30.12. Ernie und Clara (GE)

Clara

Sie hatte in der Nacht nach der ersten Hormonspritze noch ein sehr weiches Ei gelegt, das zum Glück ohne Probleme kam. Jetzt hat sie die zweite Spritze bekommen.

 

Ernie

Mit Antibiotikum geht es ihm besser, allerdings humpelte er nun verstärkt und stellte ein Beinchen ab. Die Röntgenaufnahme zeigte sehr stark vergrößerte Nieren sowie Gonaden. Da das bei den Fußgängern bereits länger eingesetzte nierenentlastende Mittel bei Ernie nicht mehr greift, ist der letzte Versuch nun, die Nieren mit Flüssigkeitsinjektionen in Schwung zu bringen.


28.12. Ernie und Clara (GE)

Ernie

Er wirkte über die Weihnachtsfeiertage etwas unbeteiligt und wackelig auf den Beinen, auch schlief er vermehrt. Es besteht der Verdacht auf eine Kropfentzündung, die nun antibiotisch behandelt wird.

 

Clara

Zwei Tage nach ihrer OP war sie wieder besorgniserregend überaktiv, das legte sich dann aber etwas. Sie bekam die erste von 3 Hormonspritzen.

 


21.12. Clara und Bailey (GE)

Bailey

Sie hat die Zeit während der Antibiotikagabe komplett bei den Fußgängern verbracht. Ihre Flugfähigkeit verbesserte sich dabei nicht. Die Tastuntersuchung ergab nun eine schiefe Schulter, Bailey wird endgültig Fußgängerin bleiben.

 

Clara

Weil sie ganz massiv nach Brutgelegenheiten suchte, wurde sie erneut vorgestellt und noch am gleichen Tag wegen eines Knubbels in der Nierenregion operiert. Sie trug ein zermatschtes Ei in sich.
Nach den Feiertagen wird sie eine Hormontherapie bekommen; sollte diese anschlagen, bekommt Clara dauerhaft ein Implantat.


11.12. Bailey GE)

Erneut zeigte Bailey sich flugschwach, zudem nicht sehr standfest und sehr verschreckt. Ich konnte sie am Vorabend vom Fußboden aufsammeln und dabei feststellen, dass sie weiter deutlich abgenommen hatte. Die Waage bestätigte das dann auch von vormals 58 g über 51 g vor einem Monat auf jetzt 43 g.
Ihr Flügel schmerzte, der andere war etwas steif, ein Fuß wies eine Bissverletzung auf und der Kot war voller Entzündungsbakterien bei verhärteten Nieren. So ließ sich rekonstruieren, dass sie wohl aufgrund der Nierenprobleme und Entzündung schwächer ist, dies eine andere Kollegin ausgenutzt und sie gemobbt hat und Bailey dabei wohl erneut irgendwo gegen geflogen ist.

Jetzt wird sie antibiotisch behandelt und sitzt in der Fußgängervoliere.


7.12. Toni und Kuki (GE)

Toni

Schmerzmitel haben bei ihr auch keine Wirkung gezeigt; sie wird immer dünner und verliert jede Rangelei, die sie früher spielend für sich entschieden hätte. Die Abstriche ergaben nur eine minimale Infektion, die zu ihrer Unterstützung antibiotisch behandelt wird.
Es ist immer wahrscheinlicher, dass es sich um einen Eierstocktumor oder eine Zyste handelt. Die Schmerzmitteldosis wurde verdoppelt.


Kuki

Am Vortag blutete er stark, es zeigte sich eine Störung am Gefieder an der Kloake. Da es etliche Wochen zuvor bereits eine Blutung gegeben hatte, die keinem zugeordnet werden konnte, kam dafür nun auch Kuki in Frage. Die Untersuchung ergab, dass er sich beim ersten Mal eine Schwanzfeder aus dem Schaft gezogen haben muss, der dabei mit herauskam, jedoch an der Oberfläche haften blieb. Der war nun verunreinigt und entzündet, so dass Kuki ihn sich aufgebissen haben muss. Der Schaft wurde gezogen, in vier Wochen muss Kuki zur Kontrolle.


3.12. Luna + (HL)

Am Tag nach Setzung des Implantats erlitt Luna abends einen Legedarmvorfall und musste notoperiert werden. Das Ei konnte entfernt werden, anschließend wurde die Kloake teilweise vernäht.

Am zweiten Tag nach der Not-Operation ist Luna gestorben, sie hatte die zweifachen Narkosen und Eingriffe schließlich doch nicht verkraftet.


