27.3. Pieps und Tweety (LÜN)

Pieps

Pieps wurde geröntgt, da der Verdacht auf einen Hodentumor bestand. Ein Tumor konnte aber nicht festgestellt werden, die Hoden- Vergrößerung hatte wahrscheinlich hormonelle Gründe.

Tweety

Tweety wurde auf die neue Dosierung des entwässernden Medikamentes eingestellt. Zusätzlich wurde sie mit Ultraschall untersucht. Ihre Zyste hat vier große mit Wasser gefüllte Kammern, aus einigen konnte wieder Wasser entfernt werden. 


26.3. Pieps und Tweety (LÜN)

Pieps

Pieps hatte Probleme mit dem linken Fuß, Grund dafür war wahrscheinlich eine Vergrößerung der Hoden. Drei Zehen zeigten nach vorne. Ihm wurde ein Verband angelegt. Er sollte am nächsten Tag zusätzlich geröntgt werden.

Tweety

Tweety hatte wieder Atemnot. Sie wurde stationär aufgenommen, um die Dosierung des entwässernden Medikamentes neu einzustellen.

 


22.3. Niki (GE)

Nach Beendigung seiner Hautpilzbehandlung und der Kur mit Darmbakterien zeigte er sich weiterhin oft matt und flog auch schlechter. Im Kropfabstrich wurden noch immer Kokken festgestellt, so dass er nun antibiotisch behandelt wird.


20.3. Cleo (IBB)

 

Cleo wurde wieder punktiert, diesmal wurden ca. 2 ml Flüssigkeit abgezogen.  Am Bauchdeckenbruch bildet sich weiterhin Fettgewebe. 


13.3. Rosi+ (IBB)

 

Am Morgen wirkte Rosi desorientiert, zeigte starke Gleichgewichtsprobleme, war unruhig und gleichzeitig schläfrig. Nach 4 Stunden nahmen die Symptome langsam ab, sie wurde wieder wacher und fraß auch. In der Praxis war sie wieder munter, so dass eine genaue Diagnose nicht möglich war. Vermutlich hatte sie einen epileptischen Anfall oder eine Hirnblutung. Die nächsten Tage ging es ihr gut. Am dritten Tag kam jedoch wieder ein Einbruch, am Abend besserte sich ihr Zustand wieder. Am nächsten Morgen ging es ihr wieder schlechter, sie zeigte auch großflächige Einblutungen. Nach einen kurzen Krampfanfall verstarb sie. Rosi lebte einige Jahre in der Pflegetelle, sie hatte mehrere schwere Erkrankungen.


12.3. Perla ,Nemo, Kalli+ und Blue+ (HL)

 

Perla

Sie war zur allgemeinen Kontrolle mit, da Sie vermehrt Kotanhaftungen im Kloakenbereich hatte. Ihre Federn im Kloakenbereich wurden gekürzt, so dass nun zukünftig dort kein Kot mehr hängen bleiben sollte.  Ansonsten ist Perla unauffällig, ihre Umfangsvermehrung, die vor 3 Jahren diagnostiziert wurde ist nicht weiter gewachsen, sondern sogar etwas kleiner geworden.

 

Nemo

Nemo fiel durch einen verschlechterten Allgemeinzustand auf. Bei der Untersuchung konnte eine deutlich Umfangsvermehrung ertastet werden. Auf der angefertigten Röntgenaufnahme  wurde die deutlich vergrößerte Leber sichtbar. Nemos Lebertumor hat  trotz einer Lebertherapie an Umfang weiter zugenommen. Die medikamentöse Lebertherapie wurde verändert und teilweise mit einer höheren Dosis angepasst. Es bleibt abzuwarten, ob die Medikamentenumstellung greift, und sich Nemos Allgemeinzustand wieder verbessert.

 

Kalli+

Kallis Xanthom ist seit seinem Einzug in die Lübecker Haltung kontinuierlich gewachsen. In letzter Zeit waren auf dem Xanthom auch kleiner Hautverletzungen zu erkennen, weshalb er zur weiteren Abklärung der Tierärztin vorgestellt werden sollte.

