29.8.  Käpt´n (HAN) +

 

Käpt´n fiel am Vortag mit akuter Schwäche auf. Herzmedikamente brachten nur kurzfristige Besserung. Daher wurde er dem Tierarzt vorgestellt. Dieser stellte einen schwachen Herzschlag fest. Die Therapie sollte zuhause mit zusätzlichen Infusionen weitergeführt werden, aber Käpt´n verstarb eine Stunde nach Rückkehr ganz plötzlich, nachdem er vorher sehr munter gewirkt hatte.


27.8. Alberto, Alfredo (HAN)

 

Alberto

Alberto zeigte starken Juckreiz bei der Eingangsuntersuchung. Dazu fielen kahle Stellen unter den Flügeln auf. Diese sollen weiter beobachtet werden. Wegen des Verdachts auf Federlinge und Milben wurden er und Alfredo vorsorglich behandelt.

Der Kropfabstrich war wie bei Alfredo unauffällig.

 

Alfredo

Alfredo hatte stark schuppende, geschwollene, trockene Füße. Da eine Infektion mit Knemidocoptes nicht ausgeschlossen werden kann, wird er über drei Wochen zusammen mit Alberto mit einem Milbenmittel behandelt.

Da bei beiden kein Kot untersucht werden konnte, wurden sie einmalig mit einer Wurmkur behandelt.


26.8. Otto, Keanu, Pippilotta (HAN)

 

Otto fiel mit einem rauhen Atemgeräusch und gelegentlichem Niesen auf. Tagsüber wirkte er oft müde.

Sein Partner Keanu wies ähnliche Symptome auf, weswegen sie zusammen vorgestellt wurden.

Während bei Otto die Verschleimung nur tageszeiten- und aufregungsabhängig auftritt, liegt sie bei Keanu permanent vor.

Otto bekommt nun zweimal täglich ein Pilzmittel und hat einmalig etwas gegen eine vergrösserte Schilddrüse bekommen, während Keanu antibiotisch versorgt wird.

 

Pippilotta

Pippilottas rechtes Bein ist über eine größere Fläche hautfrei. Da die veränderte Haut nicht genäht werden kann, müssen wir uns auf eine langwierige Heilung einstellen.

Sie wird mit Schmerzmittel, Entzündungshemmer und einem Pilzmittel versorgt. Für die Haut hat sie eine antibiotische Salbe bekommen, nachdem eine orale Gabe keine deutliche Besserung brachte.

Die Haut muss nun von alleine heilen, das Gelenk ist durch die Verbände und Entzündungshemmer besser geworden und auch ihre Atemnot hat sich seit der dauerhaften Herztherapie verbessert.

 

 


16.8. Fräulein Knusper (HAN) +

 

Fräulein Knusper ging es akut schlecht und sie trank auffallend viel. Sie wurde zuhause mit Herzmedikamenten, Infusionen, Schmerzmittel und Wärme stabilisiert.

Da sie nicht fraß und sich ihr Zustand nicht verbesserte, wurde sie am nächsten Tag beim Tierarzt vorgestellt.

Der stellte eine Verlangsamung des Herzschlags fest und unterstützte die begonnene Therapie mit Antibiose und Brei.

Daraufhin schwankte Fräulein Knuspers Zustand täglich. Nach einer knappen Woche begann sie wieder selbstständig zu fressen.

Leider erholte sie sich von der akuten Herzschwäche nicht und verstarb über Nacht.


 

 

2.8 Cookie, Siwa und Filou (HH)

 

Cookie

Cookie wurde zur Eingangsuntersuchung der Tierärztin vorgestellt. Kropfspülprobe und Kotuntersuchung waren ohne Befund. An der rechten Flügelspitze befand sich eine Zyste, die eröffnet wurde. Das entnommene Sekret wurde angefärbt und mikroskopisch untersucht. Da sich nur Leukozyten nachweisen ließen, wird Cookie für 10 Tage mit einem Antibiotikum und einem Schmerzmittel behandelt. Sollte sich die Zyste wieder füllen, wird das dann entnommene Sekret zur histologischen Untersuchung eingeschickt.