2.12. Luna und Sally (HL)

Luna

Seit kurzem hat Luna wieder einen Partner. Leider ist sie innerhalb weniger Tage sehr stark brutig geworden. Da sie schon einmal eine Legenot mit einem Windei hatte mussten wir schnell gegensteuern. Sie hat unter Vollnarkose ein Hormonimplantat bekommen. Außerdem wurden unter der Narkose gleich die größeren Federbalgzysten eröffnet. In den nächsten Tagen muss sie besonders beobachtet werden um zu sehen ob die Hormone greifen bevor sie ein Ei ausbildet. Außerdem bekommt sie einmal am Tag ein Kalziumpräparat.

 

Sally

Sally hat sich ihr Beinchen geklemmt. Das Knie wurde etwas dick und sie schonte das Bein auch. Da es das beringte Bein ist sind wir sicherheitshalber zur Tierärztin gefahren. Sie hat eine leichte Prellung im Knie. Der Ring wurde entfernt und sie bekommt ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum.


19.11. Clara (GE)

Die kleine Spreizbeinhenne musste mit einem Legedarmvorfall als Notfall in die Klinik; das zu weiche Ei, das bereits am Legedarm angetrocknet war, konnte entfernt und der Legedarm zurück geschoben werden.
Clara musste zur Beobachtung da bleiben, da sie nach dem Eingriff keinen Kot abgesetzt hatte und nicht absehbar war, ob der Legedarm dabei wieder heraustreten könnte.


Sie konnte am nächsten Tag entlassen werden und ist soweit auch munter. Ob sie noch ein weiteres Ei ausbildet, bleibt die spannende Frage.


3.11. Toni und Bailey (GE)

Toni

Die drei Hormonspritzen haben nun doch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt - Toni ist wieder fleißig auf Höhlensuche und belastet kaum ihr dickes Bein. Eine Arthrose kann nicht sicher ausgeschlossen werden, sie bekommt jetzt versuchsweise Schmerzmittel. Wenn das anschlägt, hat sie zumindest eine Linderung möglicher Schmerzen. Für das Hormonproblem gibt es im Moment keine Lösung, man wird nur reagieren können, wenn es zu Komplikationen kommt.

 

Bailey

Sie kam morgens nicht gut vom Boden hoch, später am Vormittag flog sie zwar wieder, aber schlecht. Die Röntgenaufnahme zeigte ein gebrochenes Rabenbein.

Bailey muss nun mindestens zwei Wochen ruhig im Krankenkäfig verbringen, danach darf sie versuchsweise zu den Fußgängern. Eddie leistet ihr solange im Käfig Gesellschaft, weiteren Besuch gibt es von außen.


Nach zwei Wochen Krankenkäfig und vier Tagen bei den Fußgängern konnte Bailey wieder zu den Fliegern entlassen werden. Sie kann fliegen, aber es scheint mit Unsicherheit oder gar Schmerzen verbunden zu sein. Man muss sehen, ob sich das noch bessert oder sie lieber dauerhaft zu den Fußgängern sollte.


22.10. Toni (GE)

In drei Terminen am 13., 15. und 22.10 bekam Toni nun ihre Hormonspritzen, da das Antibiotikum nicht anschlug. Sie zeigte mit der zweiten Spritze schon die erhoffte Besserung ihres Zustands.

Ihr linkes Bein greift allerdings weiterhin schlecht, so dass zusätzlich auch eine Arthrose in Betracht kommen könnte.


7.10. Sky und Franz (HL)

Sky

Sie hat ihre dritte Hormonspritze bekommen und ist bis zur Kontrolle in ca. 4 Wochen mit der Behandlung durch.


Franz

Aufgrund verschiedenster diffuser Symptome musste er mit. Sein Kot war nicht klar in Kot- und Urinanteil unterteilt. Sein rechter Fuß ist gelähmt und auch den linken benutzt er zum Schlafen kaum sondern liegt auf seinen ''Waden''. Dadurch haben sich bereits Druckstellen gebildet, die aber gottseidank noch nicht offen sind. Er wurde allgemein untersucht und geröntgt. Auf den Bildern sind mehrere Baustellen zu erkennen. 1. ist seine Leber deutlich vergrößert, 2. ist der Darm verdickt, 3. ist in Fuß- und Hüftgelenken eine Arthrose zu erkennen, 4. ist das Luftsackgewebe deutlich verändet. letzteres kann entweder an einer früheren verschleppten Infektion oder daran liegen, dass in seiner Gegenwart mal geraucht wurde.

