30.12. Mäxchen + (IBB)

Er hatte noch weiter abgebaut, so dass ihm in der Tierarztpraxis nur noch der letzte Dienst erwiesen werden konnte.

29.12. Mäxchen (IBB)

Ingesamt baute er immer mehr ab. Morgens hatte er ganz blaue Füße und Beine wie bei einer Durchblutungsstörung, und seine Füße waren spastisch verkrampft, so dass er sich nicht mehr auf der Stange oder Leitersprosse halten konnte. Leider hat er auch nichts gefressen und er zeigt Zuckungen des Kopfes.

In der Praxis konnte er zumindest wieder mit den Füßen greifen, war aber kurzatmig und erschöpft. Er wurde mit Infusionen und Brei behandelt und bekam Medikamente zur Förderung der Durchblutung und eine Kanüle zur weiteren Breifütterung mit.

 

Zuhause waren seine Füße wieder spastisch verkrampft und er konnte sich nicht aufrecht halten. Jedoch hat er ein paar Hirsekörner geknabbert.

28.12. Mäxchen (IBB)

Nach einem Auf und Ab beim Gewicht hatte er in den letzten Tagen wieder abgebaut und saß oft plusternd in einer Ecke. Auch seine Partnerin Sally war ihm nicht mehr wichtig.
Da er in Richtung Schmerzmitteln schon durchtherapiert war, wurde nun ein Versuch mit einem entzündungshemmenden Präparat unternommen, das auch ein wenig griff.

27.12. Kuki + und Toni + (GE)

Kuki

Nachdem er in der Nacht zum 1. Weihnachtstag völlig unerwartet verstorben war, wurde sein Körper zur Einäscherung übergeben.

 

Toni
Sie baute am 2. Weihnachtstag rapide ab. Da sie bereits erfolglos in verscheidene Richtungen behandelt wurde, bekam sie lediglich eine Aufbauspritze in der Hoffnung, sie würde sich auch dieses Mal wieder erholen.
Auf der Rückfahrt von der Tierklinik ist sie dann jedoch verstorben.

28.-30.11. Coco (GE)

Am frühen Montagmorgen zeigte sie starke Beschwerden aufgrund einer erneuten Legenot. Sie konnte als Notfall schon vor der Öffnungszeit in der gewohnten Vogelklinik behandelt werden, wieder konnten zwei Eier in Narkose, aber ohne operativen Eingriff aus ihr herausgeholt werden.

Da sich in der angefertigten Röntgenaufnahme ein starker Kalziummangel in der Knochensubstanz zeigte und ferner die Gefahr bestand, dass mit einem weiteren, noch unbeschalten Ei der Legedarm vorfallen könnte, blieb sie für Nährstoffinfektionen und zur Beobachtung gemeinsam mit ihrem Partner Pitrie in der Klinik und wird auch nach der Behandlung noch fortgestzt antibiotisch wegen einer möglichen Überreizung oder Entzündung des Legedarms behandelt.

27.11. Wilma + (GE)

In der Nacht zum Sonntag erlitt Wilma offenbar einen Schlaganfall und verkrampfte einseitig sehr stark.

Die sofort verabreichte Aufbauspritze in der Tier-Notfallklinik zeigte erst positive Wirkung, dann verstarb Wilma dort jedoch akut am Sonntagabend.

18.11. Karli (HH)

Karli, der in einem Tierheim mit einer sehr aktiven Henne auf zu engem Raum zusammensaß, wurde von ihr mehrfach in die Füße gebissen. In den Wunden bildeten sich mit der Zeit fortgeschrittene Entzündungen, die erst mit Karlis Einzug bei den Hürdenwellies behandelt wurden. Die meisten Zehen konnten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gerettet werden und mussten amputiert werden, da sie teilweise bereits abgestorben waren und begannen, weitere Infektionen an den Füßen zu verursachen.

Auch wurde ein hartnäckiger, eitriger Infekt in der Nase festgestellt.


Karli ist zur intensivierten Betreuung zurzeit bei einem medizinisch besonders geschulten Vereinsmitglied und in direkter räumlicher Nähe zu einer vogelkundigen Tierarztpraxis untergebracht.

14.11. Mäxchen (IBB)

Er hat seit dem Sommer einen starken Gewichtsverlust und schwankt auch jetzt immer noch sehr stark, aber immer mit fallender Tendenz. Und er zeigt sich in der Hand sehr aggressiv. Mit den gleichen Beschwerden waren wir vor ein paar Wochen schon einmal beim Tierarzt. Dort war Mäxchen gerade sehr stark am mausern; sein Verhalten wurde erst darauf geschoben und er mit Schmerzmittel versorgt, doch leider zeigte sich auch bei ihm keine Besserung. Eigentlich liebt er es am Kopf gekrault zu werden und er ist dabei immer richtig entspannt in der Hand, aber jetzt ist er sehr bissig und wehrt sich sehr stark. Der Tierarzt konnte nichts Auffälliges feststellen und keinen Grund für sein Verhalten finden. Sein Kot war unauffällig, trotzdem wird er jetzt testweise auf Megas behandelt, wegen möglicher Magenschmerzen und Unwohlseins. Dafür bekommt er nun 2 Medikamente.