 

Siwa

Auch Siwa wurde zur Eingangsuntersuchung vorgestellt. Kropfspülprobe und Kotuntersuchung waren unauffällig. Da bei Siwa nicht nur die Schwungfedern an Schwanz und Flügel fehlen, sondern auch die Flügel nicht komplett ausgebildet sind, wurde eine Feder für einen PCR Test (DNA Test zum Nachweis von Polyoma bzw. PBFD) gezogen und zur Untersuchung eingeschickt.

 

Filou

Filou wurde als Hahn in die Pflegestelle vermittelt. Bei der Eingangsuntersuchung bestätigte sich der Verdacht, dass es sich hier um eine Filomena (Henne) handelt. Filou/Filomena hat etwas an Gewicht verloren, dies wird nun engmaschig in der Pflegestelle kontrolliert. Ansonsten waren alle typischen Untersuchungen ohne Befund.


30.7. Pippilotta (HAN)

 

Pippilottas Bein entzündete sich über dem Verband in der Schenkelspalte.

Sie bekommt nun wieder zweimal täglich Schmerzmittel für das entzündete Gelenk und Herzmedikamente gegen die Atemnot.

Eine pilz- und bakterienhemmende Salbe soll die Abheilung der Schenkelhaut erleichtern.

 


23.7. R2D2+ (IBB)

 

R2D2 zeigte Symptome eines erneuten schweren Schubes durch Megabakterien, er fraß, schlecht, schlief sehr viel und verlor Gewicht. Er bekam ein Medikament gegen die Megabakterien, ein Antibiotikum und etwas gegen die Übelkeit und wurde mit Brei gefüttert. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen verschlechterte sich sein Zustand., er stellte das Fressen ein und erbrach Schleim. Vermutlich hatten sich im Magen-Darmbereich Toxine gebildet. Er hat viele Jahre gegen die Megas gekämpft, nun hatte sein Körper keine Kraft mehr und er verstarb. 


22.7. Pups, Shiva und Butschi (LÜN)

 

Pups

Pups muss dringend abnehmen. Er wiegt 71g.

 

Shiva

Shiva hat neue kleiner Lipome.  Sie hat auch so zugenommen und muss abnehmen.

 

Butschi

Bustchi hat wieder Megas und muss behandelt werden.


22.7. Amy (GE)

 

Sie hatte einen geschwollenen und bläulöich verfärbten Fuß. Die Ursache konnte nicht gefunden werden, eine Fraktur oder Störung der Blutzirkulation lag nicht vor, so dass eine Prellung vermutet wurde.

Bei der Gelegenheit wurde gleich mit negativem Ergebnis überprüft, ob noch Trichomonaden im Kropfabstrich vorhanden waren.


19.7. Pippilotta (HAN)

 

Pippilotta wurde der Verband abgenommen, da sie sich zunehmend durch diesen gestört fühlte. Leider sieht das Bein darunter noch sehr geschwollen aus und ohne ihn zeigt sie wieder Schmerzsymptome. Sie bekommt nun noch einen Entzündungshemmer und wird in einer Woche wieder in der Praxis vorstellig. Um ihr das Leben zu erleichtern, wird sie wohl dauerhaft einen leichten Verband tragen.

Außerdem zeigt sie zunehmend Atemnot, die aber nicht therapierbar ist, da sie wohl durch die fortschreitende Zerstörung der Organe durch die Circoviren verursacht wird.


17.-18.7. Krümel + (GE)

 

Am Vorabend begann sie massiv abzubauen, zu taumeln und zu krampfen, was sich die ganze Nacht hindurch fortsetzte. So wurde sie frühmorgens als Notfall behandelt, infundiert und stationär bis zum Folgetag aufgenommen.