 

Er bekommt jetzt eine Kur aus verschiedenen Medikamenten, ein Schmerzmittel mit Entzündungshemmer für die Gelenke und sein Allgemeinbefinden, ein Antibiotikum und ein Mittel gegen Hefen führen seinen Magen- Darm- Trakt. Die nächsten Tage entscheiden wie es weiter geht.

Seine geschundenen Beine werden mit Salbe behandelt.


5.10. Toni (GE)

Die sonst sehr aktive Toni lag vermehrt und konnte mit ihrem linken Füßchen nicht gut greifen. Beim Röntgen zeigte sich ein vergrößertes Ovar. Vorerst wird sie wegen einer vermuteten Legedarmentzündung antibiotisch behandelt; sollte dies nicht anschlagen, wird Toni hormonell unterstützt.


2.10. Big Mama (GE) +

Nachdem sie vorerst nicht operiert wurde, da ihr Bauch weicher wurde und die Antibiotikabehandlung daraufhin fortgesetzt, musste sie erneut in die Klinik, da sie wieder sehr stark mit dem Schwanz wippte.
Es wurde ein neues Röntgenbild erstellt und eine weitere Verdickung ihres Bauchraums festgestellt, so dass sie diesmal nicht um eine Operation herum kam.
Es fanden sich sowohl Darmschlingen als auch Teile des Legedarms im Bauchbruch, die gerichtet wurden. Kurz darauf verstarb Big Mama jedoch vermutlich an den Folgen der Narkose.


26.9. Big Mama (GE)

Am Vorabend begann sie massiv mit dem Schwanz zu wippen, so dass wir morgens erneut in die Klinik mussten; entweder hat sie ganz viel Eiter im Bauchraum, das wird gerade verdachtsweise mit Antibiotikum behandelt, oder es ist ein Eierstocktumor, der nur sehr schwer operabel ist. 

Big Mama verbringt das Wochenende in der Klinik und wird, wenn bis Montag keine Besserung eingetreten ist, gleich morgens aufgemacht.


24.9. Big Mama (GE)

Nachdem die erste Spritze wie vorhergesehen wirkte, bekam sie nun die zweite, die sie insgesamt auch gut wegsteckte.


22.9. Big Mama (GE)

Big Mama zeigte eine verdickte Kloake und setzte sehr voluminösen Kot ab, was auf erhöhte Brutigkeit mit eventueller Eibildung hindeutete. Für sie ist das hochproblematisch, da sie gerade erst eine Legedarmentzündung auskuriert hatte und einen Bauchdeckenbruch hat.

Sie wird jetzt mit einer Hormonkur behandelt - je nach Wirksamkeit kann es künftig mit kurweisen Spritzen weitergehen, mit einem Implantat, oder sie muss operativ den Legedarm entfernt bekommen.


22.9. Nemo, Sky (HL)

Nemo

Sein Flugbild und die Flügelstellung blieben unverändert, also hat sich der Verdacht erhärtet dass er einfach nur alt wird. Er muss nicht nochmal mit zum Tierarzt.

 

Sky

Sky bekommt eine weitere Spritze mit Hormonen. Ihr nächster Termin ist in 14 Tagen

9.9. Nemo, Tuuwa+, Sky (HL)

Nemo

Er ließ seit einiger Zeit seine Flügel hängen und seine Flugkünste wurden schlechter. Darum sollte einmal drübergeschaut werden ob es am Alter liegt oder eine Erkrankung dahinter steckt. Diverse Untersuchungen wurden gemacht, alle ohne Befund. Auf ein Röntgen wurde verzichtet, aber er bekommt einige Tage Medikamente, um zu schauen ob er Schmerzen hat.


Tuuwa +

Er kam mit der Diagnose Arthrose und täglicher Schmerzmedikation zu uns. Nun wurde sein Zustand trotzdem schlechter und es wurde Zeit für einen Besuch bei unserem vogelkundigen Tierarzt. Dieser sagte dass die Arthrose seiner Meinung nach nur ein Symptom für eine andere Erkrankung sei. Ein Röntgenbild wurde gemacht, auf dem sich der Verdacht eines Tumors bestätigte. Leider schon sehr groß. Außerdem war zu sehen, dass alle Gelenke nicht nur entzündet, sondern auch schon vom Körper angegriffen sind. Er hat eine erhöhte Dosis Schmerzmittel als letzten Versuch bekommen, als diese nicht mehr anschlug, musste er erlöst werden.