11.11. Fiete und Wilma (GE)

Fiete

Sein Verband war so gut angelegt, dass er ihn nicht abknabbern konnte. Allerdings gelang es auch in der Endpflegestelle nicht, ihn zu entfernen, so dass professionelle Hilfe benötigt wurde.

Der Tierarzt stellte fest, dass die Schwellung noch nicht ganz abgeklungen war. Möglicherweise hat Fiete nach Abnahme des Verbands auch noch Schmerzen, ebenfalls könnte das entzündete Gelenk noch antibiotisch behandelt werden müssen.

 

Wilma

Nachdem sie sich nun an die Umgebung anderer Wellensittiche etwas besser gewöhnt hatte, dadurch insgesamt entspannter wurde und auch die angewandten Darmbakterien ausreichend lange aktiv waren, konnte ihre Eingangsuntersuchung fortgesetzt werden.

Ihr Bauch war nun deutlich weicher, die Druckstellen an den Beinen abgeklungen. Die Steife in den Beinen und Flügeln bzw. Schultern ist durch die lange Unmöglichkeit des Freiflugs arthrotisch bedingt und nicht mehr zu beheben. Ihre Nieren sind ebenfalls irreparabel geschädigt.

Mit Trinkwasserzusätzen kann man sie etwas entlasten, grundsätzlich wird es ihr am besten bekommen, in artgleicher Gesellschaft einfach in Ruhe ihr Alter zu genießen.

8.11. Coco, Pitrie und Emmi (GE)

Coco

Sie wurde immer unruhiger und wollte fast unter die Korkröhre kriechen, dazu hatte sie offenbar Schmerzen und legte sich zwischendurch immer wieder ab, aufgeregt umsorgt von ihrem Pitrie.
Beim sofortigen Besuch in der Tierklinik zeigten sich im Röntgenbild gleich zwei Eier, woraufhin unmittelbar die OP eingeleitet wurde. In der Narkose konnte der Tierarzt die Eier jedoch ohne Schnitt herausholen - das erste war zu klein, um von Coco herausgeperesst werden zu können; das zweite dahinter hatte durch die weitere Bildung jedoch schon eine ganz beträchtliche Größe erlangt und war im Körper auch schon angedrückt.

 

Pitrie

Er begleitete seine Coco nicht nur. Vor wenigen Wochen war er mit seinem Ring in einem baulich bedingten Spalt der Fliegervoliere hängengeblieben, was er durch sofortige Befreiung ohne Verletzung überstand. Nun wurde ihm bei der Gelegenheit gleich der Ring entfernt.
Der Volierenhersteller wurde über diesen Vorfall übrigens informiert und überprüft seitdem sein Produkt.

 

Emmi

Sie konnte seit Tagen mit dem linken Auge nicht mehr sehen. Ihre Netzhaut hinter dem Auge ist abgestorben und nicht wiederherstellbar. Sie kommt damit nicht nur gut zurecht - da sie sehr ängstlich ist, nimmt sie optisch nun weniger "Bedrohungen" wahr als bisher und ist hierdurch deutlich entspannter.

Vermutet wird im Zusammenhang mit den Problemen in ihrem rechten Bein eine über Kreuz laufende Nervenschädigung.

8.11. Cleo (IBB)

Trotz Schmerzmedikamente wurden ihre Beschwerden nicht besser. Sie nutzte jede Gelegenheit, um ihr linkes Beinchen zu entlasten und saß ganz schief auf der Stange. Sie zog sich auch zurück, wollte gar nicht mehr spielen, wie sie es sonst immer so gerne macht. Es schien, als hätte sie Schmerzen.
Ganz deutlich in den Röntgenbildern zu sehen sind sehr starke Arthrosen in der Hüfte, den Knien und den Schultergelenken. An der einen Seite der Hüfte ist kein Hüftkopf mehr zu sehen und auf der anderen Seite ist die Hüftpfanne schon nicht mehr richtig vorhanden durch die Arthrosen. Schon daher muss sie starke Schmerzen haben. Dann ist es nicht auszuschließen, das sie evtl. die linke Hüfte gebrochen hat. Im Röntgenbild war es nicht genau zu erkennen, aber es besteht der Verdacht. Cleo hat daher Käfigruhe und Schmerzmittel bekommen. Nach ein paar Tagen zeigte sie sich entspannter und fing im Käfig wieder an zu schreddern. Jetzt hat sie wieder Freiflug, ruht sich aber noch viel aus, aber es scheint, dass sie das Beinchen wieder etwas mehr benutzt und auch wieder munterer wird. Wegen ihrer starken Arthrosen wird sie aber wahrscheinlich nun fest auf Schmerzmittel eingestellt.

4.11. Fiete (GE)

Er zeigte plötzlich starke Schmerzen und nutzte sein linkes Bein nicht mehr. In der Tierklinik wurde eine starke Schwellung des Fußes und ein gelber Knubbel festgestellt. Während der weiteren Untersuchung ließ die Schwellung nach und der Knubbel verschwand. Es handelte sich offenbar um Knorpel mit Gelenkflüssigkeit.

Es war vermutlich eine hintere Zehe aus dem Gelenk gesprungen, verursacht durch eine verunglückte Landung nach einem Absturz oder weil er irgendwo hängengeblieben ist.

Fiete bekam einen stabilen Verband und bei Bedarf Schmerzmittel verordnet.

