21.12. Toni+ (IBB)

 

Bei Toni bestand die Diagnose, dass sie einen Tumor im Bereich des Legedarms entwickelte. Dieser Tumor wuchs nach außen und nahm kontinuierlich an Größe zu. Daher hatte sie zeitweise Probleme beim Kotabsatz und der Kot musste ausmassiert werden. In den vergangenen Wochen ging es ihr gut, auch am Tag zuvor ging es ihr gut.  Auffällig war, dass sie morgens keinen Kot absetzte und auch kein Kot herausmassiert werden konnte. Sie wurde als Notfall zum Tierarzt gebracht. Dort zeigte sich, dass die Kloake nach innen gefallen war und der Kot nach oben über den Kropf ausgeschieden wurde. Noch während der Behandlung baute Toni ab und verstarb plötzlich. Vermutlich hatte sie einen weiteren Tumor im Darmbereich, der zu einem akuten Darmverschluß geführt hat.

20.12. Luv (HAN)

 

Luv zeigte eine akute Schwäche. Sie wurde vom Schwarm zur besseren Beobachtung und für mehr Ruhe isoliert. Transportfähig war sie auch am 21.12. nicht. Am 22.12. bekam sie wieder mehr Appetit und sie wurde mit Infusionen weiter stabilisert. Am 23.12. zeigte sie zunehmend Interesse an ihrer Umwelt, sodass sie am Montag in der Praxis vorgestellt werden sollte. Am 24.12. verschlechterte sich ihr Zustand plötzlich innerhalb kürzester Zeit und sie verstarb.

20.12. Theo, Tweety, Matz und Pieps (LÜN)

 

 

Theo

Theo wurden wieder Eiterzysten entfernt.

 

Tweety

Tweety wurde wieder Wasser aus den Zysten gezogen. Sie hat viele kleine Zysten, einige davon sind schon sehr verhärtet. Sie muss genau beobachtet werden.

 

Matz

Matz hat große Probleme mit seiner Arthrose und erhält nun spezielle Medikamente.

 

Pieps

Pieps hat Probleme mit seinem Fuß. Die Ursache ist wahrscheinlich eine vergrößerte Niere, die auf den Nerv drückt, oder schlimmstenfalls sogar ein Hodentumor. Er wird mit Medikamenten behandelt.

19.12. Waldi + Peanut (IBB)

 

Waldi

Die Bürzeldrüse hat sich weiter verändert. Die Entzündung ist zurück gegangen aber nun hat sich ein Abszess gebildet. Aus dem Abszess wurde Eiter entleert und die Wunde wurde versorgt. Nun wird der Bereich gut beobachtet, da auch die Möglichkeit besteht, dass sich tumuröses Gewebe entwickelt. Waldi geht es besser, er zeigt nun keine Schmerzen mehr in diesem Bereich.

 

Peanut

Peanut wurde vor ein paar Wochen ein Lipom am Bauch entfernt. Er hatte alles gut überstanden und ihm geht es viel besser. Leider hat er nun viel mehr gefressen, da er wieder Platz im Bauch hat. Bei der Untersuchung wurde auch seine Haut kontrolliert, da sie kleine Veränderungen aufweist. Vermutlich hat Peanut auch ein Stoffwechselproblem und neigt zu Lipomen. Ein Leberproblem wurde bereits festgestellt. Wird das neue Lipom weiter wachsen und sich verändern, muss er erneut operiert werden. Es wird nun versucht über die Ernährung dem gegenzusteuern.

12.12. Willi + Rosi (IBB)

 

Willi

Der Zustand von Willi hat sich nicht viel gebessert, er schlief weiterhin sehr viel. Um zu sehen, wie sich der Hodentumor entwickelt hat, wurde ein Röntgenbild erstellt. Im Vergleich zu der Aufnahme im September war der Tumor massiv gewachsen und hat sich auf das umliegende Gewebe ausgeweitet. Dies spricht für einen bösartigen Tumor, da zeigt der Hormonchip leider keine Wirkung. Er bekommt nun zusätzlich Schmerzmittel und auch die Herz- und Entwässerungsmedikamente muss er weiter nehmen. Die Prognose ist schlecht, ihm bleibt wohl nicht mehr viel Zeit. Trotz allem haben die Medikamente gewirkt, er ist momentan besser drauf, schläft nicht mehr so viel und hat an Gewicht zugelegt.

 

Rosi

Im Oktober bekam Rosi einen neuen Hormonchip im Bereich der linken Schulterseite, da der andere Chip bereits ein Jahr alt war und sie sich dort stark rupfte. Nun rupfte Rosi leider auch an der linken Seite, sie wurde immer unruhiger und verlor auch an Gewicht. Auch eine Zeit ohne Chip wurde ausprobiert aber sie wurde sofort brutig, griff ihre Freunde an und verletzte diese. Daher wurde ein neuer Chip diesmal in die linke Oberschenkelseite gelegt. Sie ist nun viel ruhiger, frisst besser und an den gerupften Stellen wachsen bereits kleine Federn nach. 

 

 

11.12. Waldi (IBB)

 

Waldi hatte in diesem Jahr einen Bürzeldrüsentumor, der abgegunden wurde und von alleine abfiel. Seine Bürzeldrüse muss nun regelmäßig entleert werden. In den letzten Wochen zeigt siche eine neue Veränderung der Drüse, wie eine Art Umfangsvermehrung. Waldi hatte auch starke Schmerzen, es durfte ihn niemand am Rücken berühren. Da die Drüse geschwollen und wahrscheinlich entzündet war konnte diese nicht entleert werden. Es wurde eine Tinktur auf die Drüse gegeben, welche Zellen zerstört, da der Verdacht besteht, dass sich ein neuer Tumor bildet. Für eine Woche sollte er nun Antibiotikum nehmen und dann noch einmal zu einem Kontrolltermin. 

10.12. Lou + und Skutla (HAN)

 

Lou

Lou sollte einen neuen Hormonchip bekommen, aber leider hatte sie bereits ein Ei angebildet, obwohl die Brutigkeit erst wenige Tage zuvor wieder erkennbar gewesen war. Lou bekam eine Calciuminfusion, um ihr ein Legen des Eies auf normalem Weg leichter zu machen. Für den nächsten Tag war für den Fall eines ausbleibenden Erfolges eine Legedarm-OP angesetzt. Leider verschlechterte sich Lous Zustand nach der Infusion noch in der Praxis rapide und sie verstarb trotz aller Versuche, sie am Leben zu erhalten.

 

Skutla

In Skutlas Bauch ist seit vielen Wochen eine weiche Masse fühlbar, die sich nicht viel verändert, aber wohl die Ursache für Skutlas Atemnot bei Anstrengung ist. Daher wurde ein Röntgenbild angefertigt, das zusammen mit dem Tastbefund auf ein innenliegendes Lipom schließen lässt. Da eine Entfernung dessen sehr riskant ist, soll weiter beobachtet werden.

 

5.12. Willi (IBB)

 

Willi war sehr viel am schlafen und machte einen erschöpften Eindruck.  Bekannt war bereits ein Hodentumor, der auf den Ischiasnerv drückt und eine Lähmung des linken Beines verursacht. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Lunge gestaut war und er deswegen auch Rasselgeräusche beim Atmen  hatte. Er wurde auf Herz- und Entwässerungsmedikamente eingestellt.

3.12. Tweety (LÜN)

 

Tweety wurde wieder viel Wasser aus der Zyste entfernt. Wahrscheinlich muss dies nun regelmäßig wiederholt werden.

1.12. Otti (HH)

 

Bei Otti zeigte sich eine Veränderung in Form einer Himbeere an der Bürzeldrüse.

So wurde Sie der behandelnden Tierärztin vorgestellt. Da Wundflüssigkeit und Sekret ausdrückbar waren, und man Otti nicht weitere Schmerzen zufügen wollte, wurde der kleine Abszess unter Inhalationsnarkose eröffnet und gereinigt. Da Otti zügig aus der Narkose erwacht ist und ansonsten einen stabilen Eindruck machte, wurde Sie noch am selben Tag nach Hause entlassen. Otti wird für 7 Tage mit einem Antibiotikum und einem Schmerzmedikament weiter behandelt.

23.11. Karlchen und Rosi (IBB)

 

Karlchen 

Karlchen wollte plötzlich seinen linken Fuß nicht mehr belasten, er fing an zu humpeln und zog sein Beinchen nach. Die Untersuchung ergab, dass er trotz seines jugendlichen Alters schon schwere Arthrosen in Knie und Fußgelenken hat. Auch die anderen Gelenke sind stark geschwollen. Am linken Fuß wurde ein Tape gesetzt und er bekommt 2 x täglich Schmerzmittel.. Beides scheint ihm gut zu bekommen, er bewegt sich mehr und erzählt auch wieder. 

 

Rosi 

Bei Rosi wurde im Oktober ja ein Hormonchip entfernt, da dieser anfing, sich durch die Haut zu bohren. Zwei Wochen später bekam sie auf der anderen Seite einen neuen Chip gelegt, da sie ohne Chip brutig und aggressiv wurde. In ersten Wochen verhielt sie sich ruhig. Nun fängt sie aber an im gesamten Hals- und Nackenbereich zu rupfen. Sie ist unruhig, zieht sich zurück, frisst schlecht und kratzt sich viel. Es wird vermutet, dass der Juckreiz nicht durch den Hormonchip kommt, sondern die Haut gereizt ist und die nachwachsenden Federn jucken. Zur Zeit werden verschiedene Salben ausprobiert. Sollte dies aber nicht helfen, muss der Chip entfernt werden und ein neuer an anderer Stelle gesetzt werden.  

22.11. Minnimaus + (LÜN)

 

Minnimaus krampfte plötzlich und alle Versuche Ihr zu helfen blieben ohne Erfolg. Die Ursache war wahrscheinlich ein Nieren- oder Leberversagen. Um sie nicht lange leiden zu lassen, wurde sie erlöst.

20.11. Skutla, Skella, Henriette, Otto

 

Skutla

Skutlas Unterbauch war seit einigen Tagen geschwollen, teils fester, teils weicher. Um einen Tumor auszuschliessen wurde sie in der Praxis vorgestellt. Alles deutet auf eine hormonelle Tätigkeit des Legedarms hin. Sie bekam eine Calciuminfusion und soll weiter beobachtet werden.

 

Skella

Skella fiel in der vegangenen Woche durch einen riesigen Bluterguss auf der linken Seite auf. Dieser wurde nach und nach abgebaut, wobei Skella Schmerzmittel erhielt. Da aber auch nach Verschwinden des Blutergusses weiterhin eine Entlastung des linken Beines auffiel, wurde sie angesichts ihrer Vorgeschichte erneut in der Praxis vorgestellt. Es konnte nichts festgestellt werden, sodass Skella nun ein stärkeres Schmerzmittel erhält, da sie ansonsten noch recht lebenslustig ist und gut frisst.

 

Otto

Otto war trotz Abklingen der Mauser immernoch sehr ruhig, sodass er sicherheitshalber ebenfalls vorgestellt wurde. Sein Gewicht ist mit knapp 37g aber für ihn noch gut und er mausert auch immer noch. Da er bei der Nahrungsaufnahme und gelegentlich beim Zwitschern beobachtet werden kann, liegt wohl eine altersbedingte Schwächung durch die Mauser vor, die nicht besorgniserregend ist.

 

Henriette

Bei Henriette wurde ein Lungenödem festgestellt, das bei Belastung starke Atemnot veursacht. Ihre Abgeschlagenheit ist somit zu erklären. Sie bekommt nun ein Medikament zum Entwässern, das gleichzeitig die Niere unterstützt und ein Medikament zur Unterstützung der Herzfunktion.

 

17.11. Tweety (LÜN)

 

Tweety konnte am späten Nachmittag plötzlich nicht mehr richtig atmen. Da es immer schlimmer wurde, wurde sie sofort als Notfall behandelt.  Aus der Zyste wurde wieder viel Wasser entnommen und Tweety erhielt Sauerstoff. Danach ging es ihr wieder besser.

13.11. Henriette (HAN)

 

Henriette fiel in den vergangenen Wochen mehrfach durch schmerzhaftes Verhalten auf. Da ein Schmerzmittel nur geringen Erfolg brachte, wurde ein Röntgenbild angefertigt, in dem angebildeter Legedarm ohne Inhalt zu sehen war und eine verdichtete Niere. Zusätzlich zu dem Weiterführen der Schmerztherapie bekommt sie nun ein pflanzliches Medikament zur Unterstützung der Niere.

12.11. Rudi und Friedolin (LÜN)

 

Rudi

Rudi hat ein lahmes, taubes Bein. Vermutliche Ursache ist eine vergrößerte Niere. Sie wird mit Medikamenten behandelt.

 

Friedolin

Friedolins Nachuntersuchung zeigte, dass die Behandlung gut angeschlagen hat. Es geht ihm schon wieder besser.

 

 10.11. Plüschi (HH)

 

Plüschi fiel durch stetiges leichtes Plustern auf, und er zog nun auch öfters den Kopf etwas zwischen die Schultern. Bei der Tierärztin wurden Kot- und Kropfspülproben entnommen, die aber unauffällig waren. Auf dem daraufhin angefertigten Röntgenbild konnten krankhafte Veränderungen der Organe und Knochen ausgeschlossen werden. Deshalb wurde eine Blutuntersuchung angeordnet. Die Leberwerte sind nun im Normalbereich, der Glucosewert war wieder leicht erhöht.

