28.6 Nemo und Lou (HL)

 

Nemo

Obwohl Nemo keine eindeutigen Symptome zeigte, war er Verhaltensauffällig und wurde deshalb der Tierärztin vorgestellt. Bei der Untersuchung wurde eine Umfangsvermehrung ertastet, die durch ein Röntgenbild abgeklärt wurde. Bei Nemo konnte so ein großer Lebertumor diagnostiziert werden. Zurzeit wird Nemo mit einem Schmerzmedikament behandelt, und die Leber wird mit einer Mischung verschiedener Leberschutzmedikamente unterstützt. Sollte sich Nemo vom Allgemeinzustand verschlechtern, muss über die Therapiemöglichkeiten neu beraten werden.

 

Lou

Am Vorabend fiel bei Lou eine linksseitige Lähmung der Zehen und des Zehengrundgelenkes auf.

Lou wurde deshalb untersucht und vorsichtshalber auch geröntgt. Es wurde auch hier leider ein kleiner Tumor diagnostiziert, der dicht an der Wirbelsäule liegt, und vermutlich für die Teillähmung verantwortlich ist. Lou wird mit einem Schmerzmedikament versorgt. Wie schnell der Tumor wachsen wird, kann nicht prognostiziert werden . Ob und wie schnell die Lähmung fortschreitet, muss abgewartet werden.


27.6. Rosi und Karlchen (IBB)

 

Rosi

Rosi war noch einmal zu einer Kontrolluntersuchung wegen ihrer Hautinfektion. Die Fettsalbe wurde in den letzten Tagen weggelassen, da Rosi sie nicht tolerierte und deshalb viel gekratzt hat. Rosi ist nun deutlich entspannter, sie kratzt nicht mehr so oft. Sie nimmt wieder am Schwarmleben teil und neue Federn kommen langsam durch.

 

Karlchen

Karlchen ist ein ca. 3jähriger Hahn. Er kam als Notfall in die Pflegestelle Ibbenbüren. Obwohl er noch so jung ist, die dies bereits sein 6. Zuhause. Er wohnte immer mit gesunden, fitten Artgenossen zusammen und wurde von diesen gemobbt. Da er sehr zurückhaltend und schüchtern ist, zog er sich immer mehr zurück.

Karlchen kann nicht fliegen, er hatte durch einen Flugunfall wohl eine Flügelfraktur, die nicht operativ behandelt werden konnte. Bei der Eingangsuntersuchung zeigte sich aber auch, das beide Flügel steif sind. Er ist ein ruhiger und lieber Welli, der ersteinmal Vertrauen zu seinen neuen Freunden aufbauen muss. 


26.6. Theo (LÜN)

 

Bei Theos Abszessen am Rücken handelt es sich wahrscheinlich um Federbalgzysten. Eigentlich müsste er operiert werden, was aber wegen seines schlechten Allgemeinzustandes nicht möglich ist. Bei der Nachuntersuchung wurde festgelegt, dass er zunächst weiter beobachtet werden soll. 


21.6. Pippilotta und Luki + (HAN)

 

Pippilotta

Pippilotta fiel weiterhin durch anhaltende Müdigkeit auf, die durch regelmäßige Infusionen nur gerinfügig verbessert wird.

Der Test auf Circoviren fiel positiv aus. Ihre Organwerte sind erstaunlich gut. Zukünftig soll sie leberunterstützende pflanzliche Präparate bekommen und so stressfrei wie möglich leben können.

 

Luki +

Luki wurde wegen der bevorstehenden Flügelamputation in der Tierklinik stationär aufgenommen und auf den Eingriff vorbereitet. Die Operation verlief gut und ohne Komplikationen. In der Aufwachphase kam es zum Atemstillstand und Luki verstarb nach erfolglosen Reanimationsversuchen.