31.10. Lemmy und Wilma (GE)

Lemmy

Am Morgen nach seiner Untersuchung und ersten Behandlung mit dem Herzmittel zuckte er zwar nicht mehr, dafür war ein Fuß ganz verkrampft. Vorsorglich bekam er seitdem schon Futter für die Nacht an seine Schaukel gehängt, da ein Nährstoff-/Zuckermangel nicht ausgeschlossen werden konnte.
In der Tierklinik wurde diese Vermutung gestützt, er bekam zusätzlich eine Nährstofflösung gespritzt. Sein Herzmedikament soll er weiter nehmen.

 

Wilma

Die kleine flugunfähige und kletterschwache Henne war zur Eingangsuntersuchung, wo in den Abstrichen keine Erreger gefunden wurden. Ihre Darmflora ist hingegen sehr durcheinander, was durch Darmbakterien nun ausgeglichen wird.

Ihre Beine und Flügel sind sehr steif, ihr Bauch verhärtet, was beides jedoch erst weiter untersucht werden soll, wenn sie mehr angekommen ist.
Ferner zeigte sie Druckstellen unter ihren fehlbelasteten Füßen, hier soll besser geeigneten Liegemöglichkeiten erst mal die Chance gegeben werden.

25.10. Horsti und Lemmy (GE)

Horsti

Er ist offenbar in die Jahre gekommen, wegen seines zu langen Schnabels wird nun unterstützend seine Leber behandelt. Der Schnabel wurde gekürzt und nun weiter dessen Wachstum beobachtet.
Zur generellen Unfallvermeidung wurde ferner sein Ring entfernt.

 

Lemmy

Er zeigte frühmorgens ungewöhnliche Zuckungen mit dem Kopf und bekommt wegen des Verdachts auf Durchblutungsstörungen im Zentralnervensystem nun ein Herzmedikament.

21.10. Mickey und Woody (LÜN)

Die Zwei mussten für weitere Abstriche vorgestellt werden, da wegen einer vorherigen Behandlung mit Antibiotika bei ihrer Eingangsuntersuchung manche Ergebnisse noch unklar geblieben wären. Die Diagnose wird in ein paar Tagen erwartet.

12.10. Cleo (IBB)

Morgens saß Cleo auf dem Boden. Später im Käfig, oder auf ihren Sitzplätzen versuchte sie immer wieder ihr linkes Bein zu entlasten uns saß ganz schief. Es ist nichts gebrochen oder ausgerenkt. Sie muss sich aber wohl ziemlich stark geprellt haben und bekommt nun 1-2 x tgl. ein Schmerzmittel.

10.10. Flori (IBB)

Er zeigte mehrere kahle Stellen am ganzen Gefieder und war sehr schläfrig. Wir wollten  abklären lassen, ob er vielleicht Milben o.ä. hat. Beim Tierarzt stellte sich heraus, das er extrem stark mausert. Und da er die Gefiederpflege nicht mehr richtig durchführen kann, schafft er es nicht, die neuen Federn direkt auszupacken und daher sind dann diese großen kahlen Stellen zu sehen.

Der Tierarzt hat außerdem noch seine Bürzeldrüse gereinigt, da sie leicht verstopft war.

Da Flori mit seinen nun schon fast 16 Jahren noch sehr lebendig und gut zufrieden ist, darf er während der Mauser auch mal etwas mehr schlafen.

10.10. Mickey und Woody (LÜN)

Die beiden Neuzugänge mussten zum Eingangscheck, der insbesondere auch dem Zweck diente, den chronisch kranken Mickey in der für sie neuen Tierarztpraxis vorzustellen. Woody wurde zudem der Ring entfernt.
Aufgrund einer noch unklaren Diagnose verbleiben beide noch in einem separaten Zimmer in der Pflegestelle.

10.10. Lemmy (GE)

Keine Würmer, keine Trichomonaden mehr, und auf die Grabmilben musste Lemmy auch nicht mehr behandelt werden. So durfte er endlich zu den anderen Fußgängern ziehen.

5.10. Emmi (GE)

Innerhalb weniger Tage streckte sie nun zum zweiten Mal deutlich den weit gespreizten rechten Fuß ab, was zumindest einer Abklärung bedarf. Ihre Knochen und Gelenke sind in Ordnung, ihre Nieren allerdings leicht auffällig, so dass es künftig einen Trinkwasserzusatz gibt.

4.10. Lemmy (GE)

Er musste die zweite Behandlung gegen die Grabmilben über sich ergehen lassen. Leider muss er auch weiterhin in Quarantäne sitzen, da noch eine Sammelkotprobe auf Würmer untersucht werden muss. Das hatte während der Trichomonadenbehandlung keinen Sinn gemacht.

26.9. Lemmy (GE)

Neuzugang Lemmy brachte mit seinem Einzug deutlich erkennbar Grabmilben mit. Weiterhin wurden Trichomonaden gefunden, die ebenfalls behandelt werden müssen. Ein leichter Megasbefall kann erst mal vernachlässigt werden, da man davon ausgeht, dass er den Pilz mit einem intakteren Immunsystem selbst in Schach halten kann.