Damit kann man nun doch von einer Diabeteserkrankung ausgehen, für die es keine Therapiemöglichkeiten gibt. So wurde Plüschi vorerst mit Vitaminen zur Immunststimulans anbehandelt.

Bei einem Konsil der behandelnden Tierärztin und dem Tierarzt der Ibbenbürener Pflegestelle, gilt nun die Gefiederstörung als Ursache der Beschwerden. Plüschi hat das sogenannte „Feather Duster Syndrom“, das bei ihm nur in leichter Form aufgetreten ist. Plüschi befindet sich in einer Dauermauser und das Untergefieder ist kaum vorhanden. Plüschi bekommt nun ein speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Futter und weiterhin Zusätze um das Immunsystem zu unterstützen.

 

10.11. Fienchen + (HL)   

 

Das bereits im Oktober verordnete Herzmedikament schlug gut an.

Freitag Abend wirkte Fienchen allerdings etwas abgeschlagen und wurde deshalb über die Nacht öfters beobachtet. Samstag Morgen hatte sich Fienchens Zustand nochmals drastisch verschlechtert. So wurde notfallmäßig ein Tierarztbesuch vereinbart. Nachdem bei Fienchen bereits Anfang Oktober ein vergrößertes Herz diagnostiziert , und Sie deshalb mit einem Herzmedikament behandelt wurde, gab es keine weitere Behandlungsmöglichkeiten, die Fienchens Lebensqualität verbessert hätten. Deshalb wurde Fienchen noch in der Praxis erlöst.

8.11. Petra + (IBB)

 

Petra verhielt sich in den letzten Wochen unauffällig. Sie mauserte stark und schlief viel, schien aber sonst zufrieden zu sein. Am 06.11.18 fiel sie plötzlich von ihrem Schlafplatz herunter und konnte ihren linken Fuß nicht belasten. Nach der Untersuchung bekam sie Schmerzmittel und wurde zur Beobachtung in einen kleineren Käfig gesetzt. Sie schien verwirrt, ihre Pupillen waren ganz verengt, ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Nachdem sie eine Halbseitenlähmung entwickelte, eine gelbliche Hautfarbe bekam und schwarzen Kot mit unverdauten Körnern absetzte, wurde sie stationär aufgenommen. Ihr Zustand besserte sich trotz Infusionen und Medikamenten nicht, so dass sie kurze Zeit später in der Praxis verstarb. Vermutlich hatte sie einen schweren Schlaganfall mit einer Stoffwechselentgleisung.  

2.11. Peanut (IBB)

 

Die Kontrolluntersuchung ergab, dass die Narbe gut verheilt ist. Es gibt aber noch eine kleine Öffnung am Unterbauch, die mit Salbe behandelt wird. Er scheint zufrieden zu sein und kann sich gut bewegen.

2.11. Trixi + (GE)

Die zweite Infusion hatte zeitlich stark verzögert und nur minimal Besserung gebracht. Deshalb wurde Trischie nun geröntgt, es zeigte sich eine riesige Leber, die fast den kompletten Bauchraum ausfüllte.
So konnte ihr nicht mehr geholfen werden und sie wurde von ihren Leiden erlöst.

31.10. Trixi (GE)

Sie erhielt ihre zweite Infusion, die dieses Mal leider erst nach Stunden der Verzögerung wirkte.

30.10. Friedolin (LÜN)

 

Friedolin war sehr ruhig, schlief viel und machte Geräusche beim Atmen. Der Abstrich zeigte sehr viele Bakterien. Er wird mit einem Antibiotikum behandelt.

29.10 Trixi und Blauhansi (GE)

 

Trixi
Ihr Zustand hatte sich übers Wochenende weiter verschlechtert, so dass wir schon davon ausgehen mussten, sie würde beim Tierarzt bleiben. MIt einer Infusion konnten ihre Nieren jedoch durchgespült werden, was ihr sichtbar guttat und sie stabilisierte.

 

Blauhansi
Er baute übers Wochenende deutlich ab und wirkte sehr anteilnahmslos. Das verabreichte Schmerzmittel auf vermutete Probleme mit seinem Hodentumor zeigte keine Wirkung.
In der Untersuchung wurde Wasser in der Lungeaufgrund seines schwachen Herzens festgestellt. Er bekommt nun eine Medikation zur Entwässerung über mehrere Tage, anschließend soll er auf ein Herzmedikament eingestellt werden.

29.10. Peanut (IBB)

 

Bei einem operativen Eingriff wurde das Lipom entfernt. Bei genauerer Untersuchung des Lipoms wurde festgestellt, dass es bereits bösartige Veränderungen gab. Das Lipom wog 10 Gramm. Peanut hat den Eingriff gut überstanden und bekommt eine Nachsorgetherapie. 

26.10. Trixi (GE)

Seit dem Vortag plustert sie auffällig, ist dabei aber wach und offenbar schmerzfrei. Die Kloake und das Gefieder darum war nass.
Ein Infekt konnte ausgeschlossen werden, so dass ihre Nieren nun verstärkt unterstützt werden.

 

26.10. Peanut (IBB)

 

Das Lipom am Unterbauch hatte sich deutlich vergrößert. Er hatte Probleme beim Laufen, Klettern und Fliegen. Da der einzige Weg zur Verbesserung eine operative Entfernung war, wurde ein Termin für die OP festgelegt.

24.10. Rosi (IBB)

 

Ohne Hormonchip zeigte Rosi ihre alte Verhaltensweisen, sie war sehr unruhig, wollte Nester bauen und verhielt sich agressiv gegenüber ihren Freunden. Sie griff jeden an, der ihr in die Quere kam. Um sich und ihre Freunde zu schützen, wurde ein neuer Hormonchip gelegt. Der Chip wurde diesmal auf der anderen Schulterseite gelegt. Sie hat den Eingriff gut überstanden und der Chip zeigt auch seine Wirkung.

22.10. JP und Sammy + (GE)

 

JP
Er hatte seit einiger Zeit einen außergewöhnlich großen Kropf und wirkte auch etwas matter.
Im Abstrich wurden Megas gefunden, das Labor blieb unauffällig, so dass der Kropf durch Hefengärung vermutlich aufgegast ist.
JP wird nun mit einem Antimykoticum behandelt.

Sammy +
Er wurde immer teilnahmsloser, zeigte Schmerzen und konnte ein Bein durch die vergrößerten Nieren auch nicht mehr nutzen.
So konnte er nur nopch von weiterem Leiden erlöst werden.

18.10. Pups (LÜN)

 

Pups wurde noch einmal untersucht, weil er weiter abgenommen hat und immer noch nicht richtig fressen möchte. Er könnte Probleme mit der Leber haben, die wahrscheinlich durch die Mauser hervorgerufen wurden. Bei der Untersuchung liefen seine Füße blau an, dies wiederum könnte ein Zeichen für ein Herzproblem sein. Es soll weiter beobachtet werden, ob diese Anzeichen bei Stress häufiger auftreten. Pups wird nun mit leicht verdaulichem Futter gepäppelt.

15.10. Pups (LÜN)

 

Bei Pups Nachuntersuchung wurden ein weiteres Mal Abstriche vorgenommen, jedoch ohne Ergebnis. Pups hat sehr stark abgenommen und will nicht mehr richtig fressen. Die Ursache dafür konnte nicht endgültig geklärt werden. Er soll weiter beobachtet werden.

10.10. Toni und Rosi (IBB)

 

Toni

Da sich die Umfangsvermehrung von Toni vergrößert hatte, wurde sie noch einmal untersucht. Der Kotabsatz klappte aber selbständig. Der neue Hormonchip hatte noch nicht gegriffen, da sie auf keinen Fall brutig werden durfte, bekam sie eine zeitlang ein zusätzliches Hormon. Mittlerweile zeigt der Chip seine Wirkung, sie verhält sich ruhig und die Umfangsvermehrung ist nicht größer geworden.

 

Rosi

Sie war sehr unruhig und hat sich die Federn an der rechten Schulterseite ausgerupft. Man konnte deutlich erkennen, daß der Hormonchip, der im Oktober 2017 gelegt wurde sich durch die Haut bohrte. Es wurde auch vermutet, dass der Chip auf einen Nerv drückte, so wurde er entfernt.

 

10.10. Lou (HAN)

 

Lou bekam ihren geplanten Hormonchip gesetzt. Die kurze Narkose verkraftete sie recht gut. Zuhause angekommen war sie schon fast wieder die alte. Leider hat sie aber von 49 Gramm vor der Op auf jetzt 36 Gramm abgenommen. Das Gewicht muss deswegen gut beobachtet werden.

8.10. Fienchen (HL)

 

Fienchen fiel durch ein leicht feuchtes Gefieder im Kloakenbereich auf. Bei der Begutachtung seitens der Pflegestellenbetreuerin zeigte Sie erstaunlich wenig Gegenwehr. Beim zurücksetzten auf die Voliere fiel des weiteren auf, das Sie ihren Fuß für eine geraume Zeit nicht aufsetzte und dabei sehr apathisch wirkte. Deshalb wurde ein Termin bei der behandelnden Tierärztin vereinbart. Kot- und Allgemeinuntersuchung waren in Ordnung, jedoch zeigte Fienchen auch hier das gleich apathische Verhalten. Deshalb wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt , auf der eine deutliche Veränderung des Herzens zu sehen war. Fienchen bekommt nun bis auf weiteres täglich ein Herzmedikament.

 

5.10. Rudi und Pups (LÜN)

 

Rudi

Rudis Wachshaut war wieder so sehr angewachsen, dass die Nasenlöcher freigelegt werden mussten.

Pups

Pups macht Geräusche beim Atmen. Der Abstrich zeigte nur geringfügig Bakterien. Er wiegt 64 Gramm und am Bauch hat er ein großes Lipom. Ob seine Probleme vielleicht von der Schilddrüse kommen könnten, konnte nicht geklärt werden.  Zur Vorsicht bekommt Pups nun einen Zusatz ins Trinkwasser. Er soll weiter beobachtet werden.

4.10. Skella (HAN)

 

Skellas Verband wurde abgenommen und da das Bein nun stabil ist, brauchte kein neuer angelegt zu werden. Die linke innere Zehe ist durch Durchblutungsstörungen an der Spitze abgestorben und auch das Sprunggelenk ist steif. Nach einer Woche Schonen sollte sie dann aber auch gut als Fussgängerin leben können.

1.10. Esmeralda und Quasimodo (HH)

 

Quasimodo

Nachdem Quasimodo schon in der Pflegestelle Ibbenbüren gegen Trichomonaden und Megabakterien anbehandelt wurde, war er nun zur Nachuntersuchung bei der Tierärztin. Die Kropfspülprobe und Kotuntersuchung war ohne Befund, es wurden weder Trichomonaden noch Megabakterien nachgewiesen. Quasimodo soll noch für eine Woche das Pilzmedikament gegen die Megabakterien, sowie ein Magenschutzpräparat gegen das Erbrechen bekommen. Da Quasimodo's Gewicht trotz der Behandlung weiter im unterem Bereich stagniert, soll er nun stetig mit Aufzuchtbrei mittels Kropfsonde zugefüttert werden.

 

Esmeralda

Auch Esmeralda wurde bereits wie ihr Partner Quasimodo gegen einen möglichen Trichomonadenbefall behandelt. So musste Sie sich ebenfalls einer Kontrolluntersuchung unterziehen. Kropfspülprobe und Kotuntersuchung waren auch bei Ihr ohne Befund, Trichomonaden und Megabakterien konnten nicht mehr nachgewiesen werden. Da Esmeralda leider auch an Gewicht verloren hat, ist davon auszugehen, das Sie sich bei Quasimodo mit den Megabakterien infiziert hat. So muss nun auch Sie für 3 Wochen mit einem Pilzmedikament behandelt werden. Esmeralda kam mit einer Lähmung des linken Ständers in die Pflegestelle, dies wurde gleich mit abgeklärt. Esmeralda hat einen unbehandelten Kniebruch, der schief verheilt ist. Esmeralda wird im Bedarfsfall mit einem Schmerzmedikament versorgt, und um einer möglichen Arthrose vorzubeugen, wird Sie mit homöopathischen Medikamenten zusätzlich therapiert. Desweiteren fiel das vergrößertes Nasenloch auf der rechten Seite auf, das vermutlich durch einen nicht behandelten Infekt so vergrößert blieb. Da das Nasenloch frei und somit durchgängig ist, besteht zur Zeit kein Behandlungsbedarf.

 

 

 

28.9. Toni und Petra (IBB)

 

Toni 

Nach der schweren Legenot hatte sie ja Vergiftungserscheinungen und Probleme beim Kotabsetzen und ihr Unterbauch war stark geschwollen. Toni hat sich sehr gut erholt, sie ist wieder stabil auf den Beinen und auch sonst munter. Die ersten Tage nach dem stationären Eingriff, musste der Kot zweimal täglich ausmassiert werden, nun kann sie wieder selbstsändig Kot absetzen. Der Unterbauch zeigt eine sackartige Ausstülpung, welche nun als Bauchdeckenbruck diagnostiziert wurde. Die Umfangsvermehrung am Unterbruch ist nicht geschrumpt und hat den Umfang einer Rosine. Vermutlich handelt es sich um einen Tumor und wird gut beobachtet. Toni hat neben der schweren Legenot auch eine Epilepsie. Sie darf auf keinen Fall mehr Eier produzieren. Nach Abwägung mehrerer Behandlungsmethoden wurde beschlossen, dass sie einen Hormonchip bekommt. Dieser wurde direkt gelegt und sie hat den Eingriff gut überstanden.  