19.6. Polly + (IBB)

 

Zum Wochenende hin verschlechterte sich Pollys Zustand plötzlich. Am Vorabend plusterte sie plötzlich stark und machte einen erschöpften Eindruck. Sie versuchte zu fressen, erbrach aber nach kurzer Zeit wieder. Ihr Bauch war hart und schien zu schmerzen. In der Nacht war sie ruhig mache aber einen erschöpfen Eindruck. Am Morgen plusterte sie wieder stark und lag flach in einer Ecke. Sie wurde stationär aufgenommen. Dort war sie durch Medikamentengabe tagsüber stabil. Am Abend verschlechterte sich ihr Zustand, ihr Kreislauf brach zusammen und sie verstarb.


19.6. Theo (LÜN)

 

Theos Abszesse am Rücken hatten sich entzündet. Bei der Untersuchung wurde sehr viel Eiter herausgedrückt und es hat stark geblutet. Die Stellen werden mit einer Salbe behandelt und er muss in ein paar Tagen wieder kontrolliert werden.


18.6. Sammy (GE)

 

Er entlastete immer wieder sein rechtes Bein und wirkte zunehmend lustlos. Nicht immer schaffte er den Flug über die 2-Meter-Distanz zwischen den Volieren, während seine Beule durch den Bauchdeckenbruch weiter gewachsen war.
Im Tastbefund war eine dicke Verknotung im Bauchinneren fühlbar, die den Verdacht auf einen stetig wachsenenden Nierentumor erhärtete.
Da er noch viel Lebenswillen zeigte, sollte er noch die Chance auf weitere unbeschwerte Tage erhalten und bekommt deshalb nun täglich Schmerzmittel. Diese belasten die Nieren zusätzlich, aber es gibt keine andere lebenserhaltende Option für ihn.


15.6. Rosi und Polly (IBB)

 

Rosi

Rosi leidet an einer Hautinfektion auf dem Rücken und Nackenbereich. Sie bekam bereits ein Pilzmittel und eine Salbe. Eine Halskrause hat sie nicht toleriert. Im betroffenen Bereich rupft sie sich die Federn aus und kratzt sich. Sie ist immer noch unruhig und macht einen nervösen und unglücklichen Eindruck. Die Nachuntersuchung ergab, dass die Infektion abgeklungen ist. Die Haut hat sich gut erholt aber die neuen Federn lässt sie nicht durchkommen. Sie wehrt sich stark gegen die Behandlung mit der Fettsalbe. Sie wird weiter beobachtet und die nächsten Tage noch einmal zur Untersuchung gebracht.

 

Polly 

Polly wurde wegen eines Bauchdeckenbruchs vor ein paar Wochen am Bauch punktiert, ihr wurden ca. 3 ml einer gelben Flüssigkeit abgezogen und es bestand der Verdacht, dass  sie eine Lebererkrankung hat. Der Bauchdeckenbruch macht bei der heutigen Untersuchung einen guten Eindruck, sie musste nicht mehr punktiert werden. 


11.6. Pippilotta (HAN)

 

Pippilotta wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Kot und Kropfabstrich sind unauffällig und auch ihr Ernährungszustand ist zufriedenstellend. In der Fußlederhaut hat sie Entzündungen, die aber durch veränderte Sitzmöglichkeiten wieder abheilen. Ihre schlechte Befiederung lässt sich durch eine Infektion mit Polyoma- oder Circoviren erklären.


9.6. Blue (HL)

 

Bei dem abendlichen Futter- und Wasserwechsel am 8.6. blieb Blue, entgegen aller Gewohnheit, am Boden sitzen. Am Morgen fand die Pflegestellenbetreuerin Blue aufgeplustert und teilnahmslos, sowie mit geschlossenen Augen in der Voliere auf. In der Notfallsprechstunde stellte man schnell fest, das Blue auf dem rechten Auge bereits ganz erblindet ist, und das linke Auge eine beginnende Eintrübung der Linse aufweist. In Narkose wurde Blue geröntgt, und zudem wegen der leichten Dehydrierung mit einer Infusion versorgt. Als Zufallsbefund zeigte sich eine Umfangsvermehrung im Bereich der Hoden, sowie eine leichte Veränderung des Lebergewebes. Blue wird für 7 Tage mit einem Antibiotikum behandelt, und bekommt zusätzlich wegen der bekannten und sich stetig verschlechternden Arthrose bei Bedarf ein Schmerzmedikament.