20.9. Mäxchen (IBB)

Mäxchen war seit ein paar Tagen nicht gut drauf, er saß nur noch auf einer Stelle, zupfte ziemlich aggressiv am Küchentuch (womit wir einige Sitzplätze auspolstern) und war auch in der Hand sehr bissig, was sonst überhaupt nicht der Fall ist. Er wollte sogar seine Partnerin Sally nicht mehr kraulen. Es schien uns, als wenn Mäxchen Schmerzen hätte.

Daher sind wir dann zum Tierarzt gefahren. Er wurde gründlich untersucht und zum Glück wurde nichts Schlimmes entdeckt. Er ist aber sehr stark am mausern und da er sich durch seine Handicaps nicht gut putzen kann, wird es wohl an der neuen Federbildung liegen, das er nicht gut drauf ist und vielleicht sogar Schmerzen hat. Er bekommt nun zusätzlich zu seinen anderen Medikamenten noch ein Schmerzmittel, welches wir nach ein paar Tagen versuchen zu reduzieren oder abzusetzen und ein Leber entlastendes Mittel.

20.9. Herr Fünf (GE)

Eine klassische Fehleinschätzung, auch das kommt vor - zerzauste Federn und ein offenbar versehentlicher Kontakt mit Wasser wirkten, als hätte Herr Fünf an seinem großen Brustlipom eine offene Verletzung. Dies bestätigte sich in der tierärztlichen Untersuchung zum Glück nicht.

9.9. Gustav + (GE)

Nach der kurzzeitigen Besserung durch das Antibiotikum - oder auch durch den Stress während der Eingabe - verschlechterte sich sein Zustand wieder. Er konnte kaum noch auf den Beinen stehen, die durch die massiv vergrößerten Hoden auseinandergedrückt wurden; im Liegen drückten die Hoden allerdings auf die Organe und besonders auf die Atemwege, so dass Gusti nur noch schwer Luft bekam.

Wir konnten ihm nur noch weiteres Leiden ersparen.

22.8. Gustav und Bella (GE)

Gustav

Er legte sich vermehrt ab, insbesondere morgens und vormittags, war aber fröhlich und aufmerksam dabei. Nur sein medikamentenbedingt dicker Bauch schien ihm im Weg zu sein.

Überraschenderweise erwies sich ein vereitertes Nasenloch als Übeltäter, Gusti schien durch den Infekt einfach zusätzlich zu sehr geschwächt zu sein. Mit der Reinigung der Nase und einer antibiotischen Behandlung trat rasch Besserung ein.

 

Bella

Sie zeigte Würgebewegungen. In der Behandlung aufgrund ihres schlechten Atems vermutete Fasern im Kropf bestätigten sich nicht, es scheint sich um Schwierigkeiten bei der Kropfentleerung durch kleinere Lipome in der Region zu handeln.

10.8. Toni (GE)

Ihre letzte hormonelle Behandlung ist 8 Monate her und ließ nun nach, was sich in Überaktivität  bis zur Erschöpfung und Gewichtsabnahme äußerte. So hat sie in 3 Terminen bis zum 19.8. wieder Spritzen bekommen, die auch gut anschlugen.

1.8. Rulla + (GE)

Rulla wurde abends immer schwächer und überstand die Nacht nur mit Ach und Krach. In der Tierklinik ging man von einer Gesamtheit seiner Leiden (Polyoma, Nieren, Leber, Herz) aus und schätzte die Erfolgsaussichten einer sehr anstrengenden Komplettuntersuchung auf eine möglicherweise akute zusätzliche Erkrankung mit anschließender Behandlung als viel zu gering ein.
So konnte Rullas Leiden nur noch verkürzt werden.

19.7. Sally + (GE)

Sie stürzte wieder vermehrt ab, oft mehrmals die Stunde und auch nachts, und sie war nicht mehr kräftig genug, sich alleine aus ihrer Rückenlage zu befreien. In ihrer Not biss sie sich ins Bein, auf der Suche nach Halt, um sich drehen zu können.
Auf dem Weg zum Tierarzt zeigte sie in der Transportbox an ihrem Hunger, dass die Anderen sie bereits ausgeschlossen hatten und nicht mehr ans Futter ließen.

Bei ihrer schweren Herzerkrankung wären größere Einschnitte in ihrer Haltung nicht möglich gewesen. So blieb nur, sie zu erlösen.

17.7. Franz + (HL)

Er erlitt mehrere neurologische Anfälle und konnte abends nur noch in einer Notfallpraxis erlöst werden.

14.7. Hanni (GE)

Morgens erbrach sie sich mehrfach, wirkte sehr matt und stellte die Flügel ab. Auf dem Weg zum Tierarzt und dort setzte sie keinen Kot ab, dafür aber sehr viel Harn, der viele Kristalle aufwies.

In 2 Monaten hat sie 18 Gramm zugenommen.
Mit einer Lösung wurde ihre Verdauung angeregt, so dass sie nach 2 Stunden Warten in der Praxis tatsächlich etwas Kot absetzte. Der zeigte Entzündungsbakterien und Reste gefressener Federn, die zur Verstopfung und Darmentzündung führten., die zuallererst nun behandelt wird.

Warum sie Federn frisst, ob und wenn ja, welche organischen Schäden dahinterstecken, das muss man alles erst noch herausfinden.

11.7. Ferdi + (HL)

Da sich sein Zustand in der letzten Woche weiter verschlechtert hatte und die angewandten Medikamente nicht griffen, konnte Ferdi nur noch erlöst werden.