Bereits 2 Tage vor dem Termin bemerkte die Pflegestellenbetreuerin eine wundgescheuerte Stelle vom Xanhom zum linken Bein. Die Diagnose war wie erwartet, dass Xanthom hatte sich bis zum Bein ausgebreitet, und es kamen weitere kleinere Xanthome an anderen Stellen hinzu. Da Kalli ebenso nach körperlicher Anstrengung leicht mit dem Schwanz wippte, musste man davon ausgehen, dass das größere Xanthom im Inneren bereits die Luftsäcke verdrängte. Unter dieser drastischen Verschlechterung und ohne Therapiemöglichkeit, wurde Kalli noch in der Praxis von seinem Leiden erlöst.

 

Blue+

Blue wurde der Tierärztin zur Kontrolle vorgestellt, da sein Verhalten auffällig war. Er fraß und trank normal, hing aber vermehrt teilnahmslos am Volierengitter. Des weiteren wurde am Vorabend ein leichtes Atemgeräusch festgestellt. Sein Sehvermögen auf dem linken Auge hat sich weiter verschlechtert. Um die Atemgeräusche abklären zu können, wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt. Blues Hodentumor hat an Umfang zugenommen und die inneren Organe verdrängt, was die Atemgeräusche verursacht hat. Die Summe seiner vielen Erkrankungen, zusammen mit dem verschlechtertem Allgemeinzustand und der Atemnot machten wenig Hoffnung für einen Therapieversuch. Deshalb wurde auch Blue erlöst, um ihn ein weiteres Leiden zu ersparen.


8.3. Cleo und Rosi (IBB)

 

Cleo

Sie mußte erneut punktiert werden, diesmal wurden ca. 5 ml blutige Flüssigkeit abgezogen. Der Bauchdeckenbruch verändert sich, an den Rändern bildet sich Fettgewebe. Sie zeigt wieder Probleme beim Kotabsatz,  es bleibt immer ein Rest Kot im Körper, der ausmassiert werden muß. Sie bekommt nun wieder das Medikament zur Anregung der Darmtätigkeit.

 

Rosi

Rosi kratzt und rupft sich wieder stark. Es wird ein Therapieversuch mit einer Kombination aus einem oralen Medikament gegen die Pilzerkrankung und Salbe mit Cortison gestartet. Schon nach der 3. Versorung mit der Salbe an den gerupften Hautstellen ist eine deutliche Verbesserung zu sehen. Sie ist viel munterer, kratzt sich nur noch wenig, frisst viel besser und stitzt wieder unter ihren Freunden.

 


07.03. Fräulein Knusper, Hanni und Emil (HAN)

 

Fräulein Knusper

Die Entzündung der Fußlederhaut heilt langsam ab. In allen Gelenken wurden allerdings diverse Arthrosen festgestellt. Zur Linderung bekommt sie nun ein entzündungshemmendes Schmerzmittel.

Der vermeintliche Pendelkropf fühlt sich sehr derbig an, es besteht keine Verbindung zum Kropf. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um eine Fettgewebsnekrose oder eine Entzündung des Unterhautfettgewebes. Da diese Hautveränderungen schlecht heilen und Frl. Knsuper schon eine ältere Dame ist, muss zukünftig das Narkoserisiko gegenüber der Beeinträchtigung durch die Umfangsvermehrung abgewogen werden.

 

Hanni

Hanni fiel durch zunehmende Ruhe auf. Nach einer Auseinandersetzung mit einer ranghöheren Henne ist ihr ein Stück des Schnabelhorns weggebrochen, was an ihrer schlechten Hornqualität liegt. Ob diese wiederum an ihrer Virenerkrankung liegt, bleibt zweifelhaft. Es können auch Organschädigungen dahinter stecken. Sie soll erstmal vermehrt mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden. Gegebenfalls wird bei ausbleibender Verbesserung ein Röntgenbild angefertigt.

Außerdem hat Hanni einen wohl gutartigen Tumor an der Kloake, der entfernt werden soll, sollte er beim Kotabsatz stören.

 

Emil

Vermutlich sind Arthrosen, v.a. in der Hüfte, die Ursache für Emils veränderten Gesichtsausdruck. Er bekommt nun einen Entzündungshemmer und darf bei Bedarf auch ein starkes Schmerzmittel bekommen.


6.3. Pups, Tweety und Rudi (LÜN)

 

Pups

Pups ist sehr ruhig und sitzt häufiger in der Voliere als sonst. Wahrscheinlich hat er Probleme mit dem Herzen und erhält nun unterstützende Medikamente.

 

Tweety

Tweety wurde zur Nachkontrolle vorgestellt. Die entwässernden Medikamente haben sehr gut angeschlagen.

 

Rudi

Rudis Wachshaut war wieder so weit gewachsen, dass die Nasenlöcher freigelegt werden mussten.