 

Sky

Bei Sky zeigten sich seit einigen Tagen diffuse Symptome, jedes für sich genommen nicht besorgniserregend, aber zusammen doch Grund genug sie dem vkTa vorzustellen. Ihr Kot war etwas zu weich und der Urinanteil etwas mehr als sonst. Sie hat etwas mehr geschlafen als sonst. Auch ihren Partner hat sie weniger umsorgt als sonst. Neben den allgemeinen Untersuchungen wurde auch ein Röntgenbild gemacht. Macrorhabdiose konnte nicht ausgeschlossen werden, da auch unverdaute Anteile im Kot waren, wurde aber nicht nachgewiesen. Sie war vor kurzem brutig und ihr Legedarm ist sehr ausgeprägt angelegt. Das könnte zusammen mit den Hormonen die Ursache für ihr Unwohlsein sein. Sie bekommt diverse Medikamente.


9.9. Emmi und Louis (GE)

Emmi

Sie musste zur Kontrolle, es wurden weder Hefen noch Fasern festgestellt.


Louis

Nach einem Tag mit mehreren Anfällen, die in einem tauben Bein mündeten, konnte keine ursächliche Nierenvergrößerung festgestellt werden. Man muss davon ausgehen, dass die Taubheit / Greifschwäche durch sein Wirbelsäulentrauma bedingt ist.


12.8. Emmi und Coco (GE)

Emmi

Sie pumpte vermehrt und wirkte schläfrig. In der Kropfprobe wurden Hefen festgestellt, in der Kotprobe Reste von textilen Fasern, die möglicherweise ihren Verdauungstrakt verstopften.

Auf beides wurde sie medikamentös behandelt, Taue und Seile wurden soweit wie möglich aus dem Vogelzimmer entfernt.


Coco

Untersucht werden sollte ihre Unsicherheit mit Einsetzen der Dämmerung; an den Augen konnten keine Beeinträchtigungen festgestellt werden.
Ihre kahle Stellen am Hals und unter den Flügeln erwiesen sich anders als vermutet als die Ränder eines über die komplette Brust reichenden Lipoms, das zu groß ist, um operativ entfernt zu werden.


10.8. JP (GE)

JP musste nach seinem Einzug zur Eingangsuntersuchung, die er ohne Probleme absolvierte.


28.7. Bailey, Louis und Martha+ (GE)

Bailey

Sie musste zur erneuten Kontrolle. Ihr Gewicht ist etwas heruntergegangen, aber ihre Nierengegend ist immer noch fühlbar unnormal. Sie wird weiterhin die Jodbehandlung bekommen.

 

Louis

Auch er musste zur Kontrolle. Seine Nieren sind noch zu groß, der Harnanteil im Urin sieht aber wieder gut aus. Er wird noch weiter mit einem Leber- und einem Nieren entlastenden Präparat behandelt.
Vermutlich kann er wegen seiner deformierten Halswirbel den Kopf nicht schmerzfrei bzw. lange aufrecht halten, was ihn möglicherweise beim Futtern hindert. Da er gut Hirse an den Gitterstäben frisst, wird er künftig auch sein Futter in Form von selbstgebackenen Keksen und Stangen zu sich nehmen.

 

Martha +

Sie stürzt immer häufiger ab bzw. sucht sich auch so Ruhephasen in der Waagerechten. Versuchsweise sollte es ein paar Tage mit Schmerzmittel weitergehen, die jedoch nicht halfen; kurz darauf musste sie leider eingeschläfert werden.


21.7. Paul (HL)

Er musste zur Kontrolluntersuchuchung, da er eine vergrößerte Leber und einige Lipome hat. Durch die Medikamente ist alles etwas kleiner geworden, aber leider noch nicht so sehr wie wir es gerne gehabt hätten. Außerdem hat er ein Kropfdivertikel. Das muss nicht behandelt werden, da es ihn nicht stört, aber man sieht es ihm etwas an.


10.7. Louis (GE)

Direkt zu seinem Einzug sollte Louis, der zuvor schon tierärztlich gut betreut war, in der Taubenklinik vorgestellt werden, damit er dort im Falle eines Anfalls schon bekannt ist.
Man versucht jetzt, den Grund seiner Anfälle herauszufinden. Bis dahin bekommt er schon Medikamente zur Unterstützung von Nieren und Leber.


9.7. Chico (GE) +

Die angewandten Schmerzmittel haben bei Chico nicht mehr gegriffen, so dass er nur noch von seinen Leiden erlöst werden konnte.


7.7. Bailey (GE)

Bailey musste nach der geplatzten OP zur Kontrolle wegen der Alternativbehandlung. Es konnte bis auf ihre regere Aktivität keine Verbesserung festgestellt werden, allerdings auch keine Verschlechterung.