 

Petra 

Seit einigen Wochen rupft sich Petra im Baubereich die Federn. Die Haut ist intakt und weist keine Erkrankungen auf. Da sie schwere Athrose hat wird vermutet, dass sie sich schwer an allen Körperstellen putzen kann und deswegen so intensiv ihren Bauch bearbeitet. Ansonsten macht sie einen gesunden Eindruck, sie wird gut beobachtet. 

28.9. LOU (HAN)

 

Da sich Lous Zustand innerhalb eines Tages rapide verschlechtert hatte, wurde am Mittag eine Not-OP durchgeführt.

Es handelte sich nicht wie vermutet um Schichteier, sondern um Ei-Bestandteile, die umgeben von einer eiklarähnlichen Flüssigkeit frei in der Bauchhöhle lagen. Der Legedarm zeigte sich völlig inaktiv.

In Zukunft ist daher auf Hormonimplantate zurückzugreifen.

26.9. LOU (HAN)

 

An Lous Bauch fiel bei ungestörtem Allgemeinbefinden eine fast kastaniengroße Umfangsvermehrung auf, die flüssigkeitsgefüllt schien. Im Röntgen ließen Verschattungen auf unbeschalte Eier schließen, woraufhin Lou eine Calciuminfusion bekam, die über mehrere Tage fortgeführt werden soll. Bei Ausbleiben des Therpieerfolges soll sie nach 5 Tagen operiert werden.

21.9. Skella, Skutla, Kiwi (HAN)

 

Skella

Skella wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Alle Abstriche waren unauffällig, ihr Gefiederschaden lässt auf langjähriges Rupfen schliessen, da das Kopfgefieder wunderschön ausgeprägt ist und auch die Schwungfedern ein normales Wachstum aufweisen. Allerdings hat sie im linken Bein zusätzlich zu einer starken Kniegelenksarthrose auch einen schlecht entwickelten Knochen, der dadurch bei geringsten Belastungen bricht und wohl auch schon in der Vergangenheit öfter brach. Ein Verband und Schmerzmittel sollen Linderung bringen. In zwei Wochen ist Nachkontrolle.

 

Skutla

Skutlas Gefieder befindet sich in keinem guten Zustand. Mit der Futterumstellung bleibt die nächste Mauser abzuwarten. Ihr Schnabelhorn ist extrem brüchig und wurde daher fachgemäß gekürzt, damit es nicht zu unkontrollierten Brüchen kommt. Ansonsten befindet sie sich in einem akzeptablen gesundheitlichen Zustand.

 

Kiwi

Da Kiwis Schläfrigkeit weiter zunahm, wurde ein zweiter Tierarzt zu seinem Fall konsultiert. Dieser schliesst nicht aus, dass Kiwi ein Epileptiker ist und häufig unter starken Kopfschmerzen leidet. Denn auch er konnte durch das Röntgenbild und einen Tastbefund keine Ursache für sein schlechtes Allgemeinbefinden feststellen. In schlechten Phasen soll er nun ein noch stärkeres Schmerzmittel bekommen.

21.9. Berry und Friedolin (LÜN)

 

Berry und Friedolin

Berrys Wunde ist sehr gut verheilt.

Berry und Friedolin wurde ein weiteres Mal auf Trichomonaden getestet. Auch diesmal konnte nichts festgestellt werden.

15.9. Quasimodo (IBB jetzt HH)

 

Quasimodo erbricht weiterhin und hat große Gewichtsschwankungen. Er ist sehr schwach und erhält weitere Medikamente

12.9. Theo, Berry und Friedolin (LÜN)

 

Theo

Bei Theo sind nach der Operation alle Wunden sehr gut verheilt.

 

Berry

Bei Berry wurde bei der Eingangsuntersuchung eine Bürzeldrüsenzyste entfernt.

 

Friedolin

Friedolins Eingangsuntersuchung blieb unauffällig.

 

Weil in Ihrer vorherigen Haltung Trichomonaden festgestellt wurden, werden Berry und Friedolin vorsorglich behandelt und verbleiben zunächst in Quarantäne.

12.9. Karlchen und Toni (IBB)

 

Karlchen

Karlchen kratzte sich ständig an der Kloake und kann diese nicht selbstständig sauber halten. Da er gerade stark mausert, hat er dort im Moment viele Federkiele, die nachwachsen. Er wird weiter gut beobachtet.

 

Toni

Da Toni hatte starke Koordinationsstörungen, schwankte beim Laufen und fiel beim Klettern oft runter. Ihr Unterbauch war geschwollen. Das Röntgenbild zeigte eine starke Umfangsvermehrung. Es konnte massiv Kot aus der Kloake gedrückt werden. Auf dem Röntgenbild waren auch Eireste von der Legenot zu sehen. Sie bekommt ein Antibiotikum. Wenn die Umfangsvermehrung zurückgeht, hat sie wahrscheinlich eine Darmentzündung. Wenn sie nicht zurück geht, ist es wohl ein Tumor im Bereich des Legedarms. Inzwischen kann sie den Kot gut alleine absetzen, der Unterbauch ist aber weiterhin geschwollen. In zwei Wochen muss sie zur Nachuntersuchung. 

 

11.9. Palmchen und Willi (IBB)

 

Palmchen 

Palmchen kam mit ihrem Partner Willi aus dem Animal Hording Fall in die Pflegestelle. Sie hat eine überschüssig wachsende Nasenwachshaut, die entfernt wurde. Ansonsten macht sie einen fitten und gesunden Eindruck. 

 

Willi 

Willis linkes Bein und Fuß sind gelähmt. Auf dem Röntgenbild war ein Hodentumor zu erkennen, der auf den Ischiasnerv drückt. Sein Bein und Fuß kann er nicht mehr einsetzen aber er hat wohl noch Gefühl in einigen Zehen. Willi kann gut fliegen und kommt mit seiner Behinderung gut zurecht. Wahrscheinlich hat er die Behinderung schon länger. An seinem rechten Fuß zeigt er eine Druckstelle von der einseitigen Belastung, die mit Salbe behandelt wird. 

 

10.9. Quasimodo (IBB jetzt HH)

 

Quasimodo wurde mit anderen Schwarmmitgliedern aus einem Animal Hording Fall  bei den Hürdenwellies aufgenommen. Da die Wellis einen Trichomonadenbefall hatten, wurden einige dieser Wellis in Quaratäne in IBB behandelt, bevor sie in ihre Pflegestellen weiter gegeben wurden. Qusimodo ist sehr mager. Bei ihm wurde ein Megaschub diagnostiziert und er wird dagegen behandelt.

6.9. Maxi, Sina und Walti (GE)

 

Maxi und Sina

Stellvertretend auch für die beiden anderen beiden Bochumer Notfälle Zaza und Flecki wurden die beiden grunduntersucht.
Es wurde ein hochgradiger Befall mit Trichomonaden festgestellt und die Behandlung für alle eingeleitet.
Geringe Mengen an Pilzen können vernachlässigt werden.

 

Walti

Nach drei Jahren Alleinhaltung fanden sich erwartungsgemäß keine Keime in den Abstrichen.
Walti kann beide Füße nicht benutzen, auch passiv nicht. Es wird von einer Querschnittslähmung ausgegangen, die nicht weiter zu behandeln ist. Er kommt im Alltag so klar und konnte gleich zu den Fußgängern ziehen.

5.9. Waldi und Max + (IBB)

 

Waldi

Waldi hatte einen Tumor an der Bürzeldrüse, er erfolgreich abgebunden wurde. Seitdem kann er seine Bürzeldrüse nicht mehr alleine entleeren. Die Drüse wird nun regelmäßig vom Tierarzt entleert. 

 

Max +

Max ging es in den letzten Tage zusehends schlechter. Er hatte einen starken Gichtschub und starke Schmerzen. Sein linker Fuß war abgestorben. Er schlief nur noch, hat nichts mehr gefressen und die starken Schmerzmittel schienen nicht mehr zu helfen. Da es für ihn keine Therpie und Hoffnung gab wurde er erlöst.

 

4.9. Johnny Plüsch (HAN)

 

Johnny bekam ein systemisches Antibiotikum verabreicht, da das lokale keine gewünschte Wirkung zeigte und das Bein weiter anschwoll. Er bekommt weiterhin ein Schmerzmittel und eine pflegende Salbe für sein Bein. Der Verdacht auf Gicht steht weiter im Raum.

30.8. Matti + (GE)

 

Über Nacht hat er ganz massiv abgebaut und verbrachte zumindest den letzten Teil der Nacht auf dem Volierenboden. Immer wieder würgte er krampfend, so dass es schon fraglich schien, ob er den Transport zum Tierarzt überhaupt noch überleben würde.
Als Notfall kam er noch vor der Öffnungszeit dran und wurde stationär aufgenommen. Er nahm kein Futter mehr auf, der eingeführte Brei ließ ihn noch matter werden. Infusionen halfen ihm geringfügig.


Da der parallel dazu untersuchte Kot keine weiteren Hinweise auf seine Beschwerden gab und Röntgen sowie Blutabnahme in seinem Zustand ausgeschlossen waren, konnte er am frühen Nachmittag nur noch erlöst werden.
Die anschließende Sektion offenbarte eine stark verknotete tumoröse Leber und weitere innere Organe, die auch schon in Mitleidenschaft gezogen und deutlich vergrößert waren.

29.8. Max und Rosie (IBB)

 

Max

Bei der Nachkontrolle wurde festgestellt, dass die Wund nach seiner OP an der Bürzeldrüse stark verkrustet war. Deswegen wurde eine Woche der Bereich mit Salbe behandelt.

 

Rosi

Rosi machte einen verwirrten Eindruck, sie konnte nicht mehr vom Boden hoch finden und hatte stark an Gewicht verloren. Das Röntgenbild zeigte eine stark vergrößerte Leber. Nach einer Infusion und etwas zum Durchspülen machte sie schon nach wenigen Tagen einen aufmerksameren und besseren Eindruck.

 

28.8. Olli und Otti (HH)

 

 

Olli und Otti wurden nach ihrer Übernahme der Tierärztin vorgestellt. Die Eingangsuntersuchung war bei beiden unauffällig, Kropfspülprobe und Kotuntersuchung ohne Befund.Die Begutachtung des Gefieders bestätigte die Diagnose der Essener Taubenklinik, das Polyoma bei beiden sicher ist, mit einer wahrscheinlichen Beteiligung von PBFD.

 

28.8. Matti (GE)

 

Die Sammelkotprobe war wurmfrei, so dass nun die bei ihm gefundenen Pilze in den Fokus rücken. Er bekommt nun ein pilzhemmendes Medikament und zusätzlich eines zur Unterstützung der Verdauung und zum leichteren Kotabsatz.
Das Antibiotikum muss wegen der Resistenzenbildung noch weiter gegeben werden, obwohl es keine Wirkung zeigte.

24.8. Matti (GE)

 

Er wirkte schwach und schläfrig und hatte Probleme, seinen nassen Kot abzusetzen und an der Kloake sauber zu bleiben.
In der Untersuchung wurde festgestellt, dass sein Kot eher schleimig als nass ist, so dass die erste Vermutung auf Wurmbefall fiel. In der genommenen Probe konnte jedoch nichts gefunden werden. Sein Bauch fühlte sich auch nicht typisch dafür an.
Borkige Füße deuteten zudem eher auf eine Beteiligung der Leber.

Da auch einige Bakterien und Pilze im Kot gefunden wurden, sollte er verdachtsweise erstmal antibiotisch und gleichzeitig wegen der Pilzbildung probiotisch versorgt werden. Desweiteren wird übers Wochenende Kot gesammelt, um evtl. doch noch Würmer zu finden.

24.8. Diego +  (IBB)

 

Diego zeigte bei der stationären Aufnahme auch unter der Sedierung Krampfanfälle. Sein Zustand verschlechterte sich zunehmend. Da er auch nicht alleine Fressen konnte, er weiterhin an Gewicht verlor und es keinen Hinweis auf eine Besserung gab, wurde er von seinem Leiden erlöst.

22.8. Peneaut und Djego (IBB)

 

Peanut

Peanut hat eine Stoffwechselerkranung der Leber und daher wächst sein Schnabel unkontrolliert, der dann regelmäßig gekürzt werden muss. Außerdem hat er ein Fettgeschwulst am Unterbauch und Hautveränderungen. Das Fettgeschwulst wächst weiter, die Haut lässt er zur Zeit in Ruhe. Peanut ist deutlich übergewichtig und wird weiterhin gut beobachtet.

 

Diego

Neuzugang Diego ist erst 7,5 Monate alt und es hieß er sei blind. Schnell zeigte sich, dass er Bewegungen verfolgen kann, doch er zeigte schwere neurologische Störungen auf. Stundenlang saß er auf einem Fleck, hatte Krampfanfälle und fraß nicht. Daher wurde er zwangsernährt. Es wurde ein Wasserkopf und ein Hirntumor vermutet, so dass er stationär aufgenommen und sediert  wurde. 