11.7. Clara, Sally, Bella und Karlie (GE)

Clara

Sie musste zur Wundkontrolle. Ihren Verband hatte sie eine Woche lang drah gelassen, darunter zeigten sich Fortschritte, aber keine endgültige Heilung. Vor Allem wird sie sich immer wieder derartige Druckstellen zufügen. Einen Polsterverband hatte sie sich nach 2 Stunden schon wieder abgenagt, der war ihr offenbar zu dick und zu unbequem.

 

Sally

Bei ihr wurde die Wirksamkeit des angewendeten Herzmedikaments festgestellt, das sie nun auch weiterhin bekommen soll.

 

Bella

Neuzugang Bella erhielt ihre Grunduntersuchung. Für ihre absolute Flugunfähigkeit konnten mechanisch erstmal keine Ursachen festgestellt werden.

Da in jüngster Vergangenheit ihr Schwarm aus Nymphen- und Wellensittichen verstorben war, wurden ihre Kot- und Kropfabstriche intensiver überprüft, um neben dem nachgewiesenen PBFD-Virus weitere Ansteckungsursachen ausschließen zu können. So wurde nur ein geringer Megas-Befall festgestellt, auf den sie behandelt wird.

 

Karlie

Da Bella allein in Quarantäne nicht fraß, gesellte sich vor der Eingangsuntersuchung schon Karlie zu ihr. Für den Fall einer hochansteckenden Krankheit in ihr musste er dann zur möglichen sofortigen Mitbehandlung gleich mit in die Untersuchung.

8.7. Fly + (GE)

Abends hing er bäuchlings im Geäst und stützte sich mit seinen Flügeln ab. Ein Bein hing schlaff herunter. Es war noch nicht erkennbar, ob er sich verletzt hatte oder eine andere Störung des Beins vorlag. Das auf Verdacht gegebene Schmerzmittel zeigte kaum Wirkung.
Beim Tierarztbesuch am nächsten Morgen zeigten sich diverse Verletzungen am Bein, die alle für sich nicht bedenklich, aber wohl schmerzhaft waren. Vor Allem aber zeigten sich stark vergrößerte Nieren, die wohl die Lähmung des Beins verursacht hatten und wodurch er letzlich irgendwo hängen geblieben ist und sich überhaupt erst verletzt hat. Die diversen Baustellen am Bein hätte man vielleicht beheben können, aber ob Fly diese Prozedur unter erträglichem Leiden noch überstanden hätte war derart zweifelhaft, dass das Einschläfern die einzige Option blieb.

4.7. Ferdi (HL)

Nachdem er die letzten Tage diffus einen schlechteren Eindruck machte, wurde Ferdi beim Tierarzt vorgestellt. Er wurde kürzlich ja schon geröntgt und neben dem Flügelbruch zeigten sich diverse altersbedingte Symptome, die alle nicht sehr schlimm waren, aber in der Summe darauf schließen ließen, dass er früher oder später ernsthafte Probleme bekommen würde. Der Eindruck wurde bei der Tierärztin bestätigt. Er ist dünner geworden, obwohl sein Kropf immer gut gefüllt ist. Auf dem alten Bild war bereits eine leichte Veränderung der Leber zu sehen, vermutlich eine bösartige Veränderung. Er bekommt ein entzündungshemmendes Schmerzmittel und prophylaktisch ein Antibiotikum.

4.7. Clara (GE)

An der Unterseite ihres rechten Beins, auf dem sie hauptsächlich liegt, hatte sich eine entzündete Druckschwiele gebildet. Die oberste Hautschicht wurde gelöst, die Wunde desinfiziert und Clara wird nun von innen heraus antibiotisch behandelt. Zusätzlich bekommt sie bei Bedarf etwas gegen Schmerzen.

27.6. Fiete und Sally

Fiete

Er zeigte Atemprobleme beim Futtern und bei Aufregung. Vermutet wird eine vergrößerte Schilddrüse mit Jodmangel, der nun testweise behandelt wird.

 

Sally

Es fiel auf, dass Sally nach dem Eincremen ihrer in der Vorwoche verordneten Augensalbe jeweils sehr apathisch in der Hand sitzen blieb, auch nicht auf Anstupser gegen ihre Sitzstange reagierte und herunterfiel, wenn sie auf einer ebenen Fläche abgesetzt wurde.
Einige weitere Tests heute ergaben nun, dass sie auf dem nicht entzündeten Auge blind ist und zudem deutliche Herzprobleme hat. Nach dem Auftragen der Salbe sieht sie vorübergehend gar nichts, in Verbindung mit der Herzschwäche reagiert sie mit minutenlanger Apathie, die sich erst legt, wenn Sally sich wieder orientieren kann.
Sie bekommt nun probeweise ein Herzmittel, mit dem wir auch schon gute Erfahrungen gemacht haben. Die Salbe und damit verbundene zeitweise Blindheit muss sie allerdings noch eine weitere Woche über sich ergehen lassen, da die Entzündung aus dem sehenden Auge noch nicht vollständig raus ist.

 

21.6. Sally und Kuki (GE)

Sally

Am Vorabend nässte ihr linkes Auge, das sie sich daraufhin auch leicht blutig kratzte. In der Untersuchung konnte noch nicht klar gesagt werden, ob es "nur" eine Entzündung oder doch ein Tumor im Auge ist. Sie wird vorerst mit Augensalbe behandelt.