24.6. Bailey (GE)

Ihre geplante Operation konnte nicht durchgeführt werden, da durch die Fettansammlung ein nicht mehr tragbares Narkoserisiko bestand. Eine aktuelle Röntgenaufnahme zeigte neben den äußeren Fettansammlungen auch innere Bereiche und betroffene Organe wie Leber und Herz.
Unterhalb der Nieren wurde eine auch tastbare Verhärtung sichtbar.
Baileys Stoffwechsel soll durch eine äußerliche Jodbehandlung angeregt werden. Bringt diese keinen Erfolg, kommt ggf. auch eine Hormonbehandlung in Betracht.


16.6. Clara und bailey (GE)

Clara

Nach ihrem offenen Ballengeschwür nahm sie die vielfältigen gepolsterten Sitz- und Liegemöglichkeiten kaum an, lediglich das Baumwollseil. Dennoch konnte nun eine deutliche Verbesserung ihres Zustands festgestellt werden.


Bailey

Sie hatte starke Kotabsatzprobleme. Im Vergleich zu älteren Röntgenaufnahmen wurde eine Schwellung des Kloakenbereichs und weitere Fettansammlung festgestellt. Es zeigte sich eine Auffälligkeit im Bereich des Ovars, die nicht näher bestimmt werden konnte. Deshalb sollte in einer Operation nachgesehen werden.


12.6. Clara (GE)

Direkt nach der Abholung aus der Übergangsunterkunft nach ihrer Rettung aus einer schlimmen Haltung kam Clara zum Eingangscheck. Es war eine gute Idee, sie mitsamt ihrem Käfig zur Untersuchung zu bringen - der Käfig war für die Tierärztin klar erkennbar völlig mit Parasiten kontaminiert, vermutlich die rote oder nordische Vogelmilbe.  Sie hat ein Antiparasitikum ins Gefieder bekommen und ist unmittelbar danach in die mitgebrachte Transportbox umgezogen.

Kropf- und Kloakenabstrich waren okay, die überlangen Krallen wurden direkt dort geschnitten.

 

Claras abstehendes Beinchen hat mindestens schon zwei ältere Verletzungen erlebt, und ebenso wie das gerade Bein ist es völlig arthrotisch. Die Arthrose in ihrem Standbein ist auch so weit fortgeschritten, dass das Sprunggelenk steif ist und sie mit dieser Kralle ebenso wie mit der anderen nicht mehr greifen kann. So balancierte sie bisher mehr oder weniger mit dem brettgeraden Fuß auf ihrer Sitzstange, weshalb sie ein massives und leider auch blutig-offenes Ballengeschwür unter ihrem Standfuß hat. Mit günstigeren Sitz- und Liegemöglichkeiten sollte ihr Ballengeschwür nun erstmal die Chance bekommen, so auszuheilen. Einen Verband und Schmerzmittel will die Tierärztin bei Bedarf erst später anlegen.

 

Im Wartezimmer ist sie vor Müdigkeit schon mehrmals von der Stange gefallen, sie wird viele unruhige Nächte gehabt haben. So hat sie etwas komfortabler in der Transportbox bereits auf der Rückfahrt schon etwas Schlaf nachgeholt.

Sie zieht zu den Fußgängern, da sie auch nicht weit fliegen kann.


10.06. Frieda, Susi +, Pitty und Paul (HL)

Frieda

Sie musste mit zum Tierarzt, da sie innerhalb weniger Tage eine schwarze Stirn bekommen hat. Nachdem die Haut darunter gründlich geprüft und eine Feder zur Probe gezupft wurde und die Tierärztin versucht hat das Schwarz auf verschiedene Arten abzuwaschen, kam sie zu dem Schluss, dass es wirklich die Federn sind, die einfach schwarz nachgewachsen sind. Gesehen hat sie so etwas auch noch nicht, aber solange die Haut normal aussieht und sich Frieda wie immer verhält gibt es keinen Grund zur Sorge.

 

Susi +

Susi hat vor kurzem eine Medikamentenkur aus einem Lebercocktail und einem Mittel gegen ihre Lipome bekommen. Der Arztbesuch war ein regelmäßiger Kontrolltermin. Sie macht sich gut, sowohl die Lipome als auch die Leber haben deutlich an Umfang verloren. Sie hat schon während der Behandlung einen viel fitteren Eindruck gemacht und auch ihr Kot ist wieder normal.