 

Am Nachmittag des Entlassungstags krampfte sie in der Pflegestelle erneut, so heftig, dass jede weitere Hilfe zu spät kam und sie noch in der Pflegestelle verstarb.


15.7. Waldi+ (IBB)

 

Waldi war morgens schläfrig, plusterte und atmete erschwert. Es wurde ein Infekt vermutet und eine Behandlung mit Antibiotikum begonnen. Auch die tägliche Gabe zum Entwässern und zur Herz-Kreislaufunterstützung wurde erhöht.

 

Am späten Nachmittag bekam Waldi einen Krampfanfall, der nicht von allein aufhörte. Zum Entkrampfen und zum schlafen bekam ein ein Medikament. Wenige Stunden später verstarb er in der Praxis. Vor einigen Wochen hatte er eine Kopfschiefstellung entwickelt,  die sich unter der Medikamentengabe etwas besserte aber nicht ganz zurückging. Vermutlich litt er unter einem Hirntumor, der den Krampf ausgelöst hat.


15.7. Krümel (GE)

 

Krümels Umfangsvermehrung am Bürzel stellte sich während der OP unter Kurznarkose als großer Abszess heraus, der erfolgreich entfernt wurde.


12.7. Käpt´n (HAN)

 

Käpt´ns Wunde an der Schwanzwurzel heilte zunehmend ab, gleichzeitig baute er aber massiv an Gewicht ab, obwohl er gut fraß. Deswegen wurde eine Kotuntersuchung durchgeführt, die unauffällig war. Um einen Tumor auszuschliessen, wurde ein Röntgenbild angefertigt. Dort war nur eine alte Schwanzfraktur zu sehen, die der Grund für Missempfindungen im Schwanz sein könnten, die die Automutilitation erklären könnten. Da somit die Ursache für eine Gewichtsabnahme nicht ermittelt werden konnte, wurde vorsichtshalber der Halskragen abgenommen, obwohl die Wunde nicht vollständig abgeheilt war. Desweiteren wurden alle Medikamente abgesetzt, da eine Unverträglichkeit nicht auszuschließen ist. Um die Entgiftung über die Niere anzuregen, die sich im Röntgen als sehr dicht darstellte, bekommt er nun zweimal täglich ein Medikament, das die Nierendurchblutung anregt.

Er muss nun viel fressen und trinken. Sollte er wieder ein stabiles Gewicht erreicht haben, kann die Wundtherapie fortgesetzt werden.


8.7. Amy, Paulchen und Krümel (GE)

 

Amy
Es sollte kontrolliert werden, ob sie noch Trichomonaden in sich trägt. Im Abstrich zeigten sich einige abgestorbene Zellen, so dass sie in 2 Wochen erneut zur Kontrolle mit sollte.

 

Paulchen
Er machte wieder erhebliche Geräusche beim Putzen, die durch seine Schilddrüse bedingt sind. Es konnten keine weiteren Hilfemaßnahmen als die bereits bekannten und nicht lange wirksamen angewendet werden.

 

Krümel

Gecheckt war der Neuzugang schon. Sie entlastete deutlich ihr Bein, eine Ursache konnte aber nicht gefunden werden. Stattdessen zeigte sich eine große Umfangsvermehrung am Bürzel. Als zuerst vermutete Zyste konnte sie nicht ambulant geöffnet werden, so dass die genauere Öffnung und Entfernung in einer separaten OP erfolgen sollte.


08.07.19  Chipsy und Piefke + (HH)

 

Chipsy

Chipsy fiel in der Pflegestelle auf, da er deutlich ruhiger wirkte. Dazu hatte sich die Ausstülpung des Kropfes verstärkt und auch die Verfärbung des Schnabels hatte zugenommen, das Gewicht leicht abgenommen. Bei der Tierärztin wurde Chipsy eingehend untersucht. Im Kot zeigte sich nichts auffälliges und auch die Kropfdilatation bedarf keiner medizinischen Versorgung. Im Röntgenbild zeigte sich ein Hodentumor. Chipsy bekommt nun eine Hormontherapie, schnabulös und soll ein paar Tage zusätzlich ein Schmerzmittel erhalten.