Ausserdem konnten ihre neurologischen Störungen mit Medikamenten und Übungen wieder verbessert werden.


4.3. Ursel (IBB)

 

Ursel bekam ihre 5. und letzte Antibiotikaspritze und wird nun auf eine orale Therapie umgestellt. Diese dauert noch 3 Wochen.


2.3. Flöckchen (IBB)

 

Am Morgen setzte Flöckchen blutigen Kot ab. Sie wirkt schläfrig, an den Tagen vorher hat sie Eier gelegt und brütet nun auf Kunsteiern. Es stellte sich heraus, dass sie eine Legenot hatte, das Ei war zu groß und sie konnte es nicht alleine legen. Es wurde zerkleinert und fachgerecht entfernt. Flöcken hat den Eingriff gut überstanden und danach noch problemlos 2 weitere Eier gelegt.

 


2.3. Paulchen (GE)

 

Seit dem frühen Morgen krampfte er im Minutentakt; es zog ihn dabei ruckartig immer wieder nach hinten weg und von den Füßen, so dass er auch mehrfach abstürzte.
Die Vermutung auf eine neurologische Störung bestätigte sich nicht. Stattdessen deuteten der Tastbefund und Röntgenaufnahmen auf stark verdichtete Nieren hin; vermutlich hat er das mit Jod angereicherte Wasser verweigert und seit vier Tagen nichts getrunken.
Er bekam eine Infusion, sein Zustand besserte sich umgehend, und auf das jodierte Wasser wird nun verzichtet.
Später soll überlegt werden, wie es mit seinem Schilddrüsenproblem weitergeht.


27.2. Ursel und Cleo (IBB)

 

 

Ursel

Ursel bekam die 4. Antibiotikaspritze. Es geht ihr soweit gut.

 

Cleo

Cleo wurde erneut am Bauchdeckenbruch punktiert. Es wurden 4 ml Flüssigkeit abgezogen. Versuchsweise wird das Medikament ausgelassen, welches die Darmtätigkeit anregt. Zur Zeit setzt sie selbständig Kot ab. 


26.2. Paulchen, Niki und Urmel (GE)

Paulchen
Beim Sortieren der Federn an der rechten Körperseite machte Paulchen deutliche quietschende Geräusche.
Der Tierarzt ging von einem Schilddrüsenproblem aus und verabreichte Paulchen Jod, welches er auch weiter übers Trinkwasser bekommen sollte. Die Geräusche ließen umgehend nach.

Niki
Er war schon eine Woche in der Behandlung gegen seinen Hautpilz und wirkte sehr abgemagert. In den Abstrichen fanden sich viele Bakterien, die sich im Labor als Staphylokokken erwiesen.
So hätte Niki antibiotisch behandelt werden müssen. Da sich dies nicht mit dem Funghizid verträgt, werden stattdessen seine Darmbakterien gestärkt.

 

Urmel

Die Übergabe des Neuzugangs fand direkt beim Tierarzt statt, der auch grünes Licht für den Einzug in den Schwarm gab.
Es wurden allerdings ein paar Megas gefunden, so dass es künftig Thymian übers Trinkwasser gibt. Eine intensivere Behandlung ist vorerst nicht nötig.


23.2. Ursel (IBB)

 

Ursel bekam die 3. Antibiotikaspritze.


20.2. Cleo (IBB)

 

Einen Tag später platzte die Wunde auf und Wundwasser lief heraus. Sie wurde nun genäht. Cleo hat alles tapfer mitgemacht und macht soweit einen zufriedenen Eindruck. Ihr Gewicht hat sich weiter um 5 g reduziert, so daß sie in zwei Tagen 12 g verloren hat. Sie wiegt nun 45g, der Bauchdeckenbruch ist nun deutlich kleiner. 


19.2. Cleo (IBB)

 

Der Allgemeinzustand von Cleo war gut aber ihr Gewicht lag wieder bei 57 g.  Der Bauchdeckenbruch war sehr geschwollen. Die Untersuchung ergab, dass sich im Bauchdeckenbruch Wasser angesammelt hatte. Um die genaue Ursache der Wasseransammlung fest zu stellen müsste sie operiert werden, sie ist aber nicht narkosefähig und würde eine OP wahrscheinlich nicht überleben. Da erkennbar war, dass Eierschalenreste und Eireste im Uterus schwimmen. Die Haut wurde etwas aufgeschlitzt, da so dass Eireste und Eierschalenreste entfernt wurden und wieder Wundwasser ablaufen konnte. Anschließend wurde die Haut und der Bauchdeckenbruch mit einem Hautkleber versorgt. Sie bekommt nun eine paar Tage ein Antibiotikum. An Gewicht hat sie 7 g verloren.