 

Kuki

Weil er derzeit wieder fliegen kann, bekam auch er einen Kurzhaarschnitt zur besseren Sicht. Routinemäßig wurde auf Megas kontrolliert, die nach wie vor nicht wieder bei ihm zu finden waren.

16.6. Elli,  Lilo und Stitch (DOR)

Lilo

Ihr geht es soweit ganz gut, Kropf- und Kotabstrich waren in dieser Eingangsuntersuchung völlig unauffällig, also rupft sie sich entweder selbst oder sie hat sich selbst kleine Haustiere zugelegt. Dagegen bekam sie ein Mittel, jetzt heißt es abwarten ob die Federn wieder sprießen.

 

Stitch

Nachdem er seit seiner Ankunft schon die ganze Zeit am Plustern war, wurde beim Abtasten im Eingangscheck festgestellt, dass er sich "untenrum" recht hart anfühlt, vermutlich Hodenkrebs oder ähnliches, zusätzlich aber auch vergrößerte Leber. Der Kotabstrich wies einen Pilzbefall auf, der nicht den typischen Megas entspricht und behandelt werden muss, was zusätzlich auf die Leber schlagen kann. Da er so gestresst wirkte, wollte die Ärztin ihm dann auch keine weiteren Untersuchungen wie Röntgen antun, zumal sie auch der Meinung ist, Stitch habe nicht mehr viel Zeit vor sich.

 

Elli

Am Vortag hatte sie sich offen am Brustbein verletzt, vermutlich nach einem Absturz. Wegen ihres geringen Gewichts wurde von einer OP abgesehen, sie soll sich jetzt einfach im Krankenkäfig schonen, bis die Wunde verheilt ist.

16.6. Hanni und Fly (GE)

Hanni

Auch in der Kontrolle wurden keine Megas bei ihr festgestellt.

 

Fly

Da sein Sichtfeld durch sein mächtiges Kopfgefieder stark zugewachsen war, bekam er eine Sommerfrisur.

19.5. Pitti + (GE)

Er wirkte schlapp und schlief viel, doch statt des erwarteten Infekts ergab die Röntgenaufnahme einen in kürzester Zeit rasant gewachsenen Lebertumor, der bereits die meisten inneren Organe abdrückte, die Bauchdecke stark nach außen wölbte und ihm die Luft nahm.
Pitti konnte nur noch erlöst werden.

17.5. Hanni (GE)

Eine Eingangsuntersuchung hätte nicht stattfinden müssen, da Neuzugang Hanni vor ihrem Einzug in die Pflegestelle direkt aus der Vogelklinik kam. Sie schien sich beim Um- oder Einzug jedoch am Bein verletzt zu haben, was sich als verdrehtes Kniegelenk erwies, und ihre Megas-Diagnose warf einige Fragen auf.
Nach vielen weiteren Klärungen wurde die Megasbehandlung bis auf Weiteres ausgesetzt.

14.5. Elli (Dor)

Sie musste nach ihrer Megas-Behandlung zur Nachuntersuchung; es wurden keine Pilze mehr gefunden.

11.5. Perla (HL)

Perlas Geschwür hat sehr an Umfang zugenommen, insgesamt eine Gewichtszunahme von 8 Gramm in 6 Wochen. Darum musste sie noch einmal zur Kontrolle und wurde geröntgt. Leider ist es kein gutartiger Tumor wie zuerst angenommen und er ist inoperabel. Sie bekommt nun Schmerzmittel und Aminosäuren zur Unterstützung. Sie ist leider austherapiert und ob uns noch Tage, Wochen oder Monate gemeinsam bleiben wird man sehen. Eine Prognose ist schwierig.

18.4. Louis + und Gustav (GE)

Louis +

Nachdem er seit 2 Wochen durch seine Nierenschäden mehr oder weniger starke Probleme mit der Standfestigkeit und dem Gleichgewicht hatte und nun begann, sein Bein als störendes Körperteil abzubeißen, konnte er als letzter Dienst nur noch erlöst werden.

 

Gustav

Seine beiden Nasenlöcher waren sehr unterschiedlich groß. Doch nicht das Kleinere war zu klein, sondern das Andere zu groß geworden, vermutlich hat er sich dort verletzt. Er bekam eine Nasenspülung, um zu testen, ob beide Atemwege frei sind, mehr kann man nicht tun.

6.4. Großer Frühjahrs-Check bei den Lübeckern

Amy

Er wurde allgemein untersucht und seine Lipome abgetastet und abgemessen, ob sie gewachsen sind. Außerdem wurden seine Krallen geschnitten.

 

Blue

Er wurde allgemein untersucht und seine Krallen geschnitten. Er nimmt langsam aber stetig zu, ist aber immer noch etwas zu dünn.

 

Ferdi

Bei der Allgemeinuntersuchung stellte die Tierärztin eine Schwellung im linken Flügel fest. Auf dem daraufhin erstellten Röntgenbild war ein Anbruch zu sehen. Er bekam einen Verband, den er 3 Wochen tragen muss und Schmerzmittel, welches er 10 Tage lang bekommt. Der Bruch ist vermutlich einen Tag zuvor oder über Nacht entstanden.