8.6. Keanu und Henry + (HAN)

 

Keanu

An Keanus Flügeln klebte getrocknetes Blut und er wirkte etwas matt. Auf dem Röntgenbild konnte eine Fraktur des linken Schultergürtels mit beginnender Knochenauflösung festgestellt werden und extreme Verkalkungen der Flügelspannhaut, die wohl zu Verkürzungen der Bindegewebsstrukturen und so mechanisch zu einer Flugunfähigkeit geführt haben. Durch die Art und Weise wie er fällt und wie er die Flügel momentan koordiniert, kann eine neurologische Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Keanu hat an beiden Schultergelenken Entzündungen in der Haut, die zu den Blutungen geführt haben. Im Bauchraum konnte keine Flüssigkeit gefunden werden und auch die Organe sind in einem guten Zustand.

 

Henry +
Er fiel plötzlich mit extremer Atemnot nach Aufregung auf. Die Tierärztin konnte nur symptomatisch behandeln, da weiterführende Untersuchungen aufgrund der akuten Atemnot und hohen Außentemperaturen wegen einer Kollapsgefahr nicht durchführbar waren. Seine Atmung stabilisierte sich auch durch das entwässernde Medikament, aber das wohl zugrundeliegende Herzproblem führte dennoch zum Tod.


8.6. Fienchen und Kalli (HL)

 

Fienchen

Fienchen wurde zur Eingangsuntersuchung und Kontrolle der veränderten Wachshaut der behandelnden Tierärztin vorgestellt. Die Eingangsuntersuchung hat Sie gut überstanden.  Sie ist lediglich etwas übergewichtig. Zum Untersuchungszeitpunkt war Fienchen extrem brutig, was sich auch an der Wachshaut deutlich abzeichnete. Fienchen hat eine Hyperkeratose, was aber zur Zeit keiner weiteren Behandlung bedarf.

 

Kalli

Kalli wurde noch von der Vorbesitzerin in der Tierarztpraxis vorgestellt. Dort wurde eine Xanthomatose diagnostiziert und eine OP empfohlen. Deshalb wurde Kalli nach seinem Einzug nochmals der Tierärztin vorgestellt, um ein genaueres Bild der Xanthomatose zu erhalten. Nach Begutachtung und Diagnostik der angefertigten Röntgenaufnahme wurde von einer OP dringend abgeraten. Kallis Xanthom hat sich bereits um die hintere Wirbelsäule ausgedehnt, so das der Muskelmagen bereits leicht vorgelagert ist. Aufgrund der Ausmaße ist die Prognose einer OP als schlecht bis sehr schlecht.Zur Zeit braucht Kalli nicht mit Medikamenten versorgt werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich die offene Stelle am Rücken von alleine schließt. Kalli hat seit seinem Einzug die offene Stelle am Rücken in Ruhe gelassen, so das diese zur Zeit nicht mehr blutet und am abheilen ist.


8.6. Frl.Grün (HH)

 

Frl. Grün wurde erneut zur Kontrolle des Schnabelbruches und des veränderten Kotabsatztes der Tierärztin vorgestellt. Da die Kotuntersuchung unauffällig war, wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt. Dabei stellten sich ausgeprägte Arthrosen an den Knie- und Fußgelenken dar, wobei sich die Arthrose im verkrüppelten Füßchen extrem verschlechtert hat. Frl. Grün muss nun dauerhaft mit einem Schmerzmedikament behandelt werden. Der Schnabelbruch verheilt insgesamt zufriedenstellend, wobei Sie zukünftig engmaschig Kontrolliert wird, da ein tumoröses Geschehen nicht ausgeschlossen werden kann.