9.2. Jonny+ und Ursel (IBB)

 

Jonny+

In den ersten 2 Wochen machte Jonny einen guten Eindruck, er war aufgeweckt und aktiv. Plötzlich und rasend schnell baute er jedoch innerhalb weniger Stunden total ab. Seine Füße zeigten eine bläuliche Färbung und seine Beine gehorchten ihm nicht und er fraß auch nicht mehr. Er wurde stationär aufgenommen, er wog nur noch 29 g. Es stellte sich heraus, dass er einen massiven Befall von Megabakterien hatte. Auf dem Röntgenbild sah man eine stark vergrößerte Leber und eine Entzündung am Ende der Wirbelsäule. Es wurde zusätzlich noch eine Lungenentzündung vermutet. Diese vielen Erkrankungen haben ihn so stark geschwächt, daß er in den Abendstunden verstarb.

 

Ursel

Durch den engen Kontakt zu ihrem verstorbenen Partner Jonny bekommt sie zur Zeit eine Antibiotikabehandlung. 


8.2. Cleo (IBB)

 

Cleo bekam ihr 4. Hormonspritze.  Ihr Gewicht nimmt weiter zu, sie lagert weiter Wasser ein. Von der Lunge her hörte sie sich gut an aber der Bauchdeckenbruch ist sehr gefüllt. Sie bekommt weiterhin 6x täglich Medikamente.

 


1.2. Cleo, Jonny und Ursel (IBB)

 

Cleo

Damit Cleo nicht immer wieder brutig wird, bekam sie ihre 3. Hormonspritze. Durch Wassereinlagerung nimmt sie immer an Gewicht zu. Sie bekommt 6x täglich Medikamente, zur Entwässerung, für das Herz- Kreislaufsystem und gegen Schmerzen.

 

Jonny

Neuzugang Jonny wurde mit Partnerin Ursel zum Eingangsheck gebracht. Beide kommen aus eine Massenhaltung und sind die letzten überlebenden Wellis. Jonny wird auf ca. 4 Jahre geschätzt. Mit 31,4g ist er recht zierlich. Er hat Ahtrosen in den Füßen und Schultergelenken, Wirbelsäule und seine auch beine und Füße zeigen ein schiefes Wachstum. Alles deutet auf Rachitis hin. Er ist flugunfähig. Außerdem hat er einen starken Milbenbefall an den Augen, am Schnabel und an den Füßen, daher bekommt er eine Milbenbehandlung. Trotz allem macht er einen munteren Eindruck.

 

Ursel

Sie wird auch auf ca. 4 Jahre geschätzt. Ihr Allgemeinzustand scheint recht gut zu sein und mit 50,5g ist sie recht füllig. Ursel hat nur einen leichten Milbenbefall. Beide wurden auch entwurmt und bekamen Medikamente gegen verschiedene Parasiten. Die Milbenbehandlung wird in der Pflegestelle noch 2x wöchentlich wiederholt. Beide sind wegen des Milbenbefalls in Quarantäne.


1.2. Hellir (HAN)

 

Hellirs Auge wurde nachuntersucht und er wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Alle Abstriche waren unauffällig und die Kopfverletzung ist vollständig abgeheilt. Das linke Auge ist etwas eingesunken und auch das rechte Auge zeigt keinerlei Reaktion auf starken Lichteinfall.


28.1. Tweety (LÜN)

Bei der Nachuntersuchung konnte eine von Tweetys Zysten ausgedrückt werden. Bei der Größeren ist das leider nicht mehr möglich. Das entwässernde Medikament ist aber gut angeschlagen und soll weiter eingenommen werden. Insgesamt geht es ihr trotzdem gut.


21.1. Cleo (IBB)

Cleo konnte selbstständig keinen Kot absetzen. Es wurde eine Kloakenlähmung diagnostiziert, die durch den Bauchdeckenbruch verursacht wurde. Sie bekommt nun ein Medikament, dass die Darmtätigkeit anregt. Mittlerweile setzt sie nun selbstständig kleine Kothäufchen ab aber der restlichen Kost muss heraus massiert werden. Sie lässt dies geduldig über sich ergehen und ist danach entspannt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Kloake sich erholt und sie in einiger Zeit wieder ganz alleine Kot absetzen kann. Ihr Allgemeinzustand ist sehr viel besser, sie frisst gut und ist viel aktiver.