 

Franz

Er wurde allgemein untersucht und die Krallen geschnitten. Er hat viele Wehwehchen, ist aber schmerzfrei. Seine Druckstellen an den Füßchen sind alle verheilt.

 

Frieda

Sie wurde allgemein untersucht, speziell ihre Fußfehlstellungen. Sie ist gesund, auch wenn sie ihre Flugfähigkeit nach und nach verliert. Das ist auf ihr Alter zurückzuführen.

 

Lou

Sie hat in kurzer Zeit viel Gewicht zugelegt. Um sicherheitshalber eine tumoröse Veränderung der Organe auszuschliessen wurde auch sie nach der Allgemeinuntersuchung geröntgt. Wie schon vermutet ist sie aber einfach nur dick, da sie sich in letzter Zeit nicht nur von Krümel, sondern auch von Nemo und Paul füttern lässt.

 

Paulchen

Er wurde allgemein untersucht mit speziellem Augenmerk auf sein Kropfdivertikel.

 

Perla

Sie wurde allgemein untersucht und ein weiteres Lipom im Brustbereich festgestellt, abgemessen und in ihrer Akte notiert.

 

Krümel, Nemo, Tapsi sind fit und gesund. Es wurden zufällig verschiedene Kotproben aus den Transportboxen mikroskopisch untersucht. Es wurde nichts Auffälliges gefunden.

4.4. Emmi und Ghost + (GE)

Ghost +

Nachdem seine Nickhaut erneut anschwoll, hatte er einen regulären OP-Termin zur Verkürzung des Lids.
Nach dem Eingriff überkam ihn offenbar ein heftiger Juckreiz, erst in der Transportbox, dann im Krankenkäfig riss er sich die Wunde auf und blutete übermäßig stark. Er musste erneut in die Tierarztpraxis und dort notfallmäßig behandlet werden. Ghost verblieb auch dort und starb abends vermutlich aufgrund des hohen Blutverlusts.

Emmi
Ihre bakterielle Infektion kam erneut auf, so dass sie wie Ghost eine Lid-OP erfuhr. Bei der Narkose schwächelte sie ein wenig, ansonsten überstand sie den Eingriff völlig unbeschadet.

29.3. Pitti (GE)

Am Osterwoche begann er sein rechtes Bein deutlich zu entlasten. Die Vorstellung beim Tierarzt ergab eine Knieverletzung, vermutlich eine Verstauchung. Ein auf 7 Tage angelegter Schonverband hielt etrwa 4 Stunden, so dass die Heilung ohne Verband erfolgen muss.

22.3. Sally und Ghost (GE)

Sally

Nach abgeschlossener Antibiotika-Therapie sollte sie noch einmal zur Kontrolle. Beide Nasenlöcher waren einwandfrei.

 

Ghost

Er hatte eine deutliche Schwellung unter dem Lid, die mit einem Entzündungshemmer behandelt wurde. Ein paar Stunden später war die Schwellung bereits vollständig zurückgegangen.
Nach einer erneuten Anschwellung ist ein OP-Termin am 4.4. vorgesehen.

14.3. Elmo + (GE)

Am Wochenende begann Elmo häufiger zu Fiepen, so dass er gleich Montagfrüh vorgestellt wurde. Der Ring zeigte, dass er nicht wie von den Vorbesitzern angegeben 4, sondern bereits 10 Jahre alt war. Die Röntgenaufnahmen deuteten auf verkalkte Organe hin und ließen Harnsäure in den Organen vermuten.

Mit Infusionen sollte er gespült und mit zusätzlichen Ergänzungsmitteln gestärkt werden. Schon die erste Infusion verkraftete er kaum und kollabierte auf dem Rückweg zwei mal. Er durfte sich ein paar Tage bei den Fußgängern stabilisieren, die nächste Fahrt zum Tierarzt kollabierte er jedoch erneut und verkrampfte dabei so stark, dass er nur noch erlöst werden konnte.

8.3. Sky + (HL)

Sie baute zur Nacht rapide ab und verstarb schließlich. Nachträglich wurde das Going Light Syndrom als Todesursache festgestellt.

4.3. Emmi (GE)

Sie hatte ein sehr stark gerötetes und geschwollenes Auge, das mit einer antibiotischen Salbe behandelt wurde. Dazu wurden Abstriche genommen und später eine Sammelkotprobe eingeschickt. Die übliche Untersuchung auf Psittakose blieb unauffällig, ein bakteriologischer Befund steht noch aus.

1.3. Pitrie und sally (GE)

Ordnung muss sein - stellvertretend für alle 4 ehemaligen Lübecker mussten Sally und Pitrie den Eingangscheck über sich ergehen lassen. Pitrie zeigte keinerlei Auffälligkeiten, bei Sally musste das rechte Nasenloch gründlich gereinigt und sie anschließend antibiotisch behandelt werden.

19.2. Rulla (GE)

Er mochte gar nicht mehr auf seiner Schaukel sitzen, sondern hing entweder am Gitter oder saß auf der Mineralstange mit breitem Durchmesser.

Neben der Schädigung wurden nun auch Leberprobleme sowie eine Durchblutungsstörung festgestellt. Für einen ausführlicheren Bluttest ist er mit 29 g zu klein.
Da er zudem furchtbar ängstlich ist, bekommt er nicht zweimal täglich ein durchblutungsförderndes Medikament in den Schnabel, sondern testweise ein pflanzliches Extrakt übers Trinkwasser, das leider nicht ganz so intensiv wirkt.