 

Piefke

Piefke ist erst neue in die Pflegestelle eingezogen. Er ist flugunfähig und kam in einer Außenvoliere nicht mehr zurecht. Auffällig ist sein Gefieder; Schwanz- und Schwungfedern fehlen, und die Flügel sind unterentwickelt. Zudem ist Piefke untergewichtig. Bei der Eingangsuntersuchung ertastete die Tierärztin Versteifungen in den Schultergelenken, die Vermutlich die Ursache der Flugunfähigkeit sind. Die Kotuntersuchung und die Kropfspülprobe ergaben keinen krankhaften Befund. Piefke wird nun mit einem Schmerzmedikament versorgt


6.7. Grace (IBB)

 

Grace bekam heute ihre 2. Hormonspritze.


2.7. Otto, Pippilotta, Käpt`n (HAN)

 

Otto

Otto hat eine Schwellung am Bauch, bei der er sich am wahrscheinlichsten um eine Fettgewebsnekrose handelt. Sollte sich diese vergrößern, muss sie operativ entfernt werden. Ausserdem hat er arthrosebedingt eine Fehlbelastung der Füße, zudem greift er mit dem linken Fuß nicht richtig. Zur Linderung bekommt er nun Schmerzmittel und einen Zügelverband, der den Fuß in eine bessere Greifposition bringt.

 

Pippilotta

Pippilottas rechtes Bein wies am Tarsalgelenk eine deutliche Schwellung auf, die sich auch mit einem abschwellenden Schmerzmittel nicht besserte. Um den Schmerz zu nehmen, wurde das Gelenk mit einem Verband ruhig gestellt und der geschlossene Ring entfernt, damit er nicht einschnürt. In zwei bis drei Wochen ist Nachkontrolle.

 

Käpt´n

Käpt´n weist am Schwanzansatz eine fingerkuppengroße, krustige Wunde mit teilweise blutigen und teilweise abgestorbenen Gewebeanteilen auf. Er bekommt lokal eine entzündungshemmende und antibakterielle Salbe aufgetragen und oral ein Antibiotikum für eine Woche und ein Pilzmittel für zwei Wochen. Damit er die Wundheilung mit dem Schnabel nicht behindern kann, hat er einen Halskragen bekommen, den er bis zur Nachkontrolle tragen soll. Sollte es in zwei Wochen nicht deutlich besser sein, ist ein bösartiger Tumor nicht ausgeschlossen.


1.7. Grace und Happy (IBB)

 

Grace

Grace kam als Partnerin von Freddy in die Pflegestelle. Gleich nach dem Einzug wurde beobachtet, dass sie ständig durch den geöffneten Schnabel hechelte.  Ansonsten war sie sehr aktiv und belastungsfähig. Die Untersuchung mit Röntgenbild ergab, dass sie einen hochgradigen Calciummangel hatte, da sie gerade brutig war.  Außerdem zeigte sich auch ein vergrößertes Herz und gestautes Wasser in der Lunge. Sie bekam eine Hormonspritze um die Brutigkeit zu unterbinden und wird nun auf ein Herz-Kreislaufmedikament eingestellt, dass auch entwässernd wirkt. Sie ist schon etwas ruhiger geworden und das Hecheln ist auch nicht mehr so stark.

 

Happy

Happy ist auch ein Neuzugang ind der Pflegestelle Ibbenbüren. Er ist sehr aktiv und hat sich direkt in Puppi verliebt. Obwohl man ihm es nicht ansieht wiegt er 72 g.  Bei der Eingangsuntersuchung wurde kein tumuröses Gewebe festgestellt. Es handelt sich wohl um normale Fetteinlagerungen.