21.1. Lizzy (HL)

Lizzy plusterte bereits am Samstag sehr stark und war ungewöhnlich ruhig. Nach Absprache mit der Tierklinik wurde deshalb versucht, Lizzy über das Wochenende mit Medikamenten zu stabilisieren.

Am Montag wurde Lizzy sofort der behandelnden Tierärztin vorgestellt. Aufgrund ihrer bekannten Vorerkrankungen wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt, auf der zum einen ein starker Arthroseschub in den Flügelgelenken und zum anderen mehrere Tumore sichtbar waren. Dabei war der Tumor an der Wirbelsäule wohl am gravierendsten, vermutlich drückte er schon leicht auf das Rückenmark. Somit waren die Erfolgsaussichten einer Therapie unter Einbeziehung der sekundär Erkrankungen als aussichtslos zu bewerten. Lizzy wurde daraufhin noch in der Praxis erlöst.


17.1. Flecki, Otti und Pytti (HH)

Flecki

Flecki wurde nochmal zur Kontrolle der Tierärztin vorgestellt. Kotprobe und Kropfspülprobe blieben ohne Befund. Er ist lediglich etwas übergewichtig . Am Unterbauch wächst ein zweites Lipom, beide Lipome sollen weiter gut beobachtet werden.

 

Otti

Bei Otti ist die Polyoma und PBFD gerade aktiv; d.h. Sie verliert gerade am Rücken und im Bauchbereich alle Federn. Deshalb wird Sie nun zukünftig mit einem Präparat zur Immunstimulanz versorgt. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Gefieder wieder vollständig erneuern wird. Da sich in der Bürzeldrüse wieder Sekret angesammelt hatte, wurde diese auch gleich mit entleert. Dieses kann zukünftig von der Pflegestellenbetreuerin selbstständig  erledigt werden. Trotz des akuten Polyoma/PBFD Schubes hat Otti erfreulicherweise 2gr zugenommen.

 

Pytti

Pytti wurde der Tierärztin vorgestellt, das Sie einen sehr schlappen Eindruck machte und eine weiche Schwellung am Unterbauch tastbar war. Da bei Pytti alle bisherigen Versuche mit Hormonen die Dauerbrutigkeit zu unterbinden nicht erfolgreich waren, wurde ihr nun ein Hormonchip implantiert. Zudem wurde bei der Untersuchung von der Tierärztin Kot aus massiert, so dass von einer Entzündung des Legedarmes auszugehen ist. Pytti wird nun für 7 Tage mit einem Antibiotikum behandelt.


15.1. Cleo und Karlchen (IBB)

Cleo

In den letzten Tagen war Cleos Zustand sehr kritisch. Sie war erschöpft, kurzatmig und wollte nicht fressen. Sie wurde mit Brei gegüttert und brauchte viel Betreuung. Da sie in einem so schlechten Zustand war, wurde auf die 3. Hormonspritze verzichtet, das hätte sie körperlich nicht verkraftet. Sie wurde in der Praxis mit Brei und Infusionen versorgt. Ihr geht es nun viel besser, sie frisst wieder alleine und auch der Bauchdeckenbruch wird kleiner.

 

Karlchen

Er zeigte eine Schonhaltung und belastete seinen linken Fuß nicht mehr richtig. Da er eine Zehfehlstellung hat, wurde beim letzen Besuch ein Tape angelegt. Dieses wurde nun entfernt, dabei zeigt sich, dass der Fuß rot, geschwollen und heiß war. Es wurde ein schwerer Athroseschub diagnostiziert. Karlchen bekommt nun ein zweites Schmerzmedikament. Die Rötung, Erwärmung und Schwellung sind zurück gegangen und er ist auch schon wieder aktiver. 


14.1. Tweety (LÜN)

Tweety hat einen Abszess an der Bürzeldrüse und sie hatte wieder Probleme mit der Atmung. Außerdem hat sich wieder Wasser in den Zysten gesammelt, was aber aufgrund von Verhärtungen nicht entfernt werden konnte. Sie erhält nun ein entwässerndes Medikament.