28.5. Mr. Green + (GE)

 

Aus seiner gelegentlichen Kopfschiefhaltung wurde ein dauerhafter Zustand mit deutlichen Gleichgewichtsstörungen. Er hatte so kaum noch Orientierung, fand das Futter ohne Hilfe nicht und musste Wasser mit der Spritze zugeführt bekommen.
Beim Narkoseröntgen des Kopfes wurde ein Tumor im Bereich des rechten, bereits blinden Auges festgestellt, der sich mit Kalkzubildungen bis in den Kiefer und ans Innenohr ausweitete.
Da nicht eindeutig gesagt werden konnte, ob er Schmerzen und in welchem Ausmaß er sie empfindet, und da eine Operation aussichtslos war, wurde er erlöst.


26.5. Pieps und Löckchen (LÜN)

 

Pieps

Pieps hat Schwierigkeiten sein Füßchen zu belasten. Es wurde Arthrose diagnostiziert, Pieps erhält zunächst Schmerzmittel. 

 

Löckchen

Ein weiterer Kontrolltermin, wegen Durchfall, zeigte weniger Megas. Löckchen geht es auch insgesamt viel viel besser. 


22.5. Frl. Grün (HH)

 

Frl. Grün musste aufgrund einer Schnabelverletzung in der Tierarztpraxis vorgestellt werden.

Das Schnabelhorn ist rechtsseitig gebrochen, so das lediglich die linke Hälfte noch fest mit der Knochenplatte und der Wachshaut verbunden ist. Da Frl. Grün durch den Blutverlust akute Kreislaufprobleme bekam, wurde Sie in der Praxis mit einer Infusion und einem Schmerzmedikament versorgt. Zusätzlich wurde Sie anschließend per Kropfsonde gefüttert.

Alles in allem ist die Prognose recht gut, das Schnabelhorn sollte ohne Probleme nachwachsen.

Frl. Grün wird auch weiterhin zu Hause mit einem Schmerzmedikament versorgt, und per Kropfsonde ernährt, da Sie zur Zeit nicht selbstständig frisst.


18.5. Rudi, Minnimaus und Pieps (LÜN)

 

Rudi

Rudis Wachshaut war wieder so weit angewachsen, dass ihre Nasenlöcher freigelegt werden mussten.

 

Minnimaus

Minnimaus hat abgenommen und zeigte starkes Hungergefühl. Sie hat aufgrund ihrer schlechten Befiederung einen erhöhten Energieverbrauch um ihre Körpertemperatur halten zu können. Sie muss zugefüttert werden.

 

Pieps

Pieps war in letzter Zeit sehr ruhig und hatte Schwierigkeiten mit der Mauser. Bei der Untersuchung konnte aber keine Auffälligkeit festgestellt werden.


18.5. Jodocus, Mr. Green und Blauhansi

 

Jodocus

Bedingt durch seine Hüftfehlstellung liegt er oft auf seinen Beinen. Der Ring scheint ihn dabei gelegentlich zu stören, so dass er entfernt wurde.

 

Mr. Green
Eingangsgecheckt war er schon durch die Behandlungen beim Vorbesitzer, nun sollte er in der Taubenklinik einfach bekannt gemacht werden.

 

(Blau-) Hansi
Mit der letzten Mauser war sein Großgefieder so weit nachgewachsen, dass die langen Schwungfedern ihn beim Laufen und Klettern wieder stark behinderten. So wurden ihm die Federn entsprechend gekürzt.


