkeit eröffnet werden.
    Jedes einzelne Erweiterungs- und Kooperationsvorhaben würde weiterhin sehr kritisch vorab durch das Kuratorium und die Mitglieder geprüft werden. Nur müssten wir dann danach dann nicht noch zum Notar und zum Vereinsgericht.

  • #3

    Susanne Schimming (Dienstag, 06 März 2018 08:48)

    Hallo Andreas,
    das klingt für mich schlüssig! Mir war nicht klar, dass man mit jeder Satzungsännderung zum Notar und Vereinsgericht muss. Um sich die Möglichkeit offen zu halten, fände ich es dann auch gut die Kooperation mit Tierheimen mit in die Satzung aufzunehmen.