21.8. Johnny Plüsch und Kiwi (HAN)

 

Johnny Plüsch

Johnny fiel bereits Ende der Woche durch Entlastung des linken Beines auf. Dort befand sich an der Innenseite eine Wunde und das Beinchen war insgesamt stark geschwollen. Da ein abschwellendes Schmerzmittel allein keinen gewünschten Effekt erbrachte, bekam Johnny eine lokal aufzutragende antibiotische Salbe und Desinfizieren des Beines verordnet. In einer Woche ist Nachkontrolle.

 

Kiwi

Kiwi fiel trotz seines hohen Alters durch auffällige Ruhe und ein schmerzhaftes Gesicht auf. Bis auf zwei lipomartige Wucherungen unterhalb des Kropfes und in der unteren Bauchgegend konnte aber keine Auffälligkeit festgestellt werden. Kiwi hat ein lehrbuchartiges Röntgenbild und nicht mal Arthrosen konnten gefunden werden. Daher bekommt er weiterhin ein pflanzliches Schmerzmittel über das Trinkwasser und halbreife Hirse, die er mit großem Appetit verspeist.

20.8. Max (IBB)

 

Eingangscheck vom Neuzugang Max. Er ist ein 12jähriger Hahn aus einer Außenvolierenhaltung, der mit einem Flügeltumor angekündigt wurde. Die Eingangsuntersuchung ergab, dass die Flügel keine Tumore hatten aber die Bürzeldrüse und der Kloakenbereich stark geschwollen war. Er hatte sichtlich Schmerzen und Probleme beim Kotabsatz. Da seine Bürzeldrüse verstopft war, musste er operiert werden. Die Bürzelsdrüse war stark verstopft und bereits abgekapselt. Das abgekapselte Gewebe musste entfernt werden, die Wunde wurde geklebt. Außerdem hatte er eine Zecke am Auge, die entfernt wurde. Weiterhin hatte er stark geschwollene Beine und Füßchen mit Gichtknoten. Er bekommt Schmerzmittel.

16.8. Theo (LÜN)

Theos Wunden sind gut verheilt. Bei der Nachuntersuchung kam es am Flügel zu einer starken Blutung, die Stelle wurde mit einer blutstillenden Salbe behandelt.

15.8. Dagmar und Sammy (GE)

 

Dagmar
Sie hatte am Vorabend eine heftige Beißerei mit Räppelchen, aus der sie mit blutüberströmtem Gesicht und völlig überdreht herausging. Nach der Grundversorgung am Abend wurde am nächsten Tag neben der abgebrochenen Schnabelspitze eine Bissverletzung am Fuß festgestellt, die aber nicht weiter versorgt werden musste.
Um insgesamt etwas ruhiger zu werden, bekommt sie nun Hormone.

Sammy
Immer wieder hat er eine sekretartige Einnässung am Bauchgefieder, von der nicht klar ist, ob es einen Zusammenhang mit seinem Bauchdeckenbruch gibt. In einer ersten Untersuchung wurde dies erst mal verneint. Die Einnässung bleibt unklar.

13.8. Paul + und Karlchen + (GE)

Beide zeigten am Wochenende aufgrund ihrer schweren Erkrankungen deutliche Rückzugstendenzen, Schmerzen und schliefen fast nur noch. Weder für Paul mit seinem fortgeschrittenen Hodentumor noch für Karlchen mit seiner schweren Arthrose gab es noch Linderungs- oder gar Heilungsmöglichkeiten, so dass sie nur noch erlöst werden konnten.

11.8. Toni (IBB)

 

Nachkontrolle und es wird wieder ein Hormon gespritzt.

9.8. Theo (LÜN)

Theo hatte einen großen Bluterguss am Flügel, der versorgt werden mußte.

7.8. Theo (LÜN)

 

Theo hat die Operation gut überstanden. Es konnten alle Eiterbeulen entfernt werden. Die Wunden werden nun mit Salbe behandelt.

6.8. Blauhansi (GE)

Am Wochenende hatte er einen Unfall, bei dem er mit der Kralle im Spalt einer Leiter hängenblieb und einige Zeit mit verdrehtem Beinchen kopfüber hing. Er wurde direkt mit Schmerzmitteln versorgt, konnte das Bein zuerst aber nicht belasten, was ihn beim Klettern noch mehr behinderte als sonst.
Der Tierarzt konnte am Montag keinen Bruch feststellen. Die Schmerzmittel-Therapie wird noch ein paar Tage fortgesetzt.

4.8. Toni (IBB)

 

Nach einer schweren Legenot bekommt Toni ein Hormon gespritzt, damit sie nicht in Brutstimmung gerät.

2.8. Theo (LÜN)

 

In den Beulen an Theos Rücken hat sich wieder sehr viel Eiter gesammelt. Er soll in der nächsten Woche operiert werden. 

2.8. Toni (IBB)

 

Toni macht jeden Tag kleine Fortschritte. Sie ist noch etwas wackelig auf den Beinen und noch sehr erschöpft, aber sie macht sich ganz gut. Sie frisst endlich wieder alleine und darf stundenweise wieder zu ihren Freunden, braucht aber noch viel Ruhe. Ihr Po ist stark geschwollen und sie muss weiterhin gut beobachtet werden. Am Samstag muss sie zur Nachuntersuchung. 

 

30.7. Toni (IBB)

 

Montag Morgen ging es Toni sehr schlecht. Sie bekam sofort eine Medikament, dass ihren Kreislauf stabilisiert hat. Das Röntgenbild vom Vortag konnte nicht befundet werden. Ein neues Röntgenbild zeigte, dass sie das Ei nicht legen konnte, da es zerbrochen war. 

Es war ihr ersten Ei und sehr dünnschalig. Wahrscheinlich ist das Ei durch einen epileptischen Anfall zerbrochen worden. Sie bekam verschiedene Medikamente, das Ei konnte weitgehend durch die Kloake entfernt werden. Sie bekommt weiter verschiedene Medikamente, wie z.B. Antibiotikum, Schmerzmittel und etwas für den Kreislauf.

 

29.7. Toni (IBB)

 

Nachdem Toni am Samstag schon sehr unruhig war und überall herumnestelte, zeigte sie am Sonntag Vormittag deutliche Pressversuche. Toni leidet auch an Epilepsie, so dass ihr Zustand Anlass zur Sorge war. Sie ließ sich von ihrem Partner Arni auch nicht mehr füttern. Der Tastbefund beim Bereitschaftsdienst ergab, dass das Ei normal groß war und es noch einige Zeit dauern könnte, bis sie es legen könnte. Ihr Allgemeinzustand war stabil und sie bekam eine Calciumspritze und Gleitgel über die Kloake.

Da sie Ruhe brauchte, wurde sie in den Krankenkäfig gesetzt.

 

Sie zeigt im Verlauf des Abends keine weiteren Pressversuche, war aber sehr unruhig. Immer wieder untersuchte sie mit dem Schnabel die Kloake. Am Abend hatte sie einen schweren epileptischen Anfall. Um 03:00 Uhr in der Nacht hatte sie immer wieder schwere Krämpfe und schrie. Sie wurde deswegen in einer Tierklinik angemeldet. Trotz vorheriger Telefonate, stellte sich heraus, dass die Tierärztin nicht vogelkundig war. Es wurde ein Röntgenbild angefertigt, auf dem das Ei zu sehen war. Weitere Maßnahmen konnten nicht ergriffen werden.

 

23.7. Becky + (GE)

Ihr sollte der Tumor am Flügel entfernt werden, wozu vermutlich auch große Teile des Flügels amputiert werden mussten. Mitten in der OP setzte ihre Atmung aus, sie konnte nicht wiederbelebt werden.

21.7. Löckchen + , Tweety und Rudi (LÜN)

 

Löckchen +

Auch bei dem letzten Versuch mit einem neuen Medikament gegen Megas zeigte Löckchen starke Nebenwirkungen, so dass das Mittel wieder abgesetzt werden musste. Zuletzt konnte Löckchen fast gar nichts mehr fressen und weil ihr Zustand sich immer weiter verschlechterte, wurde sie erlöst.

Tweety

Tweetys Zyste ist wieder gewachsen. Eine Ultraschalluntersuchung ließ erahnen, dass ein dahinterliegende Tumor die Ursache sein könnte. Es wurde sehr viel Flüssigkeit aus der Zyste entfernt, so dass Tweety zunächst erstmal Erleichterung verschafft werden konnte.

Rudi

Rudis Wachshaut war wieder so weit angewachsen, dass die Nasenlöcher freigelegt werden mussten.

19.7. Illa (HAN)

 

Illa bekam planmäßig ihre zweite (von insgesamt drei) Hormonspritze und eine Calciuminfusion, nachdem die erste eine positive Wirkung gezeigt hatte. Im Röntgenbild zeigten sich typische Knochenveränderungen bei Legetätigkeit und eine Masse in der Nähe von Eierstock und Nieren, die auf einen erneuten Tumor schließen lassen. Diese Masse hat den Muskelmagen nach vorne unter das Brustbein verschoben und zu einem Bauchdeckenbruch geführt.

17.7. Räppelchen, Becky und Hanni (GE)

 

Räppelchen
Sie schonte ihr Bein weiterhin und humpelte stark. Ihre Wunde ist leicht entzündet, aber gut im Heilungsprozess, so dass sie nur ein paar Tage lang ein entzündungshemmendes Schmerzmittel bekommt.

Becky
Seit ihrem Einzug hat sie eine kahle Stelle am Flügel, um die herum nun längere Federn in alle Richtungen wuchsen. Es wurde ein großer Tumor festgestellt, der in einem extra OP-Termin voraussichtlich mit Teilen des Flügels entfernt werden muss.

 

Hanni

Sie nutzte ein Beinchen nicht mehr und konnte damit auch nicht greifen. Im Ultraschall wurde der Tastbefund bestätigt, dass sie einen Nierentumor hat. Ihre Nieren können nur unterstützt, aber nicht geheilt werden.

16.7. Illa, Herr Nilsson und Herbie (HAN)

 

Illa

Da Illa weiter durch brutiges, aber gleichzeitig apathisches Verhalten auffiel, wurde sie erneut einem Tierarzt vorgestellt. Sie erhielt eine Hormonspritze, die in wenigen Tagen wiederholt werden muss, da von einer erneuten Eierstockszyste auszugehen ist. Jene führt zu einer Überproduktion an Östrogenen, wodurch dem Skelett Calcium entzogen wird, was zu Schmerzen und Schwäche führen kann. Es fiel auch ein Hämatom am Bauch auf, das durch Blutgerinnungsstörungen durch den Calciummangel verursacht werden kann. Deswegen erhielt Illa auch noch eine Calciuminfusion, die gegebenenfalls wiederholt und durch Calciumgaben über das Trinkwasser ergänzt werden muss.

 

Herr Nilsson

Herrn Nilssons Zyste wurde punktiert und es kam ein Schleim heraus, der Gelenksflüssigkeit ähnelte. Daher ist davon auszugehen, dass die Zyste tatsächlich von dem gebrochenen Schultergelenk ausgeht, auch ein sich auflösendes Knochenfragment kam bei der anschliessenden Eröffnung zum Vorschein. Herr Nilsson soll gut beobachtet werden, ggf. Schmerzmittel erhalten und muss eventuell erneut punktiert werden.

 

Herbie

Herbie wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Neben seiner offensichtlichen Gefiedererkrankung scheinen auch die Organe in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Er soll durch spezielle Präparate über Futter und Wasser unterstützt werden, keinem Stress ausgesetzt werden und hochwertiges Futter erhalten. Die Kotuntersuchung war bis auf vermehrte Harnsäure und einen farblich veränderten Saum, der auf ein Leberproblem schliessen lässt, unauffällig.

13.7. Flip (GE)

 

Neuzugang Flip war schon im Tierheim erstuntersucht, aber eine Kotprobe auf Würmer stand noch aus, die negativ ausfiel.

11.7. Kilian und Herr Nilsson (HAN)

 

Kilian

Bei Kilian wurde ein riesiges Lipom festgestellt, das sich vom Kropf bis auf die Oberschenkel erstreckt und auch zu einem Pendelkropf geführt hat. Durch die Fettleibigkeit hat er eine erschwerte Atmung bei Belastung, was eine Erklärung für seine immer häufigeren Ruhephasen sein kann.

Durch sein enormes Gewicht leiden seine Gelenke und er hat entzündlich veränderte Stellen an den Füßen.

Um die verfettete Leber in ihrer Funktion zu unterstützen, bekommt Kilian leberunterstützende Präparate über das Trinkwasser und das Futter verabreicht und ein pflanzliches Schmerzmittel. Desweiteren wurde ihm Bewegung verordnet.

 

Herr Nilsson

Herr Nilsson wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Kot und Kropfabstriche waren ohne Befund und ihm wurde vorsorglich aufgrund seiner Vorgeschichte ein Präparat gegen Milben verabreicht.

Im Röntgenbild konnte eine Schultergürtelfraktur links festgestellt werden, über der sich in der Haut eine kirschkerngroße Verdickung befindet. Diese soll bei weiterem Bestehen punktiert werden, da es sich auch um eine Federbalgzyste handeln könnte.

Desweiteren fiel eine verdichtete Lunge und Beläge in den Luftsäcken auf. Auch die Nieren sind etwas zu dicht. Hier soll erstmal abgewartet werden, ob sich die Haltungsumstellung positiv auswirkt.

Dadurch dass er seinen verwachsenen Fuß bisher durch Fliegen ausglich, hat er nun durch das viele Liegen entzündliche Druckstellen an den Füßen bekommen. Weiche Liegeplätze sollen da Abhilfe schaffen.