16.5. Waldi und Rosi (IBB)

 

Waldi

Waldis Tumor war abgefallen. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß ein Gang der Bürzeldrüse zugewachsen ist, daher kann er die Bürzeldrüse nur noch teilweise entleeren. Dies wird nun ca. alle drei Monate gemacht, dabei wird auch gleich untersucht, ob sich neue Tumore gebildet haben.

 

Rosi

Die Hautinfektion ist schon deutlich besser. 2 mal täglich wird eine Salbe auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen. Eine orale Medikation ist nun nicht mehr erforderlich. 


12.5. Polly (IBB)

 

Polly legte sich vermehrt hin, ihr Bauch war stark geschwollen und sie zeigte Schmerzverhalten. Ihr wurden 3 ml Wasser aus dem Bauch abgezogen. Nun geht es ihr etwas besser. Vermutlich liegt eine Erkrankung der Leber oder der Geschlechtsorgane vor. Sie wird nun beobachtet und bekommt eine Herz- und Lebertherapie. Bei der nächsten Punktion soll auch mit Kontrastmittel geröntgt werden um eine genauere Diagnose stellen zu können.


7.5. Pytti (HH)

 

Pytti wurde erneut  zur Kontrolluntersuchung in der Tierarztpraxis vorgestellt. Insgesamt macht Pytti einen besseren Eindruck; Sie liegt weniger auf dem Bauch und ist munterer. Der Unterbauch ist nur noch leicht angeschwollen, aber insgesamt weich. Pytti soll nun langfristig mit einem Hormon behandelt werden. Dabei wird versucht die Hormongabe langsam auf einen 6-wöchigen Rhytmus einzustellen.


4.5. Henriette (HAN)

 

Henriette wurde aufgrund ihrer Vorgeschichte als Fundvogel nach Ablauf der Quarantänezeit einer weiteren Eingangsuntersuchung unterzogen. Im Tierheim wurde bereits ein Pendelkropf festgestellt, der aber momentan keine Probleme bereitet. So war der Kropfabstrich neben der Kotuntersuchung unauffällig. Mit ihren 37g darf sie für ihre Größe gerne noch etwas mehr wiegen. Deshalb muss die Futteraufnahme gut beobachtet werden. Herz und Lunge sind gut, auch wenn die deformierten Gelenke und entzündlichen Druckstellen an den Füßen auf ein mittleres bis hohes Alter schliessen lassen.

4.5. Henriette (HAN)

 

Henriette wurde aufgrund ihrer Vorgeschichte als Fundvogel nach Ablauf der Quarantänezeit einer weiteren Eingangsuntersuchung unterzogen. Im Tierheim wurde bereits ein Pendelkropf festgestellt, der aber momentan keine Probleme bereitet. So war der Kropfabstrich neben der Kotuntersuchung unauffällig. Mit ihren 37g darf sie für ihre Größe gerne noch etwas mehr wiegen. Deshalb muss die Futteraufnahme gut beobachtet werden. Herz und Lunge sind gut, auch wenn die deformierten Gelenke und entzündlichen Druckstellen an den Füßen auf ein mittleres bis hohes Alter schliessen lassen.


3.5. Rosi (IBB)

 

Rosi zeigte in den letzten 2 Wochen vermehrtes Kratzen und auch leichte kahle Stellen im Schulter-Nackenbereich. Sie war auch nachts sehr unruhig und kratzte sich häufig. Die Untersuchung ergab, dass sie Verdacht auf einen Hautpilz hat. Sie bekommt nun eine Antibiotikum und ein Pilzmittel. Zusätzlich sollte sie eine Halskrause tragen, mit der sie aber nicht zurecht kam. Eine leichte Besserung ist schon zu sehen.