 

Pitty

Vor einer Woche war eine Beule an ihrem Bauch spürbar, vermutlich ein Ei. Daraufhin wurde sie täglich abgetastet; nachdem die Beule weg war sah ihre Kloake etwas merkwürdig aus, also sollte die Tierärztin sicherheitshalber einmal drüberschauen. In der Tat ist ihre Kloake fleischiger als normal, aber sehr gleichmäßig. Und es waren keine Knötchen oder Verhärtungen zu ertasten, sie bleibt aber weiter im Blick.

 

Paul

Übers Wochenende fiel auf, dass Paulchen ruhiger als sonst war. Im Bauchraum und auch am Kropf schien etwas nicht in Ordnung. Es wurden 2 Röntgenbilder gemacht, leider hat nun auch er altersbedingt eine vergrößerte Leber. Zusätzlich ist seine Kropfwand verdickt, aber der Abstrich war unauffällig.  Er bekommt nun den Lebercocktail, ein Antibiotikum für die Kropfwand und ein Schmerzmittel. Nach dem Wochenende wird nochmal telefonisch Rücksprache über seinen Zustand gehalten. Ist es bis dahin nicht besser, muss er nochmal zum Arzt.


09.06. Manni, Toni und Martha (GE)

Toni

Sie war nach ihrer antibiotischen Behandlung nun zur Kontrolle da, und sowohl ihre Atemgeräusche als auch ihr Herzschlag klangen deutlich besser.
Sie braucht nun erst mal kein Herzmedikament, die mehrmals tägliche Einfangerei bleibt ihr vorerst erspart.


Manni

Auch er war zur Kontrolle - sein Herzmittel tut ihm gut, er wird es weiterhin bekommen.


Martha

Sie war eigentlich dabei, weil ihr jemand eine Kralle vom tauben Beinchen abgebissen hatte. Entzündet war nichts, in der Folge stürzte sie aber häufiger ab. So sollte geklärt werden, ob es nur die fehlende Kralle war, die das verursachte, oder ob das Füßchen nicht noch anderweitig gestört war durch die Verletzung.


Letzteres konnte nicht ausgeschlossen werden. Problematischer ist aber, dass ihre Beine schon viel arthrotischer sind, als ich befürchtete. Auch schien sie in der Vergangenheit schmerzhafte Abschürfungen und Liegegeschwüre im Brustbereich eher in Kauf genommen zu haben als die Schmerzen, die ihr durch die permanente Körperfehlhaltung entstehen.

Die langfristige Prognose für sie ist daher sehr schlecht.


29.05. Kira und toni

Kira

In der ersten Woche nach ihrem Einzug fiel auf, dass sie die meiste Zeit mit dem Schnabel am Gitter hing, was auf Atmungsprobleme hindeuten kann. Die Vorstellung beim Tierarzt zeigte jedoch eine topfitte Dame.


Toni

Nach einem heftigen "Husten"anfall konnte die Tierärztin beim Abhören ein besonderes Herzgeräusch feststellen, was einen Herzklappenfehler wahrscheinlich werden ließ. Dadurch kommt es wohl auch zu vermehrter Feuchtigkeit in der Lunge.
Diese Feuchtigkeit wiederum dürfte für eine Entzündungsbakterien verantwortlich sein, die im Kropfabstrich gefunden wurden.
Nach der verordneten Behandlung mit Antibiotika wollen wir sehen, ob sie weiter wegen ihrer Herzprobleme behandelt werden soll. Entscheidend ist hier dasAbwägen zwischen täglichem Einfangstress und Wirksamkeit des Medikaments.


12.05. Edvard und Kuki

Edvard

Erneut hatte Eddie starke Flugprobleme und konnte kaum die Höhe halten. Der Tastbefund ergab auch dieses Mal nichts, auch in der Röntgenaufnahme ließ sich nichts finden.
So müssen wir von einer alten Verletzung, Prellung oder ausgekugeltem Gelenk, ausgehen, die ihn immer wieder mal ärgern wird. Im schlechtesten Fall geht er dann eben mal für ein paar Tage zu den Fußgängern.

 

Kuki

Der Neuzugang war vor seinem Umzug bereits tierärztlich getestet, sogar mit Blutbild, das aber negativ auf eine Gefiederstörung blieb. Dennoch blieb die Vermutung auf Polyoma bei ihm, was durch den Tierarzt auch bekräftigt wurde.


20.04. Manni und Chico

Manni

Er hing vermehrt an den Gittern, um besser Luft zu bekommen; wenn er saß, entlastete er sein linkes Beinchen, während der nach unten abgeknickte Schwanz stetig pumpte.
Die Röntgenaufnahme zeigte krankhaftes Lungengewebe, Verengungen in den Herzgefäßen, riesige Hoden und verdickte Gelenke links. Vier verschiedene Baustellen in einem Vogel.