Abgesehen davon hat Herr Nilsson ein optimales Gewicht, ein gesundes Herz und eine schöne Leber.

10.7. Räppelchen und Paul (GE)

 

Räppelchen
Sie musste zur Wundkontrolle. Das Füßchen verheilt gut, sie bekommt noch weiter Antibiotika, aber vorerst keine Schmerzmittel mehr.

 

Paul
Er plusterte häufig, putzte seine Kloake nicht mehr und wirkte häufig staksig, langbeinig. Vermutlich ist sein Hodentumor weiter gewachsen, Schmerzen scheint er dabei nicht zu haben.

8.7. Räppelchen (GE)

Nach einer Bissverletzung im Fuß entzündete sich die Wunde und ein Teil des Zehs starb ab, so dass dieser in der Notfallpraxis amputiert werden musste. Die OP hat sie sehr gut überstanden, danach wurde sie weiter mit Antibiotika und Schmerzmitteln versorgt.

6.7. Karlchen und Blauhansi (GE)

 

Karlchen

Er lief immer schlechter. In einem Bein wurde eine sehr schwere, im anderen eine leichtere Arthrose festgestellt. Probeweise bekommt er Schmerzmittel, das schwer arthrotische Knie ist nicht mehr therapierbar.

 

Blauhansi

Das angewandte Entwässerungsmedikament hat gute Wirkung gezeigt. Das Zusatzpräparat bekommt er weiterhin.

Für seine Füßchen soll er nun eine Honigsalbe bekommen, die aber stark klebt und die er deshalb in der Folge ablehnte.

5.7. Löckchen (LÜN)

 

Löckchen wollte immer weniger fressen. Sie erhält nun noch einmal ein anderes Medikament gegen Megas.

5.7. Illa (HAN)

 

Aufgrund Illas Vorgeschichte mit der Legedarmzyste im letzten Winter, bereitet ihre Brutigkeit große Sorgen.

Illa hat in den letzten Wochen zwei Eier gelegt und benötigt wohl in Zukunft Hormonbehandlungen. Dafür wurde Illa zur eingehenden Beratung gründlich untersucht und eine Hormongabe auf die kommende Woche verschoben. Bis dahin soll Illa in einem separaten Raum zur Ruhe kommen und somit die Follikelbildung auf den Eierstöcken gestoppt werden.

Ein Hormonchip kommt derzeit noch nicht in Frage, da Illa aufgrund ihres hohen Alters eine Narkose erspart bleiben soll.

2.7. Löckchen (LÜN)

 

Löckchen ging es wieder schlechter und sie wollte nicht mehr richtig fressen. Die Anzahl der Megas ist wieder gestiegen. Sie soll erstmal weiter beobachtet werden.

2.7. Blauhansi (GE)

 

Bei Wärme machte er abends häufiger Atemgeräusche, zuletzt auch von einem Blubbern begleitet. Außerdem waren seine Füße gerötet.
Die Vermutung der Herzinsuffizienz wurde vom Tierarzt bekräftigt. Hansi bekommt ein paar Tage ein Medikament zur Entwässerung und parallel dazu ein herzstärkendes Zusatzpräparat, welches er dann wohl dauerhaft benötigen wird.

Problematischer sind seine geschädigten Füße, die aufgrund seines Rückentraumas sowieso eingerollt sind. Dadurch kann er nur sehr dünne Stangen umgreifen. Um seine Druckstellen zu lindern, benötigt er eigentlich gepolsterte Stangen, die er dann aber nicht aktiv greifen kann. Hier ist noch keine Lösung in Sicht.

28.6 Nemo und Lou (HL)

 

Nemo

Obwohl Nemo keine eindeutigen Symptome zeigte, war er Verhaltensauffällig und wurde deshalb der Tierärztin vorgestellt. Bei der Untersuchung wurde eine Umfangsvermehrung ertastet, die durch ein Röntgenbild abgeklärt wurde. Bei Nemo konnte so ein großer Lebertumor diagnostiziert werden. Zurzeit wird Nemo mit einem Schmerzmedikament behandelt, und die Leber wird mit einer Mischung verschiedener Leberschutzmedikamente unterstützt. Sollte sich Nemo vom Allgemeinzustand verschlechtern, muss über die Therapiemöglichkeiten neu beraten werden.

 

Lou

Am Vorabend fiel bei Lou eine linksseitige Lähmung der Zehen und des Zehengrundgelenkes auf.

Lou wurde deshalb untersucht und vorsichtshalber auch geröntgt. Es wurde auch hier leider ein kleiner Tumor diagnostiziert, der dicht an der Wirbelsäule liegt, und vermutlich für die Teillähmung verantwortlich ist. Lou wird mit einem Schmerzmedikament versorgt. Wie schnell der Tumor wachsen wird, kann nicht prognostiziert werden . Ob und wie schnell die Lähmung fortschreitet, muss abgewartet werden.

27.6. Rosi und Karlchen (IBB)

 

Rosi

Rosi war noch einmal zu einer Kontrolluntersuchung wegen ihrer Hautinfektion. Die Fettsalbe wurde in den letzten Tagen weggelassen, da Rosi sie nicht tolerierte und deshalb viel gekratzt hat. Rosi ist nun deutlich entspannter, sie kratzt nicht mehr so oft. Sie nimmt wieder am Schwarmleben teil und neue Federn kommen langsam durch.

 

Karlchen

Karlchen ist ein ca. 3jähriger Hahn. Er kam als Notfall in die Pflegestelle Ibbenbüren. Obwohl er noch so jung ist, die dies bereits sein 6. Zuhause. Er wohnte immer mit gesunden, fitten Artgenossen zusammen und wurde von diesen gemobbt. Da er sehr zurückhaltend und schüchtern ist, zog er sich immer mehr zurück.

Karlchen kann nicht fliegen, er hatte durch einen Flugunfall wohl eine Flügelfraktur, die nicht operativ behandelt werden konnte. Bei der Eingangsuntersuchung zeigte sich aber auch, das beide Flügel steif sind. Er ist ein ruhiger und lieber Welli, der ersteinmal Vertrauen zu seinen neuen Freunden aufbauen muss. 

26.6. Theo (LÜN)

 

Bei Theos Abszessen am Rücken handelt es sich wahrscheinlich um Federbalgzysten. Eigentlich müsste er operiert werden, was aber wegen seines schlechten Allgemeinzustandes nicht möglich ist. Bei der Nachuntersuchung wurde festgelegt, dass er zunächst weiter beobachtet werden soll. 

21.6. Pippilotta und Luki + (HAN)

 

Pippilotta

Pippilotta fiel weiterhin durch anhaltende Müdigkeit auf, die durch regelmäßige Infusionen nur gerinfügig verbessert wird.

Der Test auf Circoviren fiel positiv aus. Ihre Organwerte sind erstaunlich gut. Zukünftig soll sie leberunterstützende pflanzliche Präparate bekommen und so stressfrei wie möglich leben können.

 

Luki +

Luki wurde wegen der bevorstehenden Flügelamputation in der Tierklinik stationär aufgenommen und auf den Eingriff vorbereitet. Die Operation verlief gut und ohne Komplikationen. In der Aufwachphase kam es zum Atemstillstand und Luki verstarb nach erfolglosen Reanimationsversuchen.

19.6. Polly + (IBB)

 

Zum Wochenende hin verschlechterte sich Pollys Zustand plötzlich. Am Vorabend plusterte sie plötzlich stark und machte einen erschöpften Eindruck. Sie versuchte zu fressen, erbrach aber nach kurzer Zeit wieder. Ihr Bauch war hart und schien zu schmerzen. In der Nacht war sie ruhig mache aber einen erschöpfen Eindruck. Am Morgen plusterte sie wieder stark und lag flach in einer Ecke. Sie wurde stationär aufgenommen. Dort war sie durch Medikamentengabe tagsüber stabil. Am Abend verschlechterte sich ihr Zustand, ihr Kreislauf brach zusammen und sie verstarb.

19.6. Theo (LÜN)

 

Theos Abszesse am Rücken hatten sich entzündet. Bei der Untersuchung wurde sehr viel Eiter herausgedrückt und es hat stark geblutet. Die Stellen werden mit einer Salbe behandelt und er muss in ein paar Tagen wieder kontrolliert werden.

18.6. Sammy (GE)

 

Er entlastete immer wieder sein rechtes Bein und wirkte zunehmend lustlos. Nicht immer schaffte er den Flug über die 2-Meter-Distanz zwischen den Volieren, während seine Beule durch den Bauchdeckenbruch weiter gewachsen war.
Im Tastbefund war eine dicke Verknotung im Bauchinneren fühlbar, die den Verdacht auf einen stetig wachsenenden Nierentumor erhärtete.
Da er noch viel Lebenswillen zeigte, sollte er noch die Chance auf weitere unbeschwerte Tage erhalten und bekommt deshalb nun täglich Schmerzmittel. Diese belasten die Nieren zusätzlich, aber es gibt keine andere lebenserhaltende Option für ihn.

15.6. Rosi und Polly (IBB)

 

Rosi

Rosi leidet an einer Hautinfektion auf dem Rücken und Nackenbereich. Sie bekam bereits ein Pilzmittel und eine Salbe. Eine Halskrause hat sie nicht toleriert. Im betroffenen Bereich rupft sie sich die Federn aus und kratzt sich. Sie ist immer noch unruhig und macht einen nervösen und unglücklichen Eindruck. Die Nachuntersuchung ergab, dass die Infektion abgeklungen ist. Die Haut hat sich gut erholt aber die neuen Federn lässt sie nicht durchkommen. Sie wehrt sich stark gegen die Behandlung mit der Fettsalbe. Sie wird weiter beobachtet und die nächsten Tage noch einmal zur Untersuchung gebracht.

 

Polly 

Polly wurde wegen eines Bauchdeckenbruchs vor ein paar Wochen am Bauch punktiert, ihr wurden ca. 3 ml einer gelben Flüssigkeit abgezogen und es bestand der Verdacht, dass  sie eine Lebererkrankung hat. Der Bauchdeckenbruch macht bei der heutigen Untersuchung einen guten Eindruck, sie musste nicht mehr punktiert werden. 

11.6. Pippilotta (HAN)

 

Pippilotta wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Kot und Kropfabstrich sind unauffällig und auch ihr Ernährungszustand ist zufriedenstellend. In der Fußlederhaut hat sie Entzündungen, die aber durch veränderte Sitzmöglichkeiten wieder abheilen. Ihre schlechte Befiederung lässt sich durch eine Infektion mit Polyoma- oder Circoviren erklären.

9.6. Blue (HL)

 

Bei dem abendlichen Futter- und Wasserwechsel am 8.6. blieb Blue, entgegen aller Gewohnheit, am Boden sitzen. Am Morgen fand die Pflegestellenbetreuerin Blue aufgeplustert und teilnahmslos, sowie mit geschlossenen Augen in der Voliere auf. In der Notfallsprechstunde stellte man schnell fest, das Blue auf dem rechten Auge bereits ganz erblindet ist, und das linke Auge eine beginnende Eintrübung der Linse aufweist. In Narkose wurde Blue geröntgt, und zudem wegen der leichten Dehydrierung mit einer Infusion versorgt. Als Zufallsbefund zeigte sich eine Umfangsvermehrung im Bereich der Hoden, sowie eine leichte Veränderung des Lebergewebes. Blue wird für 7 Tage mit einem Antibiotikum behandelt, und bekommt zusätzlich wegen der bekannten und sich stetig verschlechternden Arthrose bei Bedarf ein Schmerzmedikament.

8.6. Keanu und Henry + (HAN)

 

Keanu

An Keanus Flügeln klebte getrocknetes Blut und er wirkte etwas matt. Auf dem Röntgenbild konnte eine Fraktur des linken Schultergürtels mit beginnender Knochenauflösung festgestellt werden und extreme Verkalkungen der Flügelspannhaut, die wohl zu Verkürzungen der Bindegewebsstrukturen und so mechanisch zu einer Flugunfähigkeit geführt haben. Durch die Art und Weise wie er fällt und wie er die Flügel momentan koordiniert, kann eine neurologische Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Keanu hat an beiden Schultergelenken Entzündungen in der Haut, die zu den Blutungen geführt haben. Im Bauchraum konnte keine Flüssigkeit gefunden werden und auch die Organe sind in einem guten Zustand.

 

Henry +
Er fiel plötzlich mit extremer Atemnot nach Aufregung auf. Die Tierärztin konnte nur symptomatisch behandeln, da weiterführende Untersuchungen aufgrund der akuten Atemnot und hohen Außentemperaturen wegen einer Kollapsgefahr nicht durchführbar waren. Seine Atmung stabilisierte sich auch durch das entwässernde Medikament, aber das wohl zugrundeliegende Herzproblem führte dennoch zum Tod.

8.6. Fienchen und Kalli (HL)

 

Fienchen

Fienchen wurde zur Eingangsuntersuchung und Kontrolle der veränderten Wachshaut der behandelnden Tierärztin vorgestellt. Die Eingangsuntersuchung hat Sie gut überstanden.  Sie ist lediglich etwas übergewichtig. Zum Untersuchungszeitpunkt war Fienchen extrem brutig, was sich auch an der Wachshaut deutlich abzeichnete. Fienchen hat eine Hyperkeratose, was aber zur Zeit keiner weiteren Behandlung bedarf.