11.1. Pietro (HAN)

 

Bei dem Eingangscheck wurde eine riesige Zyste mit zwei Kammern festgestellt. In der oberen befindet sich eine feste, fast knochenharte Masse. Das rechte Bein ist unterhalb des Knies amputiert und auch das Becken scheint mehrfach gebrochen. Der Muskelmagen wird nach oben verdrängt. Ein Tumor kann nicht ausgeschlossen werden.

Mit seinen 29 Gramm ist er sehr leicht. Er soll weiter beobachtet werden und es sollte ein Kontrastmittelröntgen angeschlossen werden, falls es ihm schlechter geht. Zunächst soll er aber erstmal ankommen und regelmäßig gewogen werden.


9.1. Cleo, Flöckchen und Waldi (IBB)

Cleo

Ihr Allgemeinzustand hatte sich nicht verbessert, sie war schlapp, ruhig, kurzatmig und fraß sehr schlecht. Der Bauchdeckenbruch hatte sich etwas verkleinert aber sie hatte deutliche Rasselgeräusche beim Atmen durch angestautes Wasser in der Lunge. Das Medikament zum Entwässern bekommt sie nun 6x täglich und das Herz-Kreislaufmedikament 3x täglich. Sie bekam außerdem die 2. Hormonspritze, eine 3. ist in einer Woche geplant.

 

Flöckchen

Flöckchen bewegte sich unkoordiniert und fiel oft auf den Boden. Außerden hatte sie in den letzten Tagen 5 Eier gelegt. Die Eier wurden gegen Kunsteier ausgetauscht, damit sie brüten darf. Bei der Kontrolluntersuchung machte sie einen guten Eindruck, sie hatte die Legephase gut überstanden. Ein Calziummangel besteht nicht. Ihre unkoordinierten Bewegungen zeigte sie auch bei der Untersuchung, es wird vermutet, dass sie noch nicht verstanden hat, dass sie nun Fußgänger ist und nicht mehr fliegen kann. Da sie erst seit kurzer Zeit flugunfähig ist, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sie verstanden hat, dass sie nicht mehr fliegen kann.

 

Waldi

Über Weihnachten hatte Waldi einen akuten Athroseschub. Er bekommt deswegen schon längere Zeit ein Schmerzmittel. In der letzten Zeit machte er auch einen müden und schlappen Eindruck.  Bei der Untersuchung wurde auch die Bürzeldrüse kontrolliert, da er dort im letzten Jahr einen Bürzeldrüsentumor und einen Abzess hatte. Den Athroseschub hat er gut überstanden und auch die Bürzeldrüse ist gut verheilt. Beim Abhören zeigte sich jedoch ein schwaches Herzgeräusch, er bekommt nun täglich ein Medikament zur Unterstützung von Herz und Kreislauf. Waldi ist nun etwas munterer und aktiver.


7.1. Rudi (LÜN)

Rudi hat stark an Gewicht verloren und sie war sehr ruhig. Außerdem sind ihre neurologischen Ausfälle schlimmer geworden. Der Kloaken- und Kropfabstrich blieb ohne Befund.


2.1. Räppelchen und Hardy (GE)

Räppelchen
Sie musste zur Verbandsabnahme und Wundkontrolle. Ihr Fuß verheilt gut, sie hat den Verband auch in Ruhe gelassen.

 

Hardy
Er hatte nun seine Eingangsuntersuchung mit unauffälligen Befunden. Der von der Vorbesitzerin genannte Bruch eines Beins konnte nicht festgestellt werden, stattdessen wird von einer Querschnittslähmung ausgegangen, die anhand der bekannten Vorgeschichte ggf. tumorös bedingt ist. Das könnte auch seine propellernden Schwanzbewegungen bei Aufregung erklären.


2.1. Cleo (IBB)

Der Bauchdeckenbruch hat sich in den letzten Wochen stark vergrößert und zeigt Einblutungen. Außerdem hatte sie Probleme beim Atmen. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sich der Bauchdeckenbruch deutlich vergrößert hat und ein Gefäß geplatzt war, so dass es zu Einblutungen kam. Beim Abhören zeigt sie deutliche Rasselgeräusche der Lunge. Sie bekam ein Hormon gespritzt, um den Bruch etwas zu verkleinern und um zu verhindern, dass sie brutig wird. Dieses Hormon soll in einer Woche nochmal gespritzt werden. Die Medikamentengabe wurde erhöht, sie bekommt nun zusätzlich Mittags noch eine Gabe Schmerzmittel und auch das Medikament zum Entwässern darf sie nun mehrmals täglich bekommen.