30.4. Pytti (HH)

 

Pytti's Verhalten war am Sonntag besonders auffällig. Sie lag vorwiegend auf dem Volierendach,beschützt von ihrem Partner Zini. Da der Unterbauch geschwollen,aber weich war,wurde Pytti am Montag der Tierärztin vorgestellt. Eine angefertigte Röntgenaufnahme zeigte weiße,leuchtende Knochen. Pytti ist brutig, etwas Blut an der Kloake ließ vermuten,das Pytti auch ein Ei gelegt hat. Da Pytti an Rachitis erkrankt ist, sollte eine erneute Brutigkeit möglichst verhindert werden. Pytti wird nun mit einem Hormon und einem zusätzlichem Medikament  behandelt und wird nach 7 Tagen zur Kontrolle erneut in der Tierarztpraxis vorgestellt.

 


27.4. Theo (LÜN)

 

Theo kann nicht fliegen und hat er Schwierigkeiten sich auf der Stange zu halten, was leider oft zu Abstürzen führt. 

Bei der Eingangsuntersuchung wurden eitrige Abszesse am Rücken und unter den Flügeln festgestellt, deren Ursache nicht abschließend geklärt werden konnte. Da Theo aber kein großes Schmerzempfinden zeigt, wird er zunächst mit Antibiotika behandelt und soll dann weiter beobachtet werden. 


14.4. Green (HH)

 

Am Vorabend wurde Green mit einem blutverkrusteten Auge aufgefunden. Das rechte Auge wurde mit einer  Augensalbe behandelt und gegen die Schmerzen wurde ein biologisches Schmerzmittel verabreicht. Die Untersuchung bei der Tierärztin ergab keinen akuten Befund am Auge. Lediglich eine kleine Verletzung oberhalb des Auges hatte die Blutung ausgelöst. Da das Auge sowie auch die Umgebung ansonsten unauffällig aussahen,  und es auch keinerlei Anzeichen einer Infektion gab, konnte Green ohne weitere Behandlung und Medikation nach Hause entlassen werden


12.4. Rudi und Löckchen (LÜN)

 

Rudi 

Rudi hatte Durchfall, die Kotuntersuchung blieb aber ohne Befund. Rudi soll zunächst weiter beobachtet werden.

 

Löckchen

Löckchen wurde wegen ihrer Megas- Erkrankung ein weiteres Mal kontrolliert. Es sind immer noch viele Megas vorhanden. Seit Absetzen der Medikamente, wegen Unverträglichkeit, geht es ihr aber wieder besser und sie frisst wieder. Sie soll weiter beobachtet werden.


10.4. Gemeinschaftsuntersuchung Notfall Eisenach (IBB/GE)

 

Alle Vögel zeigten einen guten bis sehr guten Ernährungszustand, keine virenbedingten Störungen, keine akuten Infektionen und keinen Parasitenbefall. Abstriche waren unauffällig.

 

Petra (IBB)

Sie wurde geröntgt und es zeigten sich starke Arthrosen, die ggf. in der Folge in Ibbenbüren noch gelindert werden sollen.

 

Puppi (IBB)

Ihre Flugunfähigkeit ist vermutlich Folge einer verhärteten Schulter unbekannter Ursache.

 

Karlchen (GE)
Er zeigte deutliche Arthrosen in den Beinen, die auch ohne Röntgen festgestellt werden konnten.

 

Räppelchen (GE)

Ihr fehlendes Kleingefieder ist Folge ihrer dauerhaften Rupferei. Die Haut ist inzwischen so geschädigt, dass vermutlich keine Federn mehr nachwachsen werden. Anzeichen einer Gefiederstörung lagen nicht vor.

Flug-Hansi (GE)

Eigentlich war er nicht zur UNterbringung in Gelsenkirchen vorgesehen. Da er während der Untersuchung jedoch kollabierte, was auf ein Herzproblem schließen ließ, sollte er nicht weitervermittelt werden, um ihm weiteren Stress zu ersparen.

In der Sicherheit des Schwarms ist er unauffällig und muss nicht weiter behandelt werden.


9.4. Polly und Waldi (IBB)

 

Polly

Die 2. Hormonspritze wurde ihr verabreicht und zeigt gute Wirkung. Sie ist sehr zufrieden und erzählt viel. Zur Zeit sind keine weiteren Hormonspritzen geplant.