 

Kalli

Kalli wurde noch von der Vorbesitzerin in der Tierarztpraxis vorgestellt. Dort wurde eine Xanthomatose diagnostiziert und eine OP empfohlen. Deshalb wurde Kalli nach seinem Einzug nochmals der Tierärztin vorgestellt, um ein genaueres Bild der Xanthomatose zu erhalten. Nach Begutachtung und Diagnostik der angefertigten Röntgenaufnahme wurde von einer OP dringend abgeraten. Kallis Xanthom hat sich bereits um die hintere Wirbelsäule ausgedehnt, so das der Muskelmagen bereits leicht vorgelagert ist. Aufgrund der Ausmaße ist die Prognose einer OP als schlecht bis sehr schlecht.Zur Zeit braucht Kalli nicht mit Medikamenten versorgt werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich die offene Stelle am Rücken von alleine schließt. Kalli hat seit seinem Einzug die offene Stelle am Rücken in Ruhe gelassen, so das diese zur Zeit nicht mehr blutet und am abheilen ist.

8.6. Frl.Grün (HH)

 

Frl. Grün wurde erneut zur Kontrolle des Schnabelbruches und des veränderten Kotabsatztes der Tierärztin vorgestellt. Da die Kotuntersuchung unauffällig war, wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt. Dabei stellten sich ausgeprägte Arthrosen an den Knie- und Fußgelenken dar, wobei sich die Arthrose im verkrüppelten Füßchen extrem verschlechtert hat. Frl. Grün muss nun dauerhaft mit einem Schmerzmedikament behandelt werden. Der Schnabelbruch verheilt insgesamt zufriedenstellend, wobei Sie zukünftig engmaschig Kontrolliert wird, da ein tumoröses Geschehen nicht ausgeschlossen werden kann.

28.5. Mr. Green + (GE)

 

Aus seiner gelegentlichen Kopfschiefhaltung wurde ein dauerhafter Zustand mit deutlichen Gleichgewichtsstörungen. Er hatte so kaum noch Orientierung, fand das Futter ohne Hilfe nicht und musste Wasser mit der Spritze zugeführt bekommen.
Beim Narkoseröntgen des Kopfes wurde ein Tumor im Bereich des rechten, bereits blinden Auges festgestellt, der sich mit Kalkzubildungen bis in den Kiefer und ans Innenohr ausweitete.
Da nicht eindeutig gesagt werden konnte, ob er Schmerzen und in welchem Ausmaß er sie empfindet, und da eine Operation aussichtslos war, wurde er erlöst.

26.5. Pieps und Löckchen (LÜN)

 

Pieps

Pieps hat Schwierigkeiten sein Füßchen zu belasten. Es wurde Arthrose diagnostiziert, Pieps erhält zunächst Schmerzmittel. 

 

Löckchen

Ein weiterer Kontrolltermin, wegen Durchfall, zeigte weniger Megas. Löckchen geht es auch insgesamt viel viel besser. 

22.5. Frl. Grün (HH)

 

Frl. Grün musste aufgrund einer Schnabelverletzung in der Tierarztpraxis vorgestellt werden.

Das Schnabelhorn ist rechtsseitig gebrochen, so das lediglich die linke Hälfte noch fest mit der Knochenplatte und der Wachshaut verbunden ist. Da Frl. Grün durch den Blutverlust akute Kreislaufprobleme bekam, wurde Sie in der Praxis mit einer Infusion und einem Schmerzmedikament versorgt. Zusätzlich wurde Sie anschließend per Kropfsonde gefüttert.

Alles in allem ist die Prognose recht gut, das Schnabelhorn sollte ohne Probleme nachwachsen.

Frl. Grün wird auch weiterhin zu Hause mit einem Schmerzmedikament versorgt, und per Kropfsonde ernährt, da Sie zur Zeit nicht selbstständig frisst.

18.5. Rudi, Minnimaus und Pieps (LÜN)

 

Rudi

Rudis Wachshaut war wieder so weit angewachsen, dass ihre Nasenlöcher freigelegt werden mussten.

 

Minnimaus

Minnimaus hat abgenommen und zeigte starkes Hungergefühl. Sie hat aufgrund ihrer schlechten Befiederung einen erhöhten Energieverbrauch um ihre Körpertemperatur halten zu können. Sie muss zugefüttert werden.

 

Pieps

Pieps war in letzter Zeit sehr ruhig und hatte Schwierigkeiten mit der Mauser. Bei der Untersuchung konnte aber keine Auffälligkeit festgestellt werden.

18.5. Jodocus, Mr. Green und Blauhansi

 

Jodocus

Bedingt durch seine Hüftfehlstellung liegt er oft auf seinen Beinen. Der Ring scheint ihn dabei gelegentlich zu stören, so dass er entfernt wurde.

 

Mr. Green
Eingangsgecheckt war er schon durch die Behandlungen beim Vorbesitzer, nun sollte er in der Taubenklinik einfach bekannt gemacht werden.

 

(Blau-) Hansi
Mit der letzten Mauser war sein Großgefieder so weit nachgewachsen, dass die langen Schwungfedern ihn beim Laufen und Klettern wieder stark behinderten. So wurden ihm die Federn entsprechend gekürzt.

16.5. Waldi und Rosi (IBB)

 

Waldi

Waldis Tumor war abgefallen. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß ein Gang der Bürzeldrüse zugewachsen ist, daher kann er die Bürzeldrüse nur noch teilweise entleeren. Dies wird nun ca. alle drei Monate gemacht, dabei wird auch gleich untersucht, ob sich neue Tumore gebildet haben.

 

Rosi

Die Hautinfektion ist schon deutlich besser. 2 mal täglich wird eine Salbe auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen. Eine orale Medikation ist nun nicht mehr erforderlich. 

12.5. Polly (IBB)

 

Polly legte sich vermehrt hin, ihr Bauch war stark geschwollen und sie zeigte Schmerzverhalten. Ihr wurden 3 ml Wasser aus dem Bauch abgezogen. Nun geht es ihr etwas besser. Vermutlich liegt eine Erkrankung der Leber oder der Geschlechtsorgane vor. Sie wird nun beobachtet und bekommt eine Herz- und Lebertherapie. Bei der nächsten Punktion soll auch mit Kontrastmittel geröntgt werden um eine genauere Diagnose stellen zu können.

7.5. Pytti (HH)

 

Pytti wurde erneut  zur Kontrolluntersuchung in der Tierarztpraxis vorgestellt. Insgesamt macht Pytti einen besseren Eindruck; Sie liegt weniger auf dem Bauch und ist munterer. Der Unterbauch ist nur noch leicht angeschwollen, aber insgesamt weich. Pytti soll nun langfristig mit einem Hormon behandelt werden. Dabei wird versucht die Hormongabe langsam auf einen 6-wöchigen Rhytmus einzustellen.

4.5. Henriette (HAN)

 

Henriette wurde aufgrund ihrer Vorgeschichte als Fundvogel nach Ablauf der Quarantänezeit einer weiteren Eingangsuntersuchung unterzogen. Im Tierheim wurde bereits ein Pendelkropf festgestellt, der aber momentan keine Probleme bereitet. So war der Kropfabstrich neben der Kotuntersuchung unauffällig. Mit ihren 37g darf sie für ihre Größe gerne noch etwas mehr wiegen. Deshalb muss die Futteraufnahme gut beobachtet werden. Herz und Lunge sind gut, auch wenn die deformierten Gelenke und entzündlichen Druckstellen an den Füßen auf ein mittleres bis hohes Alter schliessen lassen.

3.5. Rosi (IBB)

 

Rosi zeigte in den letzten 2 Wochen vermehrtes Kratzen und auch leichte kahle Stellen im Schulter-Nackenbereich. Sie war auch nachts sehr unruhig und kratzte sich häufig. Die Untersuchung ergab, dass sie Verdacht auf einen Hautpilz hat. Sie bekommt nun eine Antibiotikum und ein Pilzmittel. Zusätzlich sollte sie eine Halskrause tragen, mit der sie aber nicht zurecht kam. Eine leichte Besserung ist schon zu sehen.

30.4. Pytti (HH)

 

Pytti's Verhalten war am Sonntag besonders auffällig. Sie lag vorwiegend auf dem Volierendach,beschützt von ihrem Partner Zini. Da der Unterbauch geschwollen,aber weich war,wurde Pytti am Montag der Tierärztin vorgestellt. Eine angefertigte Röntgenaufnahme zeigte weiße,leuchtende Knochen. Pytti ist brutig, etwas Blut an der Kloake ließ vermuten,das Pytti auch ein Ei gelegt hat. Da Pytti an Rachitis erkrankt ist, sollte eine erneute Brutigkeit möglichst verhindert werden. Pytti wird nun mit einem Hormon und einem zusätzlichem Medikament  behandelt und wird nach 7 Tagen zur Kontrolle erneut in der Tierarztpraxis vorgestellt.

 

27.4. Theo (LÜN)

 

Theo kann nicht fliegen und hat er Schwierigkeiten sich auf der Stange zu halten, was leider oft zu Abstürzen führt. 

Bei der Eingangsuntersuchung wurden eitrige Abszesse am Rücken und unter den Flügeln festgestellt, deren Ursache nicht abschließend geklärt werden konnte. Da Theo aber kein großes Schmerzempfinden zeigt, wird er zunächst mit Antibiotika behandelt und soll dann weiter beobachtet werden. 

14.4. Green (HH)

 

Am Vorabend wurde Green mit einem blutverkrusteten Auge aufgefunden. Das rechte Auge wurde mit einer  Augensalbe behandelt und gegen die Schmerzen wurde ein biologisches Schmerzmittel verabreicht. Die Untersuchung bei der Tierärztin ergab keinen akuten Befund am Auge. Lediglich eine kleine Verletzung oberhalb des Auges hatte die Blutung ausgelöst. Da das Auge sowie auch die Umgebung ansonsten unauffällig aussahen,  und es auch keinerlei Anzeichen einer Infektion gab, konnte Green ohne weitere Behandlung und Medikation nach Hause entlassen werden

12.4. Rudi und Löckchen (LÜN)

 

Rudi 

Rudi hatte Durchfall, die Kotuntersuchung blieb aber ohne Befund. Rudi soll zunächst weiter beobachtet werden.

 

Löckchen

Löckchen wurde wegen ihrer Megas- Erkrankung ein weiteres Mal kontrolliert. Es sind immer noch viele Megas vorhanden. Seit Absetzen der Medikamente, wegen Unverträglichkeit, geht es ihr aber wieder besser und sie frisst wieder. Sie soll weiter beobachtet werden.

10.4. Gemeinschaftsuntersuchung Notfall Eisenach (IBB/GE)

 

Alle Vögel zeigten einen guten bis sehr guten Ernährungszustand, keine virenbedingten Störungen, keine akuten Infektionen und keinen Parasitenbefall. Abstriche waren unauffällig.

 

Petra (IBB)

Sie wurde geröntgt und es zeigten sich starke Arthrosen, die ggf. in der Folge in Ibbenbüren noch gelindert werden sollen.

 

Puppi (IBB)

Ihre Flugunfähigkeit ist vermutlich Folge einer verhärteten Schulter unbekannter Ursache.

 

Karlchen (GE)
Er zeigte deutliche Arthrosen in den Beinen, die auch ohne Röntgen festgestellt werden konnten.

 

Räppelchen (GE)

Ihr fehlendes Kleingefieder ist Folge ihrer dauerhaften Rupferei. Die Haut ist inzwischen so geschädigt, dass vermutlich keine Federn mehr nachwachsen werden. Anzeichen einer Gefiederstörung lagen nicht vor.

Flug-Hansi (GE)

Eigentlich war er nicht zur UNterbringung in Gelsenkirchen vorgesehen. Da er während der Untersuchung jedoch kollabierte, was auf ein Herzproblem schließen ließ, sollte er nicht weitervermittelt werden, um ihm weiteren Stress zu ersparen.

In der Sicherheit des Schwarms ist er unauffällig und muss nicht weiter behandelt werden.

9.4. Polly und Waldi (IBB)

 

Polly

Die 2. Hormonspritze wurde ihr verabreicht und zeigt gute Wirkung. Sie ist sehr zufrieden und erzählt viel. Zur Zeit sind keine weiteren Hormonspritzen geplant.

 

Waldi

Waldi hatte plötzlich eine Schwellung an der Bürzeldrüse. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Drüse verstopft war. Beim Entleeren wurde sehr viel Sekret entfernt, dadurch ging die Schwellung zurück und es wurde ein blaubeergroßer Tumor entdeckt. Da eine OP sehr schwierig wäre, wurde der Tumor abgebunden und soll dadurch in 14 Tagen von alleine abfallen. Waldi wird nun sehr genau beobachtet. 

 

6.4. Rosi (IBB)

 

Rosi wurde plötzlich still und zog sich zurück. Zuerst wurde das Verhalten auf den TA Besuch vor zwei Tagen zurückgeführt. Plötzlich fing sie mit Pressversuchen an und man konnte sehen, dass sie ein Ei legen wollte. Sie hatte wohl in der Zeit als der Hormonchip nicht mehr richtig wirkte ein Ei produziert. Da sie schon eine schwere Legenot hinter sich hatte, wurde sie schnell zum TA gebracht. Auf dem Weg dorthin legte sie zum Glück alleine und ohne Probleme ein Ei. Die anschließende Untersuchung zeigte keine Probleme. Um einer Infektion vorzubeugen, bekam sie noch ein paar Tage ein Antibiotikum.

