16.7. Illa, Herr Nilsson und Herbie

 

Illa

Da Illa weiter durch brutiges, aber gleichzeitig apathisches Verhalten auffiel, wurde sie erneut einem Tierarzt vorgestellt. Sie erhielt eine Hormonspritze, die in wenigen Tagen wiederholt werden muss, da von einer erneuten Eierstockszyste auszugehen ist. Jene führt zu einer Überproduktion an Östrogenen, wodurch dem Skelett Calcium entzogen wird, was zu Schmerzen und Schwäche führen kann. Es fiel auch ein Hämatom am Bauch auf, das durch Blutgerinnungsstörungen durch den Calciummangel verursacht werden kann. Deswegen erhielt Illa auch noch eine Calciuminfusion, die gegebenenfalls wiederholt und durch Calciumgaben über das Trinkwasser ergänzt werden muss.

 

Herr Nilsson

Herrn Nilssons Zyste wurde punktiert und es kam ein Schleim heraus, der Gelenksflüssigkeit ähnelte. Daher ist davon auszugehen, dass die Zyste tatsächlich von dem gebrochenen Schultergelenk ausgeht, auch ein sich auflösendes Knochenfragment kam bei der anschliessenden Eröffnung zum Vorschein. Herr Nilsson soll gut beobachtet werden, ggf. Schmerzmittel erhalten und muss eventuell erneut punktiert werden.

 

Herbie

Herbie wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Neben seiner offensichtlichen Gefiedererkrankung scheinen auch die Organe in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Er soll durch spezielle Präparate über Futter und Wasser unterstützt werden, keinem Stress ausgesetzt werden und hochwertiges Futter erhalten. Die Kotuntersuchung war bis auf vermehrte Harnsäure und einen farblich veränderten Saum, der auf ein Leberproblem schliessen lässt, unauffällig.


11.7. Kilian und Herr Nilsson (HAN)

 

Kilian

Bei Kilian wurde ein riesiges Lipom festgestellt, das sich vom Kropf bis auf die Oberschenkel erstreckt und auch zu einem Pendelkropf geführt hat. Durch die Fettleibigkeit hat er eine erschwerte Atmung bei Belastung, was eine Erklärung für seine immer häufigeren Ruhephasen sein kann.

Durch sein enormes Gewicht leiden seine Gelenke und er hat entzündlich veränderte Stellen an den Füßen.

Um die verfettete Leber in ihrer Funktion zu unterstützen, bekommt Kilian leberunterstützende Präparate über das Trinkwasser und das Futter verabreicht und ein pflanzliches Schmerzmittel. Desweiteren wurde ihm Bewegung verordnet.

 

Herr Nilsson

Herr Nilsson wurde einer Eingangsuntersuchung unterzogen. Kot und Kropfabstriche waren ohne Befund und ihm wurde vorsorglich aufgrund seiner Vorgeschichte ein Präparat gegen Milben verabreicht.

Im Röntgenbild konnte eine Schultergürtelfraktur links festgestellt werden, über der sich in der Haut eine kirschkerngroße Verdickung befindet. Diese soll bei weiterem Bestehen punktiert werden, da es sich auch um eine Federbalgzyste handeln könnte.

Desweiteren fiel eine verdichtete Lunge und Beläge in den Luftsäcken auf. Auch die Nieren sind etwas zu dicht. Hier soll erstmal abgewartet werden, ob sich die Haltungsumstellung positiv auswirkt.

Dadurch dass er seinen verwachsenen Fuß bisher durch Fliegen ausglich, hat er nun durch das viele Liegen entzündliche Druckstellen an den Füßen bekommen. Weiche Liegeplätze sollen da Abhilfe schaffen.

Abgesehen davon hat Herr Nilsson ein optimales Gewicht, ein gesundes Herz und eine schöne Leber.


5.7. Löckchen (LÜN)

 

Löckchen wollte immer weniger fressen. Sie erhält nun noch einmal ein anderes Medikament gegen Megas.


5.7. Illa (HAN)

 

Aufgrund Illas Vorgeschichte mit der Legedarmzyste im letzten Winter, bereitet ihre Brutigkeit große Sorgen.

Illa hat in den letzten Wochen zwei Eier gelegt und benötigt wohl in Zukunft Hormonbehandlungen. Dafür wurde Illa zur eingehenden Beratung gründlich untersucht und eine Hormongabe auf die kommende Woche verschoben. Bis dahin soll Illa in einem separaten Raum zur Ruhe kommen und somit die Follikelbildung auf den Eierstöcken gestoppt werden.

Ein Hormonchip kommt derzeit noch nicht in Frage, da Illa aufgrund ihres hohen Alters eine Narkose erspart bleiben soll.


2.7. Löckchen (LÜN)

 

Löckchen ging es wieder schlechter und sie wollte nicht mehr richtig fressen. Die Anzahl der Megas ist wieder gestiegen. Sie soll erstmal weiter beobachtet werden.


2.7. Blauhansi (GE)

 

Bei Wärme machte er abends häufiger Atemgeräusche, zuletzt auch von einem Blubbern begleitet. Außerdem waren seine Füße gerötet.
Die Vermutung der Herzinsuffizienz wurde vom Tierarzt bekräftigt. Hansi bekommt ein paar Tage ein Medikament zur Entwässerung und parallel dazu ein herzstärkendes Zusatzpräparat, welches er dann wohl dauerhaft benötigen wird.

Problematischer sind seine geschädigten Füße, die aufgrund seines Rückentraumas sowieso eingerollt sind. Dadurch kann er nur sehr dünne Stangen umgreifen. Um seine Druckstellen zu lindern, benötigt er eigentlich gepolsterte Stangen, die er dann aber nicht aktiv greifen kann. Hier ist noch keine Lösung in Sicht.