 

Waldi

Waldi hatte plötzlich eine Schwellung an der Bürzeldrüse. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Drüse verstopft war. Beim Entleeren wurde sehr viel Sekret entfernt, dadurch ging die Schwellung zurück und es wurde ein blaubeergroßer Tumor entdeckt. Da eine OP sehr schwierig wäre, wurde der Tumor abgebunden und soll dadurch in 14 Tagen von alleine abfallen. Waldi wird nun sehr genau beobachtet. 

 


6.4. Rosi (IBB)

 

Rosi wurde plötzlich still und zog sich zurück. Zuerst wurde das Verhalten auf den TA Besuch vor zwei Tagen zurückgeführt. Plötzlich fing sie mit Pressversuchen an und man konnte sehen, dass sie ein Ei legen wollte. Sie hatte wohl in der Zeit als der Hormonchip nicht mehr richtig wirkte ein Ei produziert. Da sie schon eine schwere Legenot hinter sich hatte, wurde sie schnell zum TA gebracht. Auf dem Weg dorthin legte sie zum Glück alleine und ohne Probleme ein Ei. Die anschließende Untersuchung zeigte keine Probleme. Um einer Infektion vorzubeugen, bekam sie noch ein paar Tage ein Antibiotikum.

 


5.4.Five (GE)

 

Sie hatte am Vortag eine große Menge breiigen Kots abgesetzt. Im Abstrich fanden sich viele Reste von Stofffasern, aber auch ein Wurmbefall konnte nicht ausgeschlossen werden.
Nach Austausch eines zerbissenen Liegeseils in der Boliere beruhigte sich ihre Verdauung. Die Sammelkotprobe auf Würmer blieb negativ.


4.4. Peanut, Peaches und Rosi (IBB)

 

Peanut

Er ist ein 2,5 Jahre alter Hahn, bei dem bereits in seinem vorherigen Zuhause Megas festgestellt wurden. Im März 2017 hatte er seinen letzten Schub und ist seitdem beschwerdefrei. Bei der Eingangsuntersuchung wurde festgestellt, dass er ein Stoffwechselproblem hat und dadurch ein übermäßiges Schnabel- und Krallenwachstum. Es wird nun beobachtet in welchen Abständen diese gekürzt werden müssen. Außerdem ist er auch übergewichtig, da er in seinem neuen Zuhause aber sehr aktiv ist, baut er sein Übergewicht hoffentlich von alleine ab. 

 

Peaches

Auch bei Peaches handelt es sich um einen 2,5 Jahre alten Hahn. Er hat eine sehr schiefe Körperform, da sein Gesicht nicht die normale Form aufweist, die Augen schauen weit aus dem Kopf heraus. Seine Flügel stehen schief am Körper, er hat Rachitis. Bei seiner Vorbesitzerin hatte er immer wieder Phasen, in denen er Durchfall hatte. Dies ist in der neuen Pflegestelle noch nicht beobachtet worden. Genau wie sein Freund Peanut ist er ein aktiver, verspielter Welli. 

 

Rosi

Im Oktober hatte Rosi ihren letzten Hormonchip bekommen. In den letzten Tage hatte dieser seine Wirkung verloren und sie wurde wieder brutig. Sie bekam sofort einen neuen Chip und hat den Eingriff ohne Probleme überstanden.

 


3.4. Polly (IBB)

 

Polly hatte einen deutlich geschwollenen Unterbauch und war auch wieder brutig. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass sie kein Ei im Bauch hatte, sondern einen Bauchdeckenbruch. Dieser wird nun beobachtet. Gegen die Brutigkeit bekam sie wieder eine Hormon gespritzt und in einer Woche die zweite Spritze. Bisher haben die Hormone bei ihr immer gut angeschlagen.