17.2. Kuki, Louis und Manni (GE)

Kuki

In der Nachuntersuchung fanden sich keine Megas mehr bei ihm.
Sein rechter Flügel ist leider weiterhin zu schwach befiedert und hindert ihn am Fliegen.

 

Louis

Er plusterte zeitweilig stärker, blieb im Verhalten jedoch normal. Im Kot wurde eine erhöhte Anzahl an Bakterien festgestellt, es wurde eine Kultur angelegt. Nach deren Ergebnis wurden ihm Antibiotika verordnet.

 

Manni

Er hatte seit Wochen eine blutige Verschorfung auf dem Kopf, die nach der Mauser und etlichen Duschen auch nicht verschwand. Als Übeltäter wurde eine ein kleiner Blutkiel auf dem Kopf festgestellt und gezogen.

11.2. Ernie+ (GE)

Nachdem er zusehends teilnahmsloser wurde, ein Beinchen sehr verspannt abspreizte und nur noch futterte und trank, wenn er direkt vor die Näpfe gesetzt wurde, konnte ihm nur noch der letzte Dienst der Euthanasie erwiesen werden.

26.1. Clara (GE)

Der OP-Termin war geplant, es stellte sich lediglich die Frage, ob der Legedarm entfernt oder ein  Hormonimplantat gesetzt wird.
Vom Ergebnis wäre die Entfernung des Legedarms besser gewesen, aber die lange Narkose hätte ihre Verfassung zurzeit wohl nicht mitgemacht. Also kam erst mal der Chip, wir hoffen sehr, dass der Eingriff heute komplikationslos bleibt und sie nun zumindest für ein halbes Jahr Ruhe hat.

18.1. Bailey + (GE)

Nachdem Bailey mittags ganz unvermittelt begann zu krampfen, verstarb sie noch auf dem Weg zum Tierarzt.

Eine Sektion, veranlasst um eine Infektionsgefährdung oder Vegiftungsquelle für den Schwarm auszuschließen, blieb dahingehend negativ. Stattdessen wurden ein Lebertumor und hochgradig vergrößerte Nieren aufgrund von Gicht festgestellt. Vor den offensichtlichen Schmerzen kam offenbar der Ausfall der Organe, so dass Bailey nicht schwerer leiden musste.

17.1. Tapsi (HL)

Spätabends hat er sich offensichtlich mit jemandem gestritten. Er hatte mehrere blutende Bisswunden. Da weder die Tiefe noch die Schwere zu erkennen war fuhren wir zum Tierarzt. Nach der Säuberung der verschiedenen Wunden wurde klar, dass er nicht operiert werden musste. Es gab Antibiotika und ein Schmerzmittel. Nach erneuter telefonischer Rücksprache mit der Tierärztin am 21.01. wird die Behandlung so weitergeführt und ist dann in 3 Tagen abgeschlossen.

15.1. Kuki (GE)

Sein Zustand hatte sich nicht verbessert, er schlief vor Allem viel und wirkte lustlos. Sogar seine Freunde fand er uninteressant. Die Kotprobe ergab einen erheblichen Megas-Befall, so dass Kuki die nächsten Wochen nun darauf behandelt wird.

12.1. Clara, Kuki und Louis (GE)

Clara

Sie bekam ihre dritte Hormonspritze. Da sie in der Zwischenzeit dennoch Eier gelegt hatte, muss weiter abgewartet werden, ob sie an einem festen Termin in zwei Wochen ihr Implantat gesetzt bekommt oder der Legedarm entfernt wird, sofern sie dazu stabil genug ist.

 

Kuki

Er stellte einen Flügel ab und konnte nicht mehr gerade fliegen. Durch seine Gefiedererkrankung ist er anfällig für Irritationen, undso zeigten sich dann auch Reizungen unter dem Flügel sowie zwei Abszesse, die gespalten wurden.

 

Louis

Nachdem sich durch langwierige Beobachtungen zeigte, dass seine Anfälle immer dann auftraten, wenn er zu viel Rote Hirse futterte, und dass in seinem nierenentlastenden Mittel ein Süßungsmittel enthalten ist, gab es eine Beratung über naturheilkundliche Mittel, die extra für ihn besorgt wurden. Und natürlich wurde die Rote Hirse vom Speiseplan der Fußgänger gestrichen.

5.1. Kuki, Ernie und JP (GE)

Kuki

Er musste zur Kontrolle seines beschädigten Federschafts in der Kloakengegend. Der Schaft ist weiterhin fähig, Federn auszubilden, es kann aber erneut zu Blutungen kommen.

 

Ernie

Eine Nieren-Infusion als Quasi-Dialyse hatte weniger angeschlagen als erhofft. Stattdessen schien das Antiobitikum ihm Entlastung verschafft zu haben. Er muss viel trinken, was er sowieso tut, ggf. benötigt er gelegentlich zusätzliche Elektrolyte.

 

JP

Er wirkte am Vorabend schwach und kränklich. Es wurden viele Bakterien in den Abstrichen festgestellt und eine Kultur angelegt. Bis zum Laborergebnis bekommt er ein Breitbandantibiotikum.