Die Hodenvergrößerungen sind hormonell bedingt, das sollte sich nach dem Frühjahr wieder legen. Für die Gelenke bekommen er - und alle anderen Fußgänger, die erfreulicherweise immer älter werden, auch - jetzt einen Ernährungszusatz. Für die Lungen kann man nichts tun. Für das Herz gibt es jetzt probeweise ein Herzmedikament, das er bei guter Annahme dann dauerhaft bekommt.


Chico

Seine arthrosebedingten Schmerzen haben sich leider verstärkt, auch sammelt sich dort nun Wasser an. Dagegen kann man nichts unternehmen, er bekommt nun eine erhöhte Schmerzmittelgabe.


11.04. Dagmar und Lara +

Dagmar

Am Vorabend hatte sie einen Ring um ein Auge, am nächsten Morgen war auch das zweite Auge nass. Bei diesen Symptomen wird routinemäßig auf Psittakose getestet, so dass wir jetzt gespannt auf das Ergebnis der Anzucht warten müssen.
Auch hatte sie einen unangenehmen Atem; obwohl keine Trichomonaden gefunden wurden, wird der Schwarm nun vorsorglich darauf behandelt.


Lara +

Die sytemische Antibiotikabehandlung keine zwei Wochen zuvor hatte kaum nachhaltige Wirkung gezeigt, beide Augen waren erneut geschwollen, eines entzündet.

Schlimmer war aber eine schwere Gelenkentzündung in ihrem verknöcherten Bein, die unheimliche Schmerzen bereitet haben musste. Die Nieren waren durch den dauerhaften massiven Schmerzmitteleinsatz der letzten Monate wohl derart geschädigt, dass das Antibiotikum nicht mehr ausreichend verarbeitet werden konnte.

Es blieb nur, Lara von ihren Leiden zu erlösen.

Sie ist 8 Jahre alt geworden und verbrachte das letzte halbe Jahr im Schwarm.


09.04. Rulla und Chico

Rulla

Er zeigte immer wieder Phasen vermehrter Schläfrigkeit. Als es am Vortag besonders auffällig war und er fast den kompletten Tag verschlief, wurde beim Tierarzt eine vergrößerte Leber festgestellt. Es ist anzunehmen, dass durch frühere leichte Infekte die Leber immer weiter anschwoll, da sein als Polyomavogel sowieso geschwächtes Abwehrsystem übermäßig belastet war.
Es wurden auch Megas festgestellt, die nun nicht entsprechend medikamentös behandelt werden können. Nur ständige Kontrollen seines Zustands und Gewichts sind möglich, um bei Bedarf dann für kurzzeitige Linderung zu sorgen.


Chico

Er musste zur Nachuntersuchung, da das Antibiotikum und das nierenentlastende Mittel ihm zwar offenkundig gut taten, er aber weiterhin oft buckelig dasaß. Eine Nierenentzündung konnte nun ausgeschlossen werden, obwohl seine Nieren weiterhin deutlich vergrößert sind und ihm bei Druck Schmerzen bereiten.

Es wurde ein Abstrich angezüchtet, sonst kann ihm derzeit nur das nierenentlastende Mittel weiterhelfen.


30.03. Hänschen +

Er baute innerhalb kürzester Zeit massiv ab und war dann plusterig und ganz schläfrig. Beim Tierarzt konnte eine akute Vergiftung rasch ausgeschlossen werden, der Kot deutete aber auf innere Blutungen nicht nur aus dem Magen, sondern auch dahinter hin. DasRöntgenbild offenbarte massiv vergrößerte Nieren, von denen vermutlich auch die Blutungen herrührten.
Während der Untersuchung hatte Hänschen schon bei leichten Berührungen Schmerzen. Da diese nicht medikamentös behandelt werden konnten, entschlossen wir uns mit der Verdachtsdiagnose Nierengicht zum Einschläfern.
Hänschen wurde mindestens 8 Jahre alt und verbrachte 5 Jahre im Schwarm.


27.03. Chico und Paul

Chico

Auffällig war, dass Chico sein linkes Bein häufig entlastete und auch nicht mehr voll mit seinem Füßchen greifen konnte. Ging ich zuerst von einem Folgeschaden durch die nun 3jährige Schmerzmittelgabe aus, zeigte sich beim Tierarzt, dass das Knöchelgelenk arthrosebedingt stark verdickt war.

Er wird jetzt antibiotisch behandelt, um einen bakteriellen Infekt im Gelenk auszuschließen bzw. zu beseitigen, parallel gibt es ein nierenentlastendes Mittel übers Trinkwasser. Um die weitere Schmerzmittelgabe wird er nicht herum kommen.

 

Paul

"...Schwänzchen in die Höh..." So sitzt Paul seit längerer Zeit am liebsten, Kopf und Brust dabei fast auf dem Boden aufliegend. Da sein Kot deutlich mit einer Harnsäureschicht überzogen war, gehen wir auch hier erst einmal von einem Nierenproblem aus.

Sollte nach 2 Wochen mit einem nierenentlastenden Mittel keine sichtbare Verbesserung des Kots eingetreten sein, muss er geröntgt werden, um weiter zu suchen.


26.03. Lara

Aus einer leicht geschwollenen Nickhaut, die sowieso vergrößert ist, erwuchs in wenigen Stunden eine Entzündung, die sie sich aufgekratzt hat. Zum Glück sah das blutige Auge schlimmer aus, als es am Ende war. Sie wird jetzt systemisch mit Antibiotika behandelt.


24.03. Bailey Und Edvard

Bailey

Wie schon ein halbes Jahr zuvor setzte sie voluminösen Kot ab und wirkte, als wolle sie ein Ei absetzen.

Die Röntgenuntersuchung zeigte, ebenso wie vor einem halben Jahr, einen deutlich vergrößerten Ovar und einen gereizten Legedarm. Eischale war hingegen nicht sichtbar.

Sie bekommt jezt zusätzlich Calcium und die nächsten Tage ein Antibiotikum zur Beruhigung des Legedarms.

 

Edvard

Nach dem er plötzlich ganz schlecht flog, keine Höhe gewinnen konnte und nicht mehr alleine vom Boden hochkam, ergab der Tastbefund, dass sein linker Flügel im Bereich des Daumens schmerzte - offenbar eine Prellung, die nicht weiter behandelt werden muss.


06.03. Fiete

Fiete musste lediglich die Eingangsuntersuchung über sich ergehen lassen, die er mit Bravour bestanden hat.


17.02. Franzi + und Sky +

Franzi +

Nachdem sie eines Tags kurzzeitig Lähmungserscheinungen in einem Bein zeigte, fuhren wir in die Taubenklinik, obwohl sie austherapiert ist. Dort wurde das Traurige Gewissheit: Sie vertrug das hochdosierte Schmerzmittel nicht mehr. Ihr Kot deutete schon auf innere Blutungen hin.
Da gleichzeig ihr tumoröses Ekzem wieder stark entzündet war und wucherte, blieb nur der letzte Schritt, ihr die Qualen zu nehmen.
Franzi wurde über 12 Jahre alt und lebte ihr knappes letztes Jahr bei den Hürdenwellies.

 

Sky +

Sie wirkte matt, ihr Partner Manni machte sich an ihrer Bürzeldrüse zu schaffen. Bei der Untersuchung zeigte sich eine kleine Federbalgzyste, unter denen sie ja sowieso leidet, so dass sie deswegen rupft. Ihre Bürzeldrüse war verstopft, möglicherweise ein Tumor. Direkt daneben hat Sky offenbar versucht, sich aufzubeißen. Die Wunde wird jetzt äußerlich und von innen antibiotisch behandelt, danach muss man sehen, ob Sky noch eine Operation verkraften kann. Leider sieht es nicht danach aus.

Nachtrag: Eine knappe Woche nach ihrer Untersuchung und noch mitten in der Behandlung ist Sky am 23. Februar 2015 ebenfalls gestorben.


26.01. Herr Fünf

Er zeigte sich immer schwerfälliger beim Fliegen und Klettern, ein schleichender Prozess. Als er abends jedoch nicht einmal mehr auf eine Schaukel kam, die direkt am Gitter hing, war es an der Zeit für einen Tierarztbesuch.
Es zeigten sich sofort ein großes und ein etwas kleineres Lipom an der Brust, unmittelbar unter der Haut. Beim Tasten stellte der Tierarzt weiterhin einen geschwollenen Unterbauch fest. Kropf- und Kloakenabstrich waren unauffällig.
Wegen des Bauchs wurde Herr Fünf geröntgt, sein Muskelmagen war zusammengedrückt. Nicht zu erkennen war, ob von der Leber oder von unten her. Die Nieren waren vergrößert.
Überall waren Spuren von Hefen zu erkennen, im Brustraum auch Gasbläschen. Eine Pilzkultur wurde angelegt. Er bekommt nun Laktobazillen und ein Nieren unterstützendes Präparat.