 

5.4.Five (GE)

 

Sie hatte am Vortag eine große Menge breiigen Kots abgesetzt. Im Abstrich fanden sich viele Reste von Stofffasern, aber auch ein Wurmbefall konnte nicht ausgeschlossen werden.
Nach Austausch eines zerbissenen Liegeseils in der Boliere beruhigte sich ihre Verdauung. Die Sammelkotprobe auf Würmer blieb negativ.

4.4. Peanut, Peaches und Rosi (IBB)

 

Peanut

Er ist ein 2,5 Jahre alter Hahn, bei dem bereits in seinem vorherigen Zuhause Megas festgestellt wurden. Im März 2017 hatte er seinen letzten Schub und ist seitdem beschwerdefrei. Bei der Eingangsuntersuchung wurde festgestellt, dass er ein Stoffwechselproblem hat und dadurch ein übermäßiges Schnabel- und Krallenwachstum. Es wird nun beobachtet in welchen Abständen diese gekürzt werden müssen. Außerdem ist er auch übergewichtig, da er in seinem neuen Zuhause aber sehr aktiv ist, baut er sein Übergewicht hoffentlich von alleine ab. 

 

Peaches

Auch bei Peaches handelt es sich um einen 2,5 Jahre alten Hahn. Er hat eine sehr schiefe Körperform, da sein Gesicht nicht die normale Form aufweist, die Augen schauen weit aus dem Kopf heraus. Seine Flügel stehen schief am Körper, er hat Rachitis. Bei seiner Vorbesitzerin hatte er immer wieder Phasen, in denen er Durchfall hatte. Dies ist in der neuen Pflegestelle noch nicht beobachtet worden. Genau wie sein Freund Peanut ist er ein aktiver, verspielter Welli. 

 

Rosi

Im Oktober hatte Rosi ihren letzten Hormonchip bekommen. In den letzten Tage hatte dieser seine Wirkung verloren und sie wurde wieder brutig. Sie bekam sofort einen neuen Chip und hat den Eingriff ohne Probleme überstanden.

 

3.4. Polly (IBB)

 

Polly hatte einen deutlich geschwollenen Unterbauch und war auch wieder brutig. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass sie kein Ei im Bauch hatte, sondern einen Bauchdeckenbruch. Dieser wird nun beobachtet. Gegen die Brutigkeit bekam sie wieder eine Hormon gespritzt und in einer Woche die zweite Spritze. Bisher haben die Hormone bei ihr immer gut angeschlagen.

30.3. Waldi (IBB)

 

Seit einer Woche hat Waldi einen geschwollenen Unterschenkel am linken Bein, humpelt und bewegt sich nicht gerne. Die Ursache für die Schwellung konnte bei einer Untersuchung nicht festegestellt werden. Waldi zog schon mit verformten Füßchen in die Pflegestelle ein. Entweder hat er einen Athroseschub oder eine Druckstelle, die ihn schmerzt. Um das Beinchen zu entlasten und etwas zu versteifen wurde ein Verband angelegt. Damit kam er leider gar nicht zurecht, da schon nicht fliegen kann und beide Beine zum Klettern braucht. Er konnte nicht auf seiner Leiter sitzen, rutschte durch die Sprossen und fiel runter. Daher wurde der Verband wieder entfernt. Nun bekommt er täglich Schmerzmittel und der Unterschenkel wird mit einer Salbe eingerieben. Er ist schon aktiver geworden und geht noch in Schonhaltung, aber er humpelt nicht mehr so strark.

26.3. Sternchen + (GE)

 

Am Wochenende zeigte sie starke Anzeichen von Verwirrung und Orientierungslosigkeit sowie eine deutliche Kurzatmigkeit bei jeder Aufregung. Der Verdacht auf einen Schlaganfall bestätigte sich nicht, stattdessen wurde eine Organgicht im Endstadium diagnostiziert. Sternchen wurde noch in der Praxis von ihren Leiden erlöst, da keine Verbesserung ihres Zustands mehr zu erwarten war.

26.3. Toni (IBB)

 

Bei der Vorbesitzerin zeigte Toni bereist anfallartige Zuckungen und Krämpfe. Es bestand der Verdacht auf eine Epilepsierkrankung und sie wurde damals schon daraufhin behandelt. Anfänglich verhielt sich Toni in ihrem neuen Zuhause sehr scheu und verhielt sich teilweise panisch, wenn man sich ihr näherte. Außerdem rupfte sie ihr Bauch- und Flügegefieder. Sie hatte aber die ersten 5 Monate keine epileptischen Anfälle. Sie wurde etwas zutraulicher, rupfte aber weiterhin. Dann bekam sie hin und wieder epileptische Anfälle, sie fiel auf den Boden, schrie, war desorientiert und hatte Lähmungserscheinungen in Beinen und Flügel. Sie  brauchte dann 10 Minuten um sich wieder zu beruhigen und zitterte immer am ganzen Körper. Zusätzlich rupfte sie sich verstärkt und fügte sich auch Wunden zu, die behandelt werden mussten.  Die Diagnose Epilepsie wurde nun auch vom neuen Tierarzt bestätigt. Sie bekommt tägliche ein Medikament, welches sie etwas ruhiger stellt. Seit 5 Tagen hatte sie nun keine Anfälle mehr, sie wurde ruhiger und zutraulicher und rupft auch nicht mehr so stark. Nach einer Woche soll entschieden werden ob sie das Medikament weiter nehemn soll.

24.03. Kalle + ( HL )

 

Nachdem sich Kalle's Zustand während der Nachtstunden dramatisch verschlechterte , fuhr man früh Morgens mit Kalle erneut zur Tierärztin . Nach Erörterung der weiteren Therapiemöglichkeiten  entschied man sich aufgrund des doch sehr schlechten Allgemeinzustandes für die Euthanasie.  Kalle wurde noch in der Praxis erlöst .

23.03. Kalle ( HL )

 

Im Laufe des Tages stellten  sich bei Kalle neurologische Ausfälle ein , die sich stetig verschlechterten.  Deshalb stellte man Kalle in der behandelnden Tierarzt Praxis vor . Dort wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt , auf der ein deutlich vergrößertes Herz dargestellt werden konnte . Man ging deshalb von einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns aus , die für die neurologischen Symptome verantwortlich ist. Kalle wurde mit Infusionen versorgt und mit  Medikamenten versorgt nach Hause entlassen.

 

15.3. Löckchen (LÜN)

 

Nachdem aufgrund ihrer Unverträglichkeit das Medikament gegen Megas nicht mehr gegeben werden sollte, wurde nun in einer Folgeuntersuchung festgestellt dass die Anzahl der Megas gestiegen ist. Da es Löckchen aber momentan so viel besser geht soll mit der erneuten Medikamentengabe noch abgewartet werden.

27.2. Tweety, Shiva und Löckchen (LÜN)

 

Tweety und Shiva

Tweetys und Shivas Fortschritt bei der Wundheilung nach Ihrer Operation wurde bei einem Kontrolltermin überprüft. Beiden geht es gut und Zysten und Lipom konnten vollständig entfernt werden. Sie sollen sich noch ein paar Tage ausruhen und können dann wieder zurück in den Schwarm.

 

Löckchen

Unter der Gabe des neuen Mittels gegen Megas wollte Löckchen wieder nicht mehr richtig fressen. Der wahrscheinliche Grund dafür ist Übelkeit. Das Mittel soll entsprechend ausgesetzt oder verringert werden, bis es Löckchen wieder besser geht. Zusätzlich erhält sie ein Mittel gegen Übelkeit und Gasbildung im Magen- Darm- Bereich.

26.02. Barney + und Berni ( HH )

 

Berni

Nachdem am 24.02 eine massive Schwellung vom Fuß bis über das Kniegelenk sichtbar wurde  , wurde Berni der Tierärztin vorgestellt .

Bei der Untersuchung wurde ein Weichteiltumor diagnostiziert  , und  Berni wurde in Narkose das Bein amputiert . Der Knochen war nicht befallen , lediglich das Gelek wies eine massiver Vereiterung auf. Somit hat Berny eine sehr gute Prognose . Er wurde mit einem Schmerzmittel und Antibiotikum versorgt und  konnte von der Pflegestellenbetreuerin wieder mit nach Hausen genommen werden . Die Wunde ist ohne Probleme  verheilt und Berni kommt mittlerweile sehr gut mit seinem verbliebenen Bein zurecht.

 

Barney

Aufgrund einer halbseiten Symptomatik , die sich durch Koordinationsstörungen , sowie den Verlust des Sehvermögens des linken Auges  äußerte , wurde Barney ebenfalls der Tierärztin vorgestellt. Da man von einem Schlaganfall ausgehen musste, wurde Barney mit einer Infusion  sowie mit durchblutungsfördernden Medikamenten  versorgt. Sein Zustand konnte ein wenig stabilisiert werden , jedoch erlitt er am 28.02 einen zweiten Schlaganfall und ist in der Pflegestelle verstorben .

 

22.2. Paul und Stormy + (GE)

 

Paul
Er bekam seine dritte Hormonspritze.

 

Stormy
Am Vorabend musste ihr ein dicker Kotklumpen von der Kloake entfernt werden, wobei eine kleine blutende Verletzung an der Schleimhaut entstand. Über Nacht hatte sich die Wunde entzündet. Die Wunde wurde gereinigt und Stormy bekam eine Spritze, die sie anscheinend auch sehr gut verkraftete.
Abends ist sie dann aber mitten beim Balzen und Schreddern kollabiert und sofort gestorben.

22.2. Shiva und Tweety (LÜN)

 

Tweetys Zysten und Shivas Lipom waren sehr angewachsen, so dass beide bereits sehr stark eingeschränkt waren.

Nun wurden in aufwändigen Operationen Zysten und Lipom entfernt. Tweety und Shiva haben den Eingriff gut überstanden und erholen sich gut von den Strapazen. Beide bekommen nun ein Antibiotikum.

16.2. Rosi (IBB)

In den letzten zwei Wochen verlor Rosi beim Klettern, Laufen und Putzen oft das Gleichgewicht. Dies passierte immer häufiger. Sie guckt auch oft auf ihre Füße, als wenn diese kribbeln oder schmerzen. Bei der Untersuchung wurde knöchernde Veränderungen an beiden Sprunggelenken festgestellt und sie hatte Probleme beim Greifen an beiden Füßen. Die hinteren Zehen scheinen nach vorn zu wachsen, dies sind aber wohl normale Altersveränderungen und das erklärt auch ihre Beschwerden. Sollten die hinteren Zehen weiter nach vorne wachsen, kann eine Pflastertherapie angewendet werden, bei der die Zehen wieder in die normale Richtung getapet werden. Noch geht es aber ohne. Rosi bekommt zur Zeit eine Salbe und Schmerzmittel, zur Zeit fällt sie nicht mehr so oft.

16.2. Lemmy + (GE)

 

Er wurde immer schläfriger und hatte am Ende keine Kraft mehr, auf der Stange zu sitzen. Statt zu futtern pickte er nur mit geschlossenen Augen im Futternapf. Zuletzt suchte er immer häufiger freiwillig den Volierenboden auf, so dass es nun an der Zeit war, ihn erlösen zu lassen.

15.2. Tweety, Shiva und Löckchen (LÜN)

 

Tweety

Bei Tweety sind wieder zwei neue Zysten gewachsen und das Atmen fällt ihr zeitweise schwer. Bei einer Ultraschalluntersuchung konnte die Größe der Zysten festgestellt werden. 

 

Shiva

Bei Shiva ist das Lipom so weit gewachsen, dass es sie immer mehr einschränkt. Außerdem mag sie nicht mehr richtig fressen und hat bereits Gewicht verloren. 

 

Löckchen

Der Megas- Befall ist, unter der Behandlung mit dem alternativen Medikament, wieder stark angestiegen. Da zu erwarten ist, dass sie von nun an dauerhaft weiterbehandelt werden muss, erhält sie nun ein organschonenderes Mittel. 

12.2. Paul (GE)

 

Er bekam seine zweite Hormonspritze.

9.2. Paul (GE)

 

Da ihm das Antibiotikum wie schon erwartet nicht die nötige Entlastung brachte, bekam er seine erste Hormonspritze, um so das Wachstum seines Hodentumors zu verlangsamen.

3.2. Polly (IBB)

 

Polly zog sich in eine Käfigecke zurück und zeigt Pressversuche, als wenn sie ein Ei legen wollte. Ihr Unterbauch war deutlich geschwollen. Um einer erneuten Legenot vorzubeugen, wurde Polly durch den Tierarzt untersucht. Dieser konnte kein Ei ertasten. Da sie auch in der Praxis Pressversuche zeigt, bekam sie eine Kloakenspülung, welche ohne Komplikationen verlief. Damit Polly hormonell nicht wieder aktiv wird, bekam sie ein leichtes Hormon, welches in den nächsten Wochen noch mehrmals verabreicht wird.

Nach der Kloakenspülung zeigte sie keine Pressversuche mehr und verhält sich ruhig. Sie wird weiterhin gut beobachtet.

2.2. Sammy und Paul (GE)

 

Sammy
Er hatte eine dicke Beule an der Kloake, die sich als Bauchdeckenbruch erwies.

Eine Operation wäre in seinem Alter zu riskant, zumal damit die Enge im Bauchraum durch tumorvergrößerte Organe, die zum Bruch führte, wiederhergestellt würde.
So ist er agiler und "befreiter", aber natürlich auch einem stark vergrößerten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Dann gilt es, sofort zu reagieren und ihn vermutlich auch erlösen zu lassen.

 

Paul
Er hing in letzter Zeit verstärkt am Gitter, was auf Atemprobleme deutete.

Im Kropfabstrich wurde eine geringe Zahl an Bakterien festgestellt, die nun zuerst antibiotisch behandelt wird.

Von einer Besserung ist dadurch aber nicht auszugehen, so dass wohl eine Hormonbehandlung folgen wird, die aufgrund eines früher festgestellten Hodentumors die Probleme lindern sollten.

1.2. Löckchen und Rudi (LÜN)

 

Löckchen

Bei der Kontrolluntersuchung wurden immer noch Megas, Aspergillose und Bakterien festgestellt. Da die vorherige Behandlung bislang keinen Erfolg gebracht hat, bekommt sie nun ein anderes Medikament zur Behandlung der Pilzinfektionen und zur Unterstützung der Verdauung.

 

Rudi

Bei Rudi war die Wachshaut aufgrund der Brutigkeit wieder so angewachsen, dass sie Probleme mit der Atmung bekam. Die Nasenlöcher wurden wieder freigelegt.

31.1. Paul + (IBB)

 

Paul ging es deutlich schlechter. Er hat nichts mehr gefressen und war sehr unruhig. Ständig wollte er aus seinem Käfig und flog auf den Boden. Sein Herzschlag war deutlich gedämpft und er setzte schwarzen Kot ab. Es wurde alles für eine stationäre Aufnahme vorbereitet und der Tierarzt wollte gerade mit der medikamentösen Behandlung beginnen, da schlief Paul für immer ein. Er war sehr zart. er schaffte es nie über 31 Gramm obwohl er gut fraß. Am Ende wog er nur noch 26 Gramm. Er war blind, hatte einen Hodentumor, Megabakterien und ein schwaches Herz. Paul wurde 11 Jahre alt. 

30.1. Paul (IBB)

 

Paul hat gut gefressen aber er war deutlich aufgeplustert und hat sehr viel geschlafen. Es wurde nach Untersuchung von 2 Kotproben ein Befall von Megabakterien festgestellt. Er sollte nun 30 Tage medikamentös behandelt werden und bekam auch einen Schleimhautschutz für den Magen mit.

28.1. Flori + (IBB)

 

Floris Zustand verschlechterte sich weiterhin, er baute immer weiter ab. Um ihn vor dem Ersticken zu bewahren, wurde er um halb drei Uhr morgens in eine nahe gelegene Tierklinik nach gründlicher Untersuchung von seinem Leiden erlöst. 

27.1. Flori (IBB)

 

Floris Zustand verschlechterte sich kontinuierlich. Er bekam plötzlich schwere Atemnot, war verschleimt und wurde den Schleim nicht mehr los. Bei Tierarzt bekam er sofort Sauerstoff und verschiedene Medikamente. Ein Kropfabstrich führte zur Diagnose Hefepilze. Er bekam ein Medikament gespritzt und weitere Medikamente für zu Hause mit. Nach der Sauerstoffgabe und den Medikamenten war sein Zustand soweit stabil, dass er nach Haus durfte. Leider vertrug er das gespritzte Medikament gegen die Hefepilze nicht gut. Er lief unruhig hin und her und fiel immer wieder auf den Rücken, dadurch verschlechterte sich seine Luftnot. 

Als die Wirkung des Medikaments nachlies, wurde er ruhiger und war auch wieder orientiert. Aber er war sehr erschöpt, hatte deutlich Luftnot und war sehr verschleimt.

22.01. Bella und Lemmy (GE)

 

Bella

Am Sonntag hatte sie eine blutige Nase, die sie aber nicht weiter zu beeinträchtigen schien.
Eine Bissverletzung, die ggf. antibiotisch hätte behandelt werden müssen, oder eine Schädigung des Schnabels konnte in der Tierarztpraxis am nächsten Tag ausgeschlossen werden.
Sie scheint einfach abgestürzt und unglücklich mit der Nase aufgekommen zu sein, vielleicht an einem kleinen, hervorstehenden Stück Zweig. Eine weitere Behandlung blieb ihr erspart.

Lemmy
Nachdem er zweimal seine Lieblingsfütterung mit Knaulgras verschlafen hatte und in der Nacht zwei mal mit Panik abgestürzt war, konnte in der Praxis eine Sekundärinfektion ausgeschlossen werden.
Stattdessen soll nun aufgrund der Untersuchung seine Leber unterstützt werden.

22.1. Flori (IBB)

 

Der Zustand vom rechten Bein hat sich leider verschlechtert. Auch im Ruhezustand hält er das Bein hoch. Knie und Unterschenkel sind geschwollen. Der TA konnte leider keine eindeutige Diagnose stellen, woher die Schmerzen und die Schwellung kommen. Eine Athrose, einen Gichtschub und eine Entzündung schließt er aus. Vermutlich stehen die Schmerzen nicht in Verbindung mit der Druckstelle, sondern hängen mit einem Alterungsprozeß im Kniegelenk zusammen. Da Flori schon 2 verschiedene Schmerzmedikamente bekommt, wurde ihm noch eine schmerzlindernde Salbe verordnet, diese wirkt direkt auf den betroffenen Stellen. Bei Bedarf darf er eines der Schmerzmedikamente in häufigerer Dosis nehmen. Flori röchelt und hustet immer wieder und macht Kaubewegungen. Ab und zu läuft eine Flüssigkeit aus dem Schnabel, die säuerlich riecht. Es liegt der Verdacht nahe, dass er nicht nur eine Erkältung hat, sondern Probleme mit dem Kropf. Es kann sein, dass etwas von der aufgenommenen Nahrung und dem Wasser wieder zurückläuft. Dies soll weiter beobachtet werden, da es hierfür ggf. eine Therapiemöglichkeit gibt. Zusätzlich wird noch zweimal am Tag inhaliert und ggf. werden Nasentropfen verabreicht. Flori wird Tag und Nacht betreut. Zur Zeit ist er wieder etwas munterer. Weitere Entwicklungen werden beobachtet. 

 

18.1. Flori (IBB)

 

Flori humpelte stark und hat sein rechtes Beinchen nicht mehr benutzt. Das Knie und der Unterschenkel sind geschwollen und berührungsempfindlich. Die Kruste wurde vom TA entfernt. Seine Schlaf- und Liegeplätze wurden nochmals gepolstert. Da er weiterhin röchelt und hustet, wurde für 7 Tage eine Antibiose verordnet, zweimal am Tag inhaliert er.

15.1. Barney  ( HH )

 

Bei Barney fiel in den letzten zwei Tagen auf , dass er insgesamt etwas ruhiger war und weniger gefressen hat . So wurde er der Tierärztin vorgestellt. Barney hat wieder eine starke Bindehautentzündung auf beiden Augen. Um sicher zu gehen, dass die Mykobakterien nicht nur die Augen , sondern auch systemische Veränderungen verursacht haben , wurde Barney geröngt. Das Röntgenbild zeigte keine der typischen Organveränderungen , so dass lediglich von einem Lokalbefund  an den Augen auszugehen ist . Barney bekommt jetzt für 7 Tage ein Antibiotikum .

15.1. Löckchen (LÜN)

 

Weil bei Löckchen immer noch keine Besserung bei der Megas und Aspergillose- Behandlung eingetreten war, wurde sie aufwendig untersucht. Es wurde ein Kontrastmittel in den Kropf gespritzt und anschließend durch mehrere Röntgenaufnahmen die Weiterverarbeitung kontrolliert. Normal müsste nach einer 1/2Std. etwas im Magen angekommen sein, aber bei Löckchen dauerte es 3 Std. Die Nahrung bleibt zu lange im Kropf und Löckchen hat dadurch einen stark vergrößerten Kropf und Muskelmagen. Wahrscheinlich konnten deshalb die Pilze immer wieder zurückkommen. Der wirkliche Grund für die verlangsamte Nahrungsverarbeitung wurde nicht gefunden. Es konnten aber Engstellen oder Fremdkörper im Darm als Ursache ausgeschlossen werden. Sie erhält nun zusätzlich einige Tage ein Mittel gegen Übelkeit und zur Steigerung der Darmmobilität. 

11.1. Grünhansi + (GE)

 

Auch mit der Trichomonadenbehandlung trat keine Verbesserung ein, Hansi hat nun sogar abgenommen und wirkte sehr schwach.
Die Tierärztin stellte bei intaktem Herz-Kreislaufsystem eine Durchblutungsstörung in den Beinen fest und eine leichte Nierenvergrößerung, die allein aber nicht für seinen Zustand verantwortlich sein konnte.
So schloss sie unter Berücksichtigung auch der Vorergebnisse auf eine Gicht, die in und an den Organen wirkt. Sie sah keine weitere Hilfemöglichkeit für ihn und konnte ihn nur noch von seinem Leiden erlösen.

10.1. Flori (IBB)

 

Durch seine Gicht belastet Flori seine Füße anders, so dass sich hin und wieder kleine Druckstellen bilden. Die Füße werden jeden Tag beidseitig eingecremt. Normalerweise bilden sich an den abgeheilten Druckstellen dann Krusten, die abfallen. Am rechten Fuß wollte sich eine Kruste nun nicht lösen. Flori fing an zu humpeln und stützte sich mit seinem rechten Flügel beim Gehen ab. Die Kruste wurde vom Tierarzt entfernt und dabei wurde auch festgestellt, dass sich schon etwas Eiter gebildet hatte. Flori bekam einen Polsterverband, den er aber nach kurzer Zeit wieder entfernte. Sein Fuß wird nun mehrmals täglich mit einer antibiotischen Salbe versorgt. Seine Schlaf- und Liegeplätze wurden noch einmal gut ausgepolstert. Da Flori auch eine ständige Erkältung hat wird mit ihm 2 x täglich inhaliert. Flori macht alle Behandlungen super mit. Wahrscheinlich wird er auch immer mal wieder ein Antibiotikum benötigen. Er ist schon sehr alt und sein Immunsystem ist sehr angeschlagen. 

8.1. Grünhansi (GE)

 

Am Wochenende hatte sich sein Zustand weiter verschlechtert. Zwar wurde wieder nichts unterm Mikroskop gefunden, da sein Kropfabstrich jedoch auffällig roch, wurde er jetzt verdachtsweise auf Trichomonaden behandelt.

5.1. Grünhansi (GE)

 

Er plusterte und schlief sehr viel. Beim Greifen zeigte er sich deutlich weniger wehrhaft als sonst.
In der mikroskopischen Untersuchung der Kropf- und Kloakenabstriche konnte nichts gefunden werden. Röntgen sollte ihm erst mal erspart bleiben, da nichts auf organische Veränderungen hindeutete.
Vermutet wurde alterbedingt eine allgemeine Schwächephase.

3.1. Löckchen (LÜN)

 

Bei einer erneuten Nachuntersuchung wurden wieder Megas festgestellt. Löckchen muss noch mehrere Wochen weiterbehandelt werden.

2.1. Sophia + ( HH )

 

Am 30.12.2017 fiel Sophia durch leichtes Schwanzwippen auf. Hinzu kam eine leicht Schwellung am Unterbauch. Deshalb wurde Sophia am 2.1.  der behandelnden Tierärztin vorgestellt.  Zur besseren Diagnostik wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt. Auf dieser Aufnahme zeigte sich , das Sophia ein sehr großes Ei mit einer sehr dünnen Schale im Bauch hatte. Da Sophia das Ei so nicht legen konnte , musste Sie sich einem operativen Eingriff unterziehen. Das Ei konnte  nicht durch die Kloake entfernt werden  , weshalb ein Bauchschnitt durchgeführt werden musste. Noch während des Eingriffs erlitt Sophia einen Herzstillstand und konnte nicht wiederbelebt werden

2.1. Flori (IBB)

 

Seit Anfang Dezember hat Flori ja einen Infekt und bekam bereits Antibiotika. Da dieses keine Besserung bewirkte, wurde ein anderes Antibiotikum angeordnet. Ende Dezember hatte er leider einen Rückfall. Er war verschleimt,  hustete viel und war sehr erschöpft. Nach einer erneuten Untersuchung wurde das letzte Antibiotikum wieder angeordnet. Dies bekommt er nun 7 Tage und eine Inhalationslösung sowie auch Nasentropfen. Es geht ihm schon besser, aber er schläft noch viel.

2.1. Stormy (GE)

 

Seit Silvester wurde Stormy sehr stark von einer anderen Henne angegangen, regelrecht bekämpft. Stormy geriet dadurch derart unter Stress, dass sie versuchte sich zurückzuziehen, ihre Augen anschwollen und sie deutlich an Gewicht verlor.

Im Krankenkäfig im Vogelzimmer konnte sie sich etwas erholen. Zum erstmöglichen Termin im neuen Jahr wurde sie dem vogelkundigen Tierarzt vorgestellt, um den Grund festzustellen, warum sie nun plötzlich das Angriffsziel wurde. Bis auf eine einzige Entzündungszelle konnte jedoch nichts gefunden werden.
Versorgt mit Antibiotika sollte sie im Krankenkäfig weiter zur Ruhe kommen, was auch griff. Sie wurde ruhiger und konnte wieder an Gewicht zulegen; nach 3 Tagen ist sie in die Fußgängervoliere umgezogen, wo es entschieden entspannter zugeht. Möglicherweise wird sie nun